Rechtsreferendare in der Türkei: Generation Praktikum
Auf den Seiten des SWR2 findet sich ein sehr interessantes Interview mit drei türkischen "Rechtsreferendarinnen" in Istanbul. Der Ablauf des einjährigen Referendariats wird dort folgender Maßen beschrieben: In den ersten 6 Monaten werden verschiedene Stationen bei Gericht durchlaufen, anschließend folgen 6 Monate Kanzleitätigkeit. Am Ende steht, ebenso wie bei uns, das Examen.
Der große Unterschied zum deutschen Referendariat ist der Status: Kein öffentlicher Dienst winkt, vielmehr haben die Juristen den Status eines Praktikanten. Dies zeichnet sich wohl insbesondere beim Gehalt ab: Die Interviewten berichten über sporadische Geldübergaben von nicht einmal 50 Euro im Monat und beschreiben das Ganze eher als Taschengeld.
Das vollständige Interview ist hier zu lesen.
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