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  • RefNews - Der Blog von und für Rechtsreferendare


REFERENDARIATNEWS

REFNEWS
  Ausgabe 42/2026
Donnerstag, der 15.10.2026
     

Referendariat in OWL (19) – Bergfest in Aussicht

von

Am Ende der Verwaltungsstation steht für mich im Referendariat das Bergfest an: 11 Monate der Praxisausbildung sind vorüber (5 Monate Zivilstation, 3 Monate je Straf- und Verwaltungsstation) und es sind nur noch 10 Monate bis zu den Klausuren (in Biefeleld oder Hamm). Zeit für mich genug, einmal kurz das bisher Geschehene zusammen zu fassen:

Der erste Monat im Referendariat war für mich ganz ungewohnt – wie lange vermisste Oberstufenzeit.  »»» 

Ergebnisse im 2. Examen 2009 in NRW

Auch das LJPA NRW hat inzwischen die Statistiken für das 2. Staatsexamen 2009 veröffentlicht. Die Durchfallquote stieg erneut auf nunmehr 23,40 %. Das ist der höchste Stand der letzten 9 Jahre! Damit hat sich die Erhöhung der Durchfallquote, die seit 2006 in NRW erheblich ist, weiter verfestigt.

Auch Prädikatsexamina wurden im Jahr 2009 weniger vergeben als das Jahr zuvor.  »»» 

Anpassung der Unterhaltsbeihilfen

Im Jurawelt-Forum wurde die Frage in den Raum gestellt, ob die Unterhaltsbeihilfen für Rechtsreferendare in regelmäßigen Abständen erhöht werden oder ob man zumindest abschätzen kann, wann die nächste Anpassung erfolgt. Die Antwort darauf ist eindeutig. Weder gibt es eine Regelmäßigkeit der Erhöhungen, noch lassen sich Zeitpunkte für die nächsten Anpassungen benennen. Vielmehr lassen sich in dieser Hinsicht die Bundesländer in zwei Gruppen unterscheiden.  »»» 

Rechtsreferendare (m/w) für die Anwalts- und/oder Wahlstation in Frankfurt am Main

von Helmke-Becker & Kollegen
Wir sind Helmke-Becker & Kollegen, eine Frankfurter Rechtsanwaltskanzlei mit Spezialisierung auf Strafrecht. Für unser junges, dynamisches Team suchen wir fortlaufend kompetente und zielstrebige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unsere Karrieremöglichkeiten sprechen Interessierte an anspruchsvollen, vielseitigen Tätigkeiten im Straf-, Arbeits- oder Erbrecht an.

S2-Klausur: Strafurteil oder Revision?

In NRW und vielen anderen Ländern, die die Klausuren aus dem „Klausurenpool“ beziehen, läuft zwar nahezu ausschließlich als erste Strafrechtsklausur eine Anklage. Als S2-Klausur ist aber sowohl eine Revision als auch ein Strafurteil möglich. Nachdem nun der Dezember-Durchgang das schriftliche Examen hinter sich gebracht hat, können wir wieder schauen, wie oft dieses Jahr Gegenstand der zweiten Strafrechtsklausur eine Revision bzw. ein Urteil war.  »»» 

Referendariat in OWL (18) – AG im Verw(alt)ungsrecht

von

Ich habe in der Vorbereitung auf das erste Staatsexamen immer auf zeiteffektives Lernen gesetzt: so breit gestreutes Wissen wie nötig, so wenig Tiefe wie prüfungstaktisch noch vertretbar.

Aus dieser Sicht ist die Verwaltungsrechts-AG überflüssig bzw. überhaupt nicht zeitökonomisch. Die Zeit könnte man anderweitig viel besser zum Lernen, Arbeiten oder Pflegen des Lebenslaufs verwenden.  »»» 

Statistik zum zweiten Examen in Baden-Württemberg 2009

Auch für das zweite Examen ist die Meinung weit verbreitet, dass dieses in den Südländern wie Bayern und Baden-Württemberg sowie einigen Ost-Ländern am schwierigsten sei, während in den norddeutschen Ländern nur wenige Kandidaten durchfallen und überdurchschnittlich gut abschneiden. Tendenziell mag da zwar was Wahres dran sein. Schaut man sich jedoch die Statistiken zum zweiten Examen in Baden-Württemberg für das Jahr 2009 an, ist man bei den Zahlen doch etwas überrascht.  »»» 

Bei Ausbildungsliteratur Geld sparen!

Im Referendarbuchladen gibt es nicht  nur die komplette Literatur für Rechtsreferendare nach Stationen und Themen sortiert. In der Rubrik „Bücher aus 2. Hand“ werden zudem günstige aktuelle Auflagen und Vorauflagen der Skripte und Lehrbücher angeboten. Zurzeit findet man dort zum Beispiel die AS-Skripte „Vollstreckungsrecht 1 und 2“, das Buch von Soyka „Die Anwaltsklausur – Strafrecht“ sowie Kintz „Öffentliches Recht im Assessorexamen“.  »»» 

Klausursachverhalte im November

Wir haben inzwischen auch die Hinweise aus dem Netz zu den Sachverhalten der Klausuren, die im November im Examen liefen, zusammengetragen und in die Kategorie „Was lief in den Klausuren“ eingestellt. Vergangenen Monat gab es bei den strafrechtlichen Klausuren den Klassiker: S1 war eine Anklage und S2 eine Revision. Mitte diesen Monats können wir dann auch wieder das Fazit ziehen, wie das Verhältnis von Revisionen zu Strafurteilen im Jahr 2010 war.

Update: LG Ellwangen bleibt als Referendarstandort erhalten

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Wie wir bereits berichtet hatten, plagte sich das LG Ellwangen mit dem Ausbleiben der Rechtsreferendare herum, da sich nicht genügend Referendare für diesen Standort bewarben.

Seit Okotber 2009 konnten dort keine neuen Referendare mehr begrüßt werden. Nun aber die Kehrtwende: Wie aktuell in der „Schwäbischen Post“ zu lesen ist, wurde offenbar eine Lösung gefunden.  »»» 

Referendariat in OWL (17) – Verwaltungsstation(en)

von

Die Verwaltungsstation genießt allgemein nicht den besten Ruf. Dies liegt an der Befürchtung langer Präsenzzeiten in der Verwaltung, teilweise auch an den Gerüchten rund um verstaubte „Referendarakten“ aus dem Archiv, an denen sich schon Generationen von Referendaren austoben durften. Tatsächlich nimmt die Verwaltungsstation auch vermehrt Rücksicht auf die Bedürfnisse der Referendare. So ist es mittlerweile bei allen Kollegen so, dass nur 3 Tage die Woche gearbeitet werden muss (1 x AG und 1 x Lerntag).  »»» 

Update: Ein Rechtsreferendar erfindet eine neue Biermarke

Ende letzten Monats berichteten wir im RefBlog über den Berliner Rechtsreferendar Sebastian Koch, der seit gut einem Jahr ein Sozialbier („Quartiermeister“) verkauft.

Nun hat auch Spiegel-Online einen Artikel veröffentlicht, in dem es um das „Trinken für den guten Zweck“ geht. Erwähnung findet natürlich auch das Berliner Quartierbier. Der Artikel ist aber auch darüber hinaus sehr lesenswert!

Haus- und Werbeverbot am Landgericht für Repetitorien?

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Wie Anfang des Jahres vom Verwaltungsgericht Göttingen (Az.: 4 B 10/10)  im Rahmen des vorläufigen Rechtsschutzes beschlossen, kann ein Werbeverbot und damit verbunden ein Hausverbot für kommerzieller Repetitorien in Universitäten gerechtfertigt sein. Begründet wurde dies damit, dass das kommerzielle Repetitorium in Konkurrenz zum universitären Angebot trete sowie den Eindruck erwecke, dass das Angebot der Universität nicht ausreichend sei.  »»»