Nachdem das Bundesministerium der Justiz heute die Ausbildungsstatistik zu den juristischen Staatsexamina 2007 veröffentlicht hat, ergibt sich für die Durchfallquote im 2. Examen 2007 nunmehr folgende Rangliste:
- Brandenburg: 29,5 % (Veränderung zu 2006: + 2,9 %)
- Sachsen-Anhalt: 24,8 % (- 3,4 %)
- Sachsen: 20,9 % (- 2,89 %)
- Schleswig-Holstein: 20,9 % (+ 2, 9)
- Nordrhein-Westfalen: 20,9 % (- 0,82 %)
- Mecklenburg-Vorpommern: 20,7 % (+ 7,15 %)
- Niedersachsen: 19,3 % (+ 1,6 %)
- Berlin: 18,9 % (- 5,4 %)
- Saarland: 18,5 % (+ 5,26 %)
- Bayern: 17,1 % (+ 4,45 %)
- Hessen: 14,3 % (+ 0,5 %)
- Baden-Württemberg: 13,6 % (+ 2,89 %)
- Bremen: 13,6 % (+2,6 %)
- Thüringen: 12,2 % (+ 3,21 %)
- Rheinland-Pfalz: 11,9 % (- 0,3 %)
- Hamburg: 11,8 (+ 3,2 %)
Trotz deutlichem Anstieg bleibt damit Hamburg das Bundesland mit der niedrigsten Durchfallquote.
Weitere Statistiken zu Durchfallquoten, Anzahl an Prädikatsexamina, Wartezeiten und Höhe der Unterhaltsbeihilfe findest Du auf unseren Übersichtsseiten zum Referendariat!
Bei …jurabilis! gibt es übrigens einen interessanten Artikel zu der Entwicklung der Anzahl an Prädikatsexamina im ersten Examen und zu dem Einfluss des universitären Teils auf diese Entwicklung.




Die Verwaltung des Deutschen Bundestages bietet Rechtsreferendaren (w/m/d) grundsätzlich die Möglichkeit, im Rahmen ihres juristischen Vorbereitungsdienstes eine Ausbildungsstation abzuleisten. Die Ausbildungs- und Prüfungsordnungen für Juristen (w/m/d) der einzelnen Bundesländer legen fest, ob Wahl-, Wahlpflicht- oder Verwaltungsstationen bei einer obersten Bundesbehörde abgeleistet werden können. Als Ausbildungsstellen kommen in der Bundestagsverwaltung Ausschusssekretariate, die Wissenschaftlichen Dienste sowie Referate der Abteilungen Parlament und Abgeordnete, Wissenschaft und Außenbeziehungen und der Zentralabteilung in Betracht. 


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