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Weitere Leistungen und Fortbildungsangebote

Sachsen bietet über das Standardprogramm hinaus ein paar nette Extras an. Ein echtes Highlight ist die Möglichkeit, während der Anwalts- oder Verwaltungsstation ein Semester an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer zu verbringen (§ 36 Abs. 4 SächsJAPO). Das ist quasi das „Erasmus“ für Referendare. Du kriegst dort einen tiefen Einblick in Verwaltungsthemen, kannst aber auch Examensrepetitorien besuchen.

Für deine Mobilität gibt es das Deutschland-JobTicket. Der Freistaat Sachsen schießt hier einen Arbeitgeberzuschuss von 25 Prozent zu. Das ist vor allem dann praktisch, wenn deine Station mal etwas weiter weg von deiner Stammdienststelle liegt.

Digital ist Sachsen auch am Start: Du bekommst kostenlosen Zugang zu den Datenbanken juris und beck-online. Außerdem gibt es das elektronische Lernprogramm ELAN-REF, mit dem du dich am PC auf die verschiedenen Stationen vorbereiten kannst. Alles Organisatorische, wie Unterrichtspläne oder Klausurergebnisse, läuft über die moodle-basierte Plattform Justizcampus.

Zusätzlich zu den Pflicht-AGs gibt es oft fakultative Angebote:

  • Rhetorik- und Kommunikationskurse (Verhandlungsmanagement, Vernehmungstechnik etc.).
  • Einführungen ins Steuerrecht.
  • Besuche bei der Kriminalpolizei oder in der JVA (auf Antrag).
  • Die Teilnahme an einer AG-Fahrt (dafür kann man sogar Sonderurlaub unter Fortzahlung der Bezüge bekommen).

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