{"id":9478,"date":"2014-09-30T09:51:47","date_gmt":"2014-09-30T07:51:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/?p=9478"},"modified":"2014-09-30T12:19:06","modified_gmt":"2014-09-30T10:19:06","slug":"steuerrecht-steuerstrafrecht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/nach-dem-referendariat\/steuerrecht-steuerstrafrecht\/","title":{"rendered":"Steuerrecht und Steuerstrafrecht: Rechtsgebiete mit Potential"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-7413\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/ukvgu1.png\" width=\"150\" height=\"160\" \/>Nicht zuletzt die prominenten F\u00e4lle wie Uli Hoene\u00df, Alice Schwarzer und Klaus Zumwinkel haben das Thema Steuerhinterziehung und Selbstanzeigen in den Fokus der \u00d6ffentlichkeit sowie der\u00a0Juristen gebracht. Oftmals geht es um gro\u00dfe Summen, die am Fiskus vorbeigeschleust wurden; in strafrechtlicher Hinsicht drohen hohe Geld- und Freiheitsstrafen. Die Entwicklung in diesem Bereich zeigt, dass das Steuerstrafrecht ein immer wichtiger werdendes Rechtsgebiet f\u00fcr darauf spezialisierte Juristen ist.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Starke Zunahme der Selbstanzeigen<\/strong><\/p>\n<p>Gerade wegen der prominenten F\u00e4lle, die vor Gericht verhandelt und in der \u00d6ffentlichkeit diskutiert wurden, ist im vergangenen Jahr die Zahl der Selbstanzeigen f\u00f6rmlich explodiert (&#8222;Hoene\u00df-Effekt&#8220;). Im Vergleich zum Jahr 2012 gingen im Jahr 2013 mehr als dreimal so viele Selbstanzeigen bei den Finanzbeh\u00f6rden ein. <a href=\"http:\/\/de.statista.com\/infografik\/1892\/anzahl-der-selbstanzeigen-zu-steuerdelikten-2013-nach-bundeslandern\/\" target=\"_blank\">Rund 26.000 Personen<\/a> zeigten sich selbst an.<\/p>\n<p><a title=\"Infografik: Zahl der Steuer-Selbstanzeigen nahm 2013 deutlich zu | Statista\" href=\"http:\/\/de.statista.com\/infografik\/1892\/anzahl-der-selbstanzeigen-zu-steuerdelikten-2013-nach-bundeslandern\/\"><img decoding=\"async\" style=\"width: 100%; margin-bottom: 10px; height: auto !important; max-width: 960px; -ms-interpolation-mode: bicubic;\" alt=\"Infografik: Zahl der Steuer-Selbstanzeigen nahm 2013 deutlich zu | Statista\" src=\"https:\/\/d28wbuch0jlv7v.cloudfront.net\/images\/infografik\/normal\/infografik_1892_Anzahl_der_Selbstanzeigen_zu_Steuerdelikten_2013_nach_Bundeslandern_n.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Versch\u00e4rfung der Regelungen zur Selbstanzeige<\/strong><\/p>\n<p>Die Zahl der Selbstanzeigen d\u00fcrfte auch zuk\u00fcnftig weiter steigen. Denn Ende August hat die Bundesregierung einen Entwurf zur <a href=\"http:\/\/www.steuerrecht-steuerstrafrecht.de\/reform-selbstanzeige-aenderungen-verschaerfung.html\" target=\"_blank\">Versch\u00e4rfung der Selbstanzeigeregeln<\/a> ver\u00f6ffentlicht. Die \u00c4nderungen werden voraussichtlich ab dem 01.01.2015 in Kraft treten.<\/p>\n<p>Danach sinkt die Grenze,\u00a0bis zu der Steuerhinterziehung <em>ohne Zuschlag<\/em> bei einer Selbstanzeige straffrei bleibt, von 50.000 auf 25.000 Euro. Bei dar\u00fcber liegenden Betr\u00e4gen wird nur\u00a0<em>bei gleichzeitiger Zahlung eines Zuschlags<\/em> von der Strafverfolgung abgesehen. Die H\u00f6he dieses Zuschlags ist zuk\u00fcnftig &#8211; abh\u00e4ngig von der hinterzogenen Summe &#8211; gestaffelt:<\/p>\n<ul>\n<ul>\n<li><span style=\"line-height: 1.5em;\">&gt; 25.000 Euro: Zuschlag in H\u00f6he von 10 %<\/span><\/li>\n<li><span style=\"line-height: 1.5em;\">&gt; 100.000 Euro:\u00a0<\/span><span style=\"line-height: 1.5em;\">Zuschlag in H\u00f6he von 15 %<\/span><\/li>\n<li><span style=\"line-height: 1.5em;\">&gt; 1.000.000 Euro:\u00a0<\/span><span style=\"line-height: 1.5em;\">Zuschlag in H\u00f6he von 20 %<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/ul>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">Bisher war ein Zuschlag von 5 Prozent ab einem Hinterziehungsbetrag von 50.000 Euro festgelegt.<\/span><\/p>\n<p><strong>Juristischer Rat unbedingt erforderlich<\/strong><\/p>\n<p>Nur durch eine rechtzeitige Selbstanzeige und nachtr\u00e4gliche Zahlung der Steuern k\u00f6nnen die betreffenden Personen einer Strafe entgehen. Im Vorfeld einer Selbstanzeige muss also unbedingt juristischer Rat bei einem auf dem Gebiet des Steuerrechts bzw. Steuerstrafrechts spezialisierten Juristen eingeholt werden. Eine derart spezialisierte Kanzlei ist beispielsweise LHP LUXEM HEUEL PROWATKE, die auch regelm\u00e4\u00dfig <a href=\"http:\/\/www.steuerrecht-steuerstrafrecht.de\/stellenangebote-koeln.html\" target=\"_blank\">Rechtsreferendare f\u00fcr die Anwalts- oder Wahlstation<\/a> bzw. im Rahmen einer Nebent\u00e4tigkeit sucht.\u00a0Die Stellenausschreibung der Kanzlei\u00a0LHP LUXEM HEUEL PROWATKE bezieht sich dabei insbesondere auf die Rechtsgebiete\u00a0Steuerrecht und Steuerstrafrecht.<\/p>\n<p>Wer\u00a0sich also vorstellen kann, sp\u00e4ter im Steuerrecht anwaltlich zu arbeiten, sollte bereits sein Referendariat hierauf ausrichten und im Rahmen der Anwalts- oder Wahlstation in einer auf diese Themen spezialisierte Kanzlei \u00a0arbeiten! Zukunftstr\u00e4chtig sind die Rechtsgebiete Steuerrecht bzw. Steuerstrafrecht allemal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht zuletzt die prominenten F\u00e4lle wie Uli Hoene\u00df, Alice Schwarzer und Klaus Zumwinkel haben das Thema Steuerhinterziehung und Selbstanzeigen in den Fokus der \u00d6ffentlichkeit sowie der\u00a0Juristen gebracht. Oftmals geht es um gro\u00dfe Summen, die am Fiskus vorbeigeschleust wurden; in strafrechtlicher Hinsicht drohen hohe Geld- und Freiheitsstrafen. 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