{"id":8809,"date":"2014-02-28T11:26:11","date_gmt":"2014-02-28T10:26:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/?p=8809"},"modified":"2016-07-31T11:01:26","modified_gmt":"2016-07-31T09:01:26","slug":"promotion-neben-dem-referendariat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/allgemein\/promotion-neben-dem-referendariat\/","title":{"rendered":"Promotion neben dem Referendariat?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-8026\" src=\"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/MP900430959-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Wie schon in meinem ersten Beitrag erw\u00e4hnt, lag meine Doktorarbeit noch nicht vollendet auf meinem Schreibtisch, als ich mit dem Referendariat begonnen habe. Bis zum April 2013 hatte ich zuvor etwas mehr als zwei Jahre an einem Lehrstuhl gearbeitet. Leider war w\u00e4hrenddessen nicht so viel Zeit f\u00fcr die Arbeit an der Diss. Deshalb habe ich mir bewusst noch einige Monate bis zum Referendariat genommen, um in der Zeit die Arbeit so gut wie m\u00f6glich voranzutreiben.<!--more--> Kurzzeitig habe ich f\u00fcr einige Stunden in der Woche noch nebenher bei einem Anwalt gearbeitet, aber da musste ich nach wenigen Wochen feststellen, dass dann einfach nicht genug Zeit f\u00fcr die Arbeit bleibt und ich wollte unbedingt so viel wie m\u00f6glich meiner Arbeit fertig haben, bevor ich mit dem Referendariat anfange. Dies galt umso mehr, als dass mein Doktorvater strikt davon abr\u00e4t, w\u00e4hrend der Arbeit an der Diss, mit dem Referendariat zu beginnen. In dieser Rigorosit\u00e4t m\u00f6chte ich das r\u00fcckblickend nicht best\u00e4tigen, aber ganz Unrecht hat er wohl nicht\u2026<\/p>\n<p>Leider ging mein Plan, die Arbeit vollst\u00e4ndig fertig zu haben, bevor es am 2. September mit dem Referendariat startete, nicht vollst\u00e4ndig auf. Der Status war, dass mir noch ein Teil des letzten Kapitels, die Einleitung und die Zusammenfassung fehlte \u2013 der Gro\u00dfteil war aber fertig. Und ich glaube, dass das auch wichtig ist, wenn man nebenher noch in Referendariat ist.<\/p>\n<p style=\"border:1px solid; padding: 5px; margin: 2px 0px 10px 0px; line-height: 150%\">\n\t\t\t\tDie RefNews sind das Blog von Juristenkoffer.de - einem der ersten und mit weit mehr als 35.000 zufriedenen Kunden einem der gr\u00f6\u00dften Vermieter von Kommentaren in Deutschland. Bist Du bereits Rechtsreferendar, hast Dir aber noch keinen Juristenkoffer reserviert? 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Nachhaltig war das sicherlich nicht, aber der Situation geschuldet.<\/p>\n<p>Anfang Januar habe ich dann endlich meine Arbeit vollendet gehabt und \u00fcber die Feiertagszeit noch einmal richtig viel daran gearbeitet. Danach konnte ich mich dann noch drei Wochen voll und ganz dem Referendariat widmen. Die Arbeitsentlastung war dann doch sehr deutlich sp\u00fcrbar. Dann habe ich auch begonnen, vern\u00fcnftig die Dinge der Zivilstation nachzuarbeiten und meine Karteikarten (ich bin ein gro\u00dfer Karteikarten-Lern-Fan) zu schreiben. Komplett geschafft habe ich das nat\u00fcrlich bis zum Beginn der Strafrechtsstation nicht, aber es ging doch einen gro\u00dfen Schritt voran.<\/p>\n<p>Gerade zu Beginn der Strafrechtsstation geht es seit Anfang Februar ziemlich zur Sache, was die Arbeitsbelastung f\u00fcr die AG und beim Ausbilder angeht. Wenn ich jetzt noch an meiner Arbeit schreiben m\u00fcsste, w\u00e4re die Zeiteinteilung wohl eher so, dass ich mich w\u00e4hrend der Woche voll dem Referendariat widmen w\u00fcrde\/m\u00fcsste und nur noch am Wochenende Zeit f\u00fcr die Diss gehabt h\u00e4tte. Ich bin daher sehr froh, dass die Arbeit erstmal vom Tisch ist.<\/p>\n<p>Zusammenfassend w\u00fcrde ich sagen, dass es so, wie ich es gemacht habe, gerade noch ging. Viel mehr sollte man meiner Meinung nach nicht mehr vor der Brust haben, bevor man mit der Diss beginnt. Parallel mit der Diss und dem Referendariat zu beginnen, halte ich f\u00fcr schwierig bis unm\u00f6glich. Ich kenne einige Leute, die dies so versucht haben, bei denen aber in den meisten F\u00e4llen die Diss v\u00f6llig auf der Strecke geblieben ist. Denn vor allem in der ersten Zeit ben\u00f6tigt man doch einige Zeit, um die Literatur zusammen zu bekommen und die ersten Kapitel zu schreiben. Daf\u00fcr ist es wichtig, dass man sich auch eine gewisse Zeit ausschlie\u00dflich mit dem Thema besch\u00e4ftigt, um voll drin zu sein. Da ich schon l\u00e4ngere Zeit an dem Thema gearbeitet hatte und dementsprechend viel \u00fcber die Thematik wusste, war es relativ einfach sich in der freien Zeit an dem Computer zu setzen und weiter zu schreiben.<\/p>\n<p>Eine M\u00f6glichkeit, die die meisten Juristenausbildungsgesetze geben, ist sich f\u00fcr drei Monate vom Referendariat freistellen zu lassen, f\u00fcr die Anfertigung einer Dissertation. Diese Zeit wollte ich mir nicht mehr nehmen, da ich sehr zufrieden mit meiner AG bin und nur ungern dort herausgehen m\u00f6chte. Sofern man parallel mit der Diss und dem Referendariat beginnt, ist dies sicherlich eine gute M\u00f6glichkeit, sich f\u00fcr diese Zeit voll der Diss zu widmen.<\/p>\n<p>Derzeit warte ich nun darauf, dass mein Doktorvater sich zur\u00fcckmeldet, was er von der Arbeit h\u00e4lt und mir vielleicht noch einige Anregungen gibt, was noch ver\u00e4ndert werden k\u00f6nnte, d.h. die Arbeit ist erst einmal inoffiziell eingereicht. Da ich davon ausgehe, dass ich ungef\u00e4hr im M\u00e4rz\/April eine R\u00fcckmeldung bekomme, habe ich meine Verwaltungsstation so gew\u00e4hlt, dass ich dort nur einmal in der Woche hin muss, um eine Akte abzuholen und wieder zur\u00fcckzubringen. Sofern also noch \u00c4nderungen erforderlich sind, habe ich dann hoffentlich noch genug Zeit daf\u00fcr. Und dann ist es endlich soweit, dass das Thema Diss vollst\u00e4ndig abgehakt ist und mir einige Steine vom Herzen fallen werden\u2026 \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie schon in meinem ersten Beitrag erw\u00e4hnt, lag meine Doktorarbeit noch nicht vollendet auf meinem Schreibtisch, als ich mit dem Referendariat begonnen habe. Bis zum April 2013 hatte ich zuvor etwas mehr als zwei Jahre an einem Lehrstuhl gearbeitet. Leider war w\u00e4hrenddessen nicht so viel Zeit f\u00fcr die Arbeit an der Diss. 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