{"id":8709,"date":"2014-01-31T10:06:46","date_gmt":"2014-01-31T09:06:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/?p=8709"},"modified":"2014-01-31T16:32:55","modified_gmt":"2014-01-31T15:32:55","slug":"ive-been-in-speyered","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/anwaltsstation\/ive-been-in-speyered\/","title":{"rendered":"I\u00b4ve been in Speyered"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"background: transparent\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-8520\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/DHV1_neu.png\" width=\"150\" height=\"150\" \/>&#8222;Speyer ist, was ihr draus macht&#8220; &#8211; ein Satz, der im Zusammenhang mit dem dreimonatigen Aufenthalt an der DUV h\u00e4ufig zu h\u00f6ren ist. Wenn im juristischen Umfeld, sei es bei Ausbildern, AG-Leitern oder Anw\u00e4lten, das Gespr\u00e4ch auf &#8222;Speyer&#8220; kommt, ist es leicht festzustellen, dass es sehr geteilte Meinungen dar\u00fcber gibt &#8211; die einen reagieren etwas belustigt, lassen sich zu Kommentaren hinrei\u00dfen, wie beispielsweise:<!--more--> Das ist die &#8222;l\u00e4ngste Klassenfahrt der Welt&#8220; und dient nur dazu zu &#8222;Feiern bis der Arzt kommt&#8220;. Andere dagegen beginnen zu schw\u00e4rmen. Ersteres trifft meist auf die Personen zu, die selbst nicht dort waren und das Speyer-Semester nur vom H\u00f6rensagen kennen, letzteres begegnet einem \u00fcberwiegend bei Personen, die selbst einmal Teil des &#8222;Spirit of Speyer&#8220; waren. Im Ergebnis steckt wohl in beidem etwas Wahrheit, denn &#8211; Speyer ist, was man draus macht! \ud83d\ude09<\/span><\/p>\n<p>Von den Lehrveranstaltungen und Bildungsm\u00f6glichkeiten an der DUV hatte ich ja bereits im letzten Beitrag erz\u00e4hlt. Diesmal soll es um das (unser) Rahmenprogramm gehen.<\/p>\n<p><span style=\"background: transparent\"><strong>Das Drumherum &#8211; Sport \/ Kultur \/ Internationales (Angebote durch die H\u00f6rerschaft)<\/strong> <\/span><\/p>\n<p><span style=\"background: transparent\">In meinem ersten Beitrag zum Auftakt des Speyer-Semesters hatte ich berichtet, dass eine H\u00f6rerschaftsvertretung gew\u00e4hlt wurde und diese Wahl sehr schleppend ablief, weil die Freiwilligen nicht sofort aufsprangen, sondern sich erst nach und nach dazu durchrangen, den Weg zur B\u00fchne und dem neuen Posten zu beschreiten&#8230; um so erstaunlicher war es allerdings, dass die zusammengew\u00fcrfelte Truppe voller Elan direkt mit der Arbeit begann und innerhalb k\u00fcrzester Zeit ein wundervolles Programm f\u00fcr die Zeiten au\u00dferhalb der Uni-Veranstaltungen zusammenstellte. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"background: transparent\">Bereits in der zweiten Woche begannen die ersten Sportkurse: \u00dcbungsleiter bzw. sportlich Versierte aus der H\u00f6rerschaft suchten sich ein Zeitfenster im Turnhallenbelegungsplan aus, um mit interessierten Gleichgesinnten Volleyball, Basketball, Fu\u00dfball und Badminton zu spielen, Tanzschritte bei Standard und Latein weiter zu vermitteln und Teakwando zu \u00fcben. So war eigentlich jeden Abend und am Wochenende die M\u00f6glichkeit, die Fitness zu trainieren. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"background: transparent\">Das Kulturreferat organisierte zum Beispiel einen Ausflug zum Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Das Integrationsreferat organisierte mit Hilfe der ausl\u00e4ndischen H\u00f6rer einen regelm\u00e4\u00dfigen internationelen Kochkurs jeweils mit Gerichten aus verschiedenen L\u00e4ndern. Au\u00dferdem gab es Filmabende mit deutsch- oder englischen Leinwandvergn\u00fcgen. In diesem Zusammenhang darf nat\u00fcrlich auch der gemeinsame Tatort-Abend sonntags im Clubraum des Wohnheims nicht verschwiegen werden. Nicht zuletzt fanden sich auch regelm\u00e4\u00dfig Personen zum vergn\u00fcglichen Zeitvertreib bei Gesellschaftsspielen (die sich im Wohnheimschrank t\u00fcrmten und getestet werden wollten) zusammen und es etablierte sich eine w\u00f6chentliche Pokerrunde. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"background: transparent\">Auch der musikalische Sektor soll nicht vergessen werden, denn es hatte sich auch eine Semesterband gegr\u00fcndet.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"background: none repeat scroll 0% 0% transparent\">Mottopartys<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"background: transparent\">Jeden Montag fanden Mottoparties im Keller des Wohnheims Freiherr-vom-Stein statt. Mit den unterschiedlichsten Mottos (Schwarz &amp; Wei\u00df, Ampelparty, Toga, Weihnachten, Bad Taste, Helden der Kindheit&#8230;.) waren alle aufgefordert, ihren Kleiderschrank zu durchforsten, l\u00e4ngst in Vergessenheit geratene alte Lieblingsst\u00fccke wieder hervorzukramen und sich mottogetreu in Schale zu werfen um zur abendlichen Erheiterung beizutragen und selbst nach einigen Wochen in Speyer noch ein &#8222;ich glaube, wir haben uns noch nicht gesehen&#8220; oder &#8222;kennen wir uns schon&#8220; zu ernten.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"background: none repeat scroll 0% 0% transparent\">L\u00e4nderpartys<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"background: transparent\">Jeden Mittwoch hat ein (oder aufgrund nur wenig entsendeter Vertreter des jeweiligen Landes auch manchmal mehrere gemeinsam) Bundesland zur <\/span><span style=\"background: transparent\">legend\u00e4ren L\u00e4nderparty eingeladen. Zwecks Vorbereitung des Events trafen sich die Referendare der entsprechenden Bundesl\u00e4nder, \u00fcberlegten sich ein Motto, organisierten eine Speyrer Lokalit\u00e4t, wo das ganze stattfinden sollte, entwarfen ein Plakat und r\u00fchrten die Werbetrommel, um alle Kollegen auch davon zu \u00fcberzeugen, dass es &#8222;das Event&#8220; schlechthin wird und man es auf keinen Fall verpassen darf! So wurden wir zu Beginn des Semesters von den Pf\u00e4lzern mit einer n\u00e4rrischen Karnevalsparty auf den Spa\u00df eingestimmt, dann von den Nordlichtern ins Schietwetter entf\u00fchrt, zechten mit den NRWlern unter Tage und zelebrierten die Freie Kleider Kultur mit den Ostbundesl\u00e4ndern. Kurz darauf trieben die Wutb\u00fcrger ihr Unwesen und noch ehe es richtig verarbeitet war, wurden die H\u00f6rer auf der 90er Party in &#8222;ihre&#8220; wilden Zeiten zur\u00fcckversetzt. Eine Woche sp\u00e4ter fanden sich alle in Dirndl und Lederhosen auf dem Oktoberfest in Speyer wieder und zum kr\u00f6nenden Abschluss wurde mit Pferdest\u00e4rken am Ort des Auftakts der ersten Party zum Beginn der Speyrer Zeit, der Streifzug durch die verschiedenen Bundeslandmentalit\u00e4ten ein solches Fest zu feiern, auch schon wieder beendet. Aber nicht nur die Mottos haben oft wie die Faust aufs Auge zum entsprechenden Organisator-Bundesland gepasst. Jedenfalls entsprechende Deko mit Landeswappen, &#8222;Landeshymnen&#8220; oder &#8222;Lokalhits&#8220;, sowie Showeinlagen oder ein Landesquiz und entsprechende typische Gaumenfreuden lie\u00dfen keinen Zweifel daran, wer Ausrichter der entsprechenden L\u00e4nderparty war. Ein weiteres Highlight war es, sich mottogetreu in Schale zu schmei\u00dfen, um einerseits einen Teil des Eintritts zu sparen und um sich andererseits den Spa\u00df nicht nehmen zu lassen, ganz &#8222;extravagant&#8220; l\u00e4ngst in den tiefen des Schranks verschwundene Highlights wieder hervorzuholen und sich und die Kollegen mal ganz anders zu erleben. Es war definitiv jede Woche aufs Neue ein gro\u00dfer Spa\u00df! \ud83d\ude42<\/span><\/p>\n<p><span style=\"background: transparent\">Wie ihr seht, gab es einiges an Rahmenprogramm, sodass f\u00fcr jeden etwas dabei gewesen sein sollte, um m\u00f6glicher Langeweile gezielt vorzubeugen und sich nicht nur den eigenen Studien zu widmen, sondern auch die Sozialkompetenzen weiter auszubauen. <\/span><span style=\"background: transparent\">Wem danach ist, dem steht es in Anbetracht der Angebote\u00a0offen und frei alles mitzumachen (&#8222;Feiern bis der Arzt kommt&#8220; ist also m\u00f6glich), wer aber hin und wieder auch mal gut &#8222;nein&#8220; sagen kann und seinen Schlaf braucht, der kann sich auch gut\u00a0ausklinken. Zu Beginn und am Ende des Semesters waren wohl alle sehr freizeitaktiv, in der Zwischenzeit hatte aber auch die Bibliothek Hochkonjunktur und die langen \u00d6ffnungszeiten bis in den sp\u00e4ten Abend wurden nicht selten von vielen genutzt. Hier muss\u00a0jeder seinen Weg finden und gehen &#8211; es ist wie so oft, die (gute) Mischung machts. \ud83d\ude09<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"background: none repeat scroll 0% 0% transparent\">Oberstufenfeeling&#8230; Motto &amp; Ball<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"background: transparent\">Die Beschreibung des Speyer-Semesters als &#8222;l\u00e4ngste Klassenfahrt&#8220; liegt nicht v\u00f6llig fern, denn in den letzten Wochen erinnerte ich mich doch gelegentlich auch an die Zeit der Oberstufe zur\u00fcck. Ebenso wie damals (oh gott, sind wir mittlerweile alt! ;)) wurde in Speyer aus von der H\u00f6rerschaft eingereichten Vorschl\u00e4gen ein Semestermotto gek\u00fcrt &#8211; I\u00b4ve been in Speyered.\u00a0An einem\u00a0Motto-T-Shirt, verziert mit diesem Schriftzug und einem passenden Logo, sind die H\u00f6rer des Semesters jetzt an den letzten Tagen unschwer schon von weitem\u00a0zu erkennen. Zum Ende der gemeinsamen Zeit wurde ein Winterball organisiert. Auch hier diente ein B\u00e4ndchen mit Motto-Schriftzug und Logo als Eintrittsberechtigung. Alle schmissen sich in Schale und kamen in Abendgarderobe in die Hochschule, deren Aula so sch\u00f6n hergerichtet wirklich einem Festsaal glich. Mit langen Tischreihen, einer B\u00fchne mit Band, passender aber dezenter Dekoration und einem reichhaltigen all-you-can-eat Buffett tauchten wir in eine ganz andere Atmosph\u00e4re ein, als sie die Uni in den Wochen zuvor bereithielt. Es war wirklich ein toller Abschlussabend, an dem getanzt, gesungen und geschlemmt wurde und die Zeit nur so verflog&#8230;\u00a0<\/span><span style=\"background: transparent\"> und etwas stolz und wehm\u00fctig zugleich\u00a0tragen etliche der H\u00f6rer auch Tage sp\u00e4ter das B\u00e4ndchen noch ums Handgelenk.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"background: transparent\">Es wurde viel geboten, sowohl an Studieninhalten, als auch an Rahmenprogramm und gerade weil die Wochen so voll waren &#8211; einerseits mit Lehrveranstaltungen, andererseits mit diversem Rahmenprogramm &#8211; war es eine sehr intensive Zeit, die wahnsinnig schnell voranschritt &#8230; und schon sind die letzten Tage an der DUV angebrochen&#8230; <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Speyer ist, was ihr draus macht&#8220; &#8211; ein Satz, der im Zusammenhang mit dem dreimonatigen Aufenthalt an der DUV h\u00e4ufig zu h\u00f6ren ist. 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