{"id":8461,"date":"2013-10-30T21:44:18","date_gmt":"2013-10-30T19:44:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/?p=8461"},"modified":"2013-10-31T11:43:07","modified_gmt":"2013-10-31T09:43:07","slug":"referendarleben-abseits-von-akten-und-buechern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/allgemein\/referendarleben-abseits-von-akten-und-buechern\/","title":{"rendered":"Referendarleben abseits von Akten und B\u00fcchern"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-7239\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/MP900411704.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Sommerfest der Referendare<\/strong><\/p>\n<p>Im August fand ein Sommerfest der Darmst\u00e4dter Referendare im TU-H\u00fcttchen der Darmst\u00e4dter Uni statt. Ankn\u00fcpfend an eine alte Tradition, j\u00e4hrlich ein solches Sommerfest auszurichten, soll nach einigen Jahren Pause dieses Event wieder ein fester Bestandteil im darmst\u00e4dter Referendarleben werden. Die H\u00fctte liegt in der N\u00e4he des Hochschulstadions im Wald. <!--more--> Sie ist gut erreichbar, sowohl mit dem Auto als auch mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln, liegt aber dennoch so, dass keine Anwohner von L\u00e4rm gest\u00f6rt sein k\u00f6nnten. Besonders praktisch ist, dass die H\u00fctte einen \u00fcberdachten Au\u00dfenbereich hat, sodass es sich auch bei weniger gutem Wetter angenehm windgesch\u00fctzt und trocken drau\u00dfen neben einem steinernen Grill sitzen l\u00e4sst. \u00dcber die AG-Sprecher wurde vorher erfragt, mit wie vielen Referendaren so zu rechnen sein d\u00fcrfte, um entsprechend die Eink\u00e4ufe etwas kalkulieren zu k\u00f6nnen. Es wurden Steaks und W\u00fcrstchen gegrillt, es gab viele verschiedene Arten von Br\u00f6tchen und nat\u00fcrliche alle g\u00e4ngigen Getr\u00e4nke. Die Preise waren mit 50 Cent-2 \u20ac sehr referendarfreundlich und wer Lust und Tatendrang hatte, konnte sich auch Freiverzehrkarten verdienen, indem er spontan eine Thekenschicht \u00fcbernahm. Insgesamt war es zwar eine eher kleine Runde von etwa 30-40 Referendaren, die sich zusammen fanden, aber es war sehr gesellig und es erfolgte ein reger Austausch zu den verschiedenen Stationen, AG-Leitern und nat\u00fcrlich auch anderen nichtjuristischen Themen. Aber nachdem der Auftakt wieder geschafft ist, finden zur 2. (Neu-)Auflage im n\u00e4chsten Sommer hoffentlich noch viel mehr Refis den Weg zum Fest.<\/p>\n<p><strong>Projektmanagement-Summercamp<\/strong><br \/>\nGegen Ende des Sommers wurde in Frankfurt ein eint\u00e4giges kostenloses Seminar im Projektmanagement angeboten. Auch wenn das nicht zu den klassischen juristischen Themen z\u00e4hlt, war es eine sehr interessante Veranstaltung. Insbesondere in gr\u00f6\u00dferen Unternehmen, aber sicher nicht nur dort, ist\u00a0 man auch als Jurist oft in ein Projekt eingespannt. Die Herangehensweise, also Aufbereitung des Projektthemas, die Frage und Auswahl, welche Personengruppe da eingebunden werden m\u00fcssen, wie Personal- und Material eingeplant, verbucht und effektiv miteinander verbunden wird, war zun\u00e4chst &#8211; aufgrund der doch eher betriebswirtschaftlichen und softwaregest\u00fctzten Herangehensweise &#8211; f\u00fcr mich etwas befremdlich, aber es war sehr spannend die Gedankeng\u00e4nge der anderen Seminarteilnehmer zu verfolgen und damit zu realisieren, wo die Probleme oder zumindest Risiken bei der Zusammenarbeit von Personen verschiedener Fachbereich liegen k\u00f6nnen. Die Teilnehmer kamen aus allen Bereichen &#8211; Techniker, Informatiker, Architekten, BWLer, P\u00e4dagogen, Juristen, Ingenieure, Mathematiker. Wir betrachteten ein Projekt von Anfang an, also dem Moment, wo z.B. der Chef eine Idee hat und diese zur Umsetzung einem Mitarbeiter\u00a0 &#8211; dem Projektmanager &#8211; \u00fcbergibt. Wir \u00fcberlegten, wie man so etwas angeht, wie der Projektinhalt festgestellt und festgelegt werden kann, welche Personengruppen in welcher Weise involviert werden sollten (nur Anfragen, rechtliche Absicherungen, Erledigung von Teilaufgaben, komplette Einbindung, B\u00fcrgebeteiligung\/Befragung, Informationen in Medien &#8230;) wie so etwas finanziert und ein Budget erstellt und ge- bzw. verplant wird&#8230;. und so weiter! Es gab rege Diskussionen, so manches L\u00e4cheln und \u00f6fter auch fragende Blicke, wenn die Ideen der anderen f\u00fcr einen selbst gar nicht naheliegend waren. Aber auch mehrere Aha-Effekte, ob der Ideen und deren Erl\u00e4uterungen der anderen Teilnehmer. Eine sehr spannende Veranstaltung, bei der einmal mehr deutlich wurde, wie unterschiedlich die verschiedenen Berufsgruppen fokussiert sind und wie wichtig es doch ist, Offenheit und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Arbeits- und Herangehensweise der jeweiligen Fachpersonen mitzubringen, damit das Projekt wirklich funktioniert und die entsprechenden Bed\u00fcrfnisse nicht blockiert, sondern umgesetzt und bestenfalls sogar gef\u00f6rdert werden. Mich hat dieses Summercamp jedenfalls sehr sensibilisiert f\u00fcr m\u00f6glicherweise lauernde Probleme bei der Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachleuten.<\/p>\n<p><strong>Frankfurter Buchmesse<\/strong><br \/>\nWie in jedem Jahr fand auch diesen Oktober die Buchmesse in Frankfurt statt. Auf der Messe wurden Referendare als &#8222;Studenten-vergleichbar&#8220; angesehen, sodass wir in den Genuss einer erm\u00e4\u00dfigten Eintrittskarte kamen. Da ich vorher noch nie auf der Buchmesse war, aber mich schon als Leseratte verstehe (wenngleich das w\u00e4hrend Studium und Ref neben der ganzen Fachliteratur nicht mehr sehr ausgepr\u00e4gt zum Tragen kommt) war ich fasziniert von den vielen B\u00fcchern, interessanten Vortr\u00e4gen und Interviews oder Lesungen in den Messehallen. Im Bereich der Fachmedien pr\u00e4sentierten sich auch die uns bekannten wissenschaftlichen bzw. juristischen Verlage und wir konnten die ein oder anderen aktuellen Ausgaben der Fachzeitschriften ergattern und freuten uns \u00fcber Leseexemplare von B\u00fcchern insbesondere im Softskills-Bereich. Irgendwelchen Autogrammen jagten wir zwar nicht nach (eher den kleinen L\u00fccken in den Pulken, um an den jeweiligen Stellen vorbei zu kommen \ud83d\ude09 ), aber der Tagesausflug in die Welt der Medien (denn auf der Buchmesse gibt es neben B\u00fcchern auch viele H\u00f6rb\u00fccher, Comics und digitales Wissen) hat sich gelohnt. Faszinierend waren im \u00fcbrigen auch die vereinzelten mit Ganzk\u00f6rperanz\u00fcgen komplett verkleideten Messebesucher. Cosplay war mir bis zu dem Tag kein Begriff, aber die uns begegnenden Figuren waren nach etwas Brainstorming (meistens) dann doch irgendwie einzuordnen. \ud83d\ude09<br \/>\nAlso auch ein Besuch auf der Frankfurter Buchmesse ist\u00a0 nicht nur wegen netter kleiner (juristischer) Gimmicks empfehlenswert, sondern zeigt unter anderem auch, wie viele der Schriftsteller eigentlich Juristen sind und wie die Erlebnisse aus dem Gerichtsalltag in die B\u00fccherwelt Einzug findet &#8211; und ich habe gerade aus diesem Bereich etwas neuen Lesestoff f\u00fcr die n\u00e4chsten Urlaubstage und den Wunschzettel entdeckt!<\/p>\n<p><strong>Stammtisch der Darmst\u00e4dter Referendare<\/strong><br \/>\nDer erste Stammtisch fand letzte Woche in kleiner Runde im Braust\u00fcbl statt. Als Erkennungszeichen hatten die Landessprecher einen Sch\u00f6nfelder auf dem Tisch positioniert, was gleich zu spitzfindigen Bemerkungen der Bedienung f\u00fchrte. \ud83d\ude09 Es dauerte nicht all zu lange, dann war der lange Tisch doch ganz gut besetzt. Das Bier in s\u00e4mtlichen Variationen &#8211; Helles, Weizen, Dunkles, Radler&#8230; &#8211; ist definitiv zu empfehlen und es war am\u00fcsant zu h\u00f6ren, was der ein oder andere in seinen Stationen so erlebt. Sch\u00f6n zu wissen, dass andere bei dem gleichen AG-Leiter gleiches durchlitten haben und interessant zu h\u00f6ren, welche Leiter angeblich welchen Kanon an \u00dcbungsklausuren regelm\u00e4\u00dfig nutzen&#8230; ganz zu schweigen von &#8222;pers\u00f6nlichen Eigenheiten der Pers\u00f6nlichkeiten&#8220;, wie immer wiederkehrende Begrifflichkeiten \/ Bewegungen \/ Kleidungsst\u00fccke, die sofort einen aha-Effekt bei den anderen Referendaren ausl\u00f6sten. Kurzum, es war eine nette lockere Runde, in der alle aus diversen vertretenen aktuellen Stationen schnell ins Gespr\u00e4ch kamen, egal, ob sie sich schon vorher kannten, oder allein auftauchten. Also wer diesmal keine Zeit hatte, sollte sich das n\u00e4chste Mal \u00fcberlegen, ob er nicht auch mal vorbei schauen m\u00f6chte! \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sommerfest der Referendare Im August fand ein Sommerfest der Darmst\u00e4dter Referendare im TU-H\u00fcttchen der Darmst\u00e4dter Uni statt. Ankn\u00fcpfend an eine alte Tradition, j\u00e4hrlich ein solches Sommerfest auszurichten, soll nach einigen Jahren Pause dieses Event wieder ein fester Bestandteil im darmst\u00e4dter Referendarleben werden. 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