{"id":7438,"date":"2013-03-11T13:16:04","date_gmt":"2013-03-11T12:16:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/?p=7438"},"modified":"2013-04-19T10:04:24","modified_gmt":"2013-04-19T09:04:24","slug":"examenstermin-april-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/klausuren-examen\/examenstermin-april-2013\/","title":{"rendered":"Examenstermin April 2013"},"content":{"rendered":"<p>Ausf\u00fchrliche Zusammenfassungen der Sachverhalte der Klausuren, die im April 2013 im 2. Staatsexamen liefen, findest Du in fogendem Thread des Forums \u201cZur letzten Instanz\u201d:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.forum-zur-letzten-instanz.de\/showthread.php?tid=56\">http:\/\/www.forum-zur-letzten-instanz.de\/showthread.php?tid=56<\/a><\/p>\n<p>Au\u00dferdem hier eine Zusammenfassung:<\/p>\n<p>1. Tag: ZU-Klausur (Urteil)<\/p>\n<p>K ist mit M verheiratet. Sie besitzt ein paar Autos, unter anderem ein Oldtimer, der etwas renovierungsbed\u00fcrftig ist.<!--more--> M bringt das Auto in die Werkstatt des B, dort soll es repariert werden. B repariert das Auto. Als M das Auto abholen will, f\u00e4llt ihm auf, dass die Reparatur aus seiner Sicht mangelhaft sei. Er will es mitnehmen, B verweigert aber die Herausgabe, solange M nicht gezahlt hat. M zieht von dannen. Nunmehr klagt K auf Herausgabe des Autos gegen B. B verweigert weiterhin, bis K die Reparatur gezahlt hat.<\/p>\n<p>2.Tag A2-Klausur (Kautelarklausur)<\/p>\n<p>Mandantin hat ein &#8222;Online-Shop-Komplett-System&#8220; entwickelt. Dieses m\u00f6chte sie ihrer Konzernschwester zur Verf\u00fcgung stellen, es soll aber gew\u00e4hrleistet sein, dass diese daran nichts ver\u00e4ndert, keine Betriebsgeheimnisse verr\u00e4t und das Urheberrecht der Mandantin beachtet. Vertragsentwurf wurde beigef\u00fcgt, dieser sollte \u00fcberarbeitet und um weitere sinnvolle Klauseln erweitert werden.<br \/>\nDesweiteren hat sich die Mandantin auf die Veredelung von Papier spezialisiert. F\u00fcr sie sollte noch eine Eigentumsvorbehaltsklausel entworfen werden.<\/p>\n<p>3.Tag ZG-Klausur (Relation)<\/p>\n<p>Nachbarschaftsstreit. A hat 2 Videokameras installiert, eine ist auf den Gehweg gerichtet, eine in den Garten. B behauptet, er m\u00fcsse jeden Tag unter den Augen von Kamera 1(Stra\u00dfe) zur Arbeit fahren, da diese so auf den Gehweg gerichtet sei, dass er ihr gar nicht entkommen k\u00f6nne. Kamera 2(Garten) sei hingegen auf seinen Garten ausgerichtet. Er verklagt daher A, dass dieser die Videokameras abbaut, hilfsweise sie so einstellt, dass er nicht mehr von ihnen erfasst wird. A erhebt Widerklage. Die Hunde des B w\u00fcrden pausenlos bellen, das sollten sie bitte nachts und zwischen 12 und 15 Uhr unterlassen. Desweiteren w\u00fcrde die Katze des B dauernd in ihren Garten laufen. Ortstermin, Zeugenaussagen.<\/p>\n<p>4.Tag A1-Klausur<\/p>\n<p>Und wieder Familienstreitereien. Mandantin ist Mutter, Gegner ist ihr Sohn. Ehemann und Tochter sind verstorben. Mandantin will von ihrem Sohn Darlehen zur\u00fcckgezahlt haben (200.000\u20ac) und au\u00dferdem noch 2&#215;5000\u20ac aus einer Vereinbarung aus dem Jahr 2000. Dort hatte ihr Mann und sie ihrem Sohn den Kaufpreis f\u00fcr ein Grundst\u00fcck i.h.v. 100.000\u20ac gezahlt, er sollte daf\u00fcr lebensl\u00e4nglich 5.000\u20ac an die Mandantin blechen. Sohn behauptet jetzt 1) K\u00fcndigung des Darlehens nicht zugegangen; 2) 5.000\u20ac-Vereinbarung durch Aufhebung hinf\u00e4llig, k\u00f6nnte sein Steuerberater auch beweisen. Dann erhebt sohn gegen Mutter noch seinen Pflichtteilsanspruch i.h.v. 150.000\u20ac. Mandantin meint, das kanner haben, aber daf\u00fcr m\u00fcsste er dann wiederum ein weiteres Grundst\u00fcck herausgeben, dass sie ihm geschenkt habe, weil er grob undankbar war (besucht sie nie, l\u00e4sst sie nicht seine kinder sehen, war nicht im krankenhaus bei ihr etc.).<\/p>\n<p>5.Tag S1-Klausur<\/p>\n<p>A hat ne Tankkarte von seinem Chef und nutzt diese 8x, um den LkW seines Kollegen vollzutanken. Als der Chef das rauskriegt und ihn zu rede stellt, beleidigt er ihn und schl\u00e4gt ihm so hart aufe zw\u00f6lf, dass sein auge rechts auf 2% sehleistung runter geht. Verwertbarkeit von Zeugenaussagen des Schwippschwagers.<\/p>\n<p>6.Tag VR-Klausur (Beh\u00f6rdensicht)<\/p>\n<p>A hat aufm platten Land nen Hof mit ein paar Tieren. Bei ner Ortsbegehung wird festgestellt, dass die Tier schlecht gehalten werden, die hauseigene Kl\u00e4ranlage nicht funktioniert, G\u00fclle lagert etc. Er bekommt ein paar Bescheide, das abzustellen, da tut sich aber nichts genaues. An einem Tag wird er dann bei ner Polizeikontrolle fuchtig und der Richter schickt ihn vor\u00fcbergehend in die Psychiatire. Da kommt die Stunde der Beh\u00f6rde. Alle hin zum Bauernhof und da wird aufger\u00e4umt. Tiere Weg, Kl\u00e4ranlage wird abgepumpt, G\u00fclle wird abtransportiert, Farben und \u00d6le werden entfernt sowie ein paar Asbestziegel. Das l\u00e4sst der Typ erstmal auf sich beruhen, 2 Monate sp\u00e4ter kommt dann der Kostenbescheid &#8211; 17.000\u20ac. Dagegen legt er widerspruch ein. B\u00fcrger meint, das sei alles brauchbar.<\/p>\n<p>7.Tag S2-Wahlklausur:<\/p>\n<p>A f\u00e4ngt vor der Bank Oma B ab und erz\u00e4hlt ihr einen vom Pferd, dass total viele Geldscheine gef\u00e4lscht sind. Sie gibt ihm 20 50\u20ac-Scheine, damit er sie sich mal durchgucken kann. Er sagt bei einem: Der ist gef\u00e4lscht, tauschen sie den schnell um. Oma geht mit dem schein inne bank und l\u00e4sst ihm die 950\u20ac. Er dampf ab, wird aber nach ein paar Metern vom zeugen \u00fcberw\u00e4ltig. Seine Einlassung: Er sei BKA-Beamte und w\u00fcrde als verdeckter ERmittler arbeiten. Er sei einer Geldtransport\u00fcberfallbande auf den Fersen und wollte sich da einschleichen. Die h\u00e4tten ihn als Aufnahmeritual das durchf\u00fchren lassen. Er sei dabei beobachtet worden, damit die gucken k\u00f6nnen, ob er auch erfolg hat.<br \/>\nLaut Bearbeitervermerk stimmte die Story auch noch.<br \/>\nIm zweiten Teil f\u00e4hrt der mit 3,2 promille auto und wird angehalten. Blutprobeentnahme durch krankenschwester, verwertung der einlassung trotz fehlender belehrung etc.<\/p>\n<p>8.Tag VA-Klausur:<\/p>\n<p>A ist Schausteller und m\u00f6chte gern auf den Osnabr\u00fccker Fr\u00fchlingsmarkt. Er hat ein Fahrgesch\u00e4ft. Dieses Fahrgesch\u00e4ft gibt es in 2 Versionen, eine kleinere und eine gr\u00f6\u00dfere. Die gr\u00f6\u00dfere gibt es 3x in Deutschland. A hat die kleinere. Diese hat er umfangreich mit bayerischen Motiven gestaltet. A wurde seit mehreren Jahren regelm\u00e4\u00dfig der Zugang zum Fr\u00fchlingsmarkt verweigert. Auch dieses Jahr hatte er einen Antrag gestellt, wurde aber nicht zugelassen. Nach dem Ende des Fr\u00fchlingsmarktes 2013 kommt er deswegen zum Anwalt und will das mal gekl\u00e4rt wissen. Beh\u00f6rde st\u00fctzt sich auf Verwaltungsrichtlinie des Marktausschusses. Fahrgesch\u00e4ft sei nicht attraktiv genug, da kleiner, au\u00dferdem h\u00e4tten bayerische Motive nichts auf dem Markt verloren und schlie\u00dflich sei sein Konkurrent bekannt und bew\u00e4hrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausf\u00fchrliche Zusammenfassungen der Sachverhalte der Klausuren, die im April 2013 im 2. Staatsexamen liefen, findest Du in fogendem Thread des Forums \u201cZur letzten Instanz\u201d: http:\/\/www.forum-zur-letzten-instanz.de\/showthread.php?tid=56 Au\u00dferdem hier eine Zusammenfassung: 1. 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