{"id":7434,"date":"2013-03-11T13:13:31","date_gmt":"2013-03-11T12:13:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/?p=7434"},"modified":"2013-03-15T23:48:56","modified_gmt":"2013-03-15T22:48:56","slug":"examenstermin-februar-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/klausuren-examen\/examenstermin-februar-2013\/","title":{"rendered":"Examenstermin Februar 2013"},"content":{"rendered":"<p>Im Forum\u00a0auf <a href=\"http:\/\/www.juraexamen.com\/\">www.juraexamen.com<\/a> wurden von Kandidaten, die in diesem Monat die Klausuren im 2. Examen geschrieben haben, grob zusammengefasst. Danach ergibt sich folgende kurze Zusammenfassung der Sachverhalte:<\/p>\n<p><strong>Z1-Klausur<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>BGH-Entscheidung \u00fcber Grundst\u00fcckstauschvertrag. Der Sachverhalt der Akte war 1:1 der Originalsachverhalt. Also einfach googeln oder in der R\u00dc 02\/2012 nachgucken. Da steht er auch drin.Zus\u00e4tzlich war bei uns noch eine Beweisaufnahme \u00fcber den Vertragsabschluss drin.<!--more--><\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Z2-Klausur<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Schadensersatzanspr\u00fcche des Vermieters nach fristloser K\u00fcndigung des Mietvertrags<\/p>\n<p>Die Mandanten sind die ehemaligen Mieter und bringen eine Klage des ehemaligen Vermieters mit.<br \/>\nParteien schlossen 2003 Mietvertrag. Darin war Untervermietung f\u00fcr die Mieter erlaubt. Miete war 410 Euro. Mieter vermieten Bude unter und verlangen daf\u00fcr 440 Euro. Die Untermieterin zahlt aber nicht und die Mieter k\u00f6nnen ihre Mieter auch nciht mehr zahlen. Der Vermieter k\u00fcndigt fristlos zum 31.5.2011.<br \/>\nVermieter erwirkt R\u00e4umungsurteil und irgendwann in November findet Zwangsr\u00e4umung statt. Anwesende Untermieterin \u00f6ffnet nicht die T\u00fcr, weshalb die aufgebrochen wird. Zwangsr\u00e4umung findet dann statt. Am 31.12.2011 \u00fcbergeben die Mieter den Schl\u00fcssel.<br \/>\nAllerdings lassen die Mieter noch ein Klavier zur\u00fcck, welches erst am 31.3.2012 abgeholt wird.<br \/>\nIm April 2012 muss der Vermieter die Wohnung renovieren, da sie angeblich nicht im ordnungsgem\u00e4\u00dfen Zustand \u00fcbergeben wurde. Im Mai und Juni sucht Vermieter Nachmieter,<\/p>\n<p>Vermieter will vom Mieter &#8222;Schadensersatz&#8220; f\u00fcr die entgangene Miete von Juni 2011-M\u00e4rz 2012.<br \/>\nAu\u00dferdem will er f\u00fcr diesen Zeitraum die Differenz, die die Untermieterin an den Mieter zahlen sollte ( 30 Euro pro Monat).<br \/>\nDann will er Schadenserastz f\u00fcr die entgangene Miete von April-Juni 2012.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich wollte er noch Nachzahlung von Nebenkosten und Ersatz von RA-Kosten, die er aufgrund der Rechtsverfolgung hatte.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Z3-Klausur<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>SV krieg ich nicht mehr exakt zusammen.<\/p>\n<p>Letztlich ging es haupts\u00e4chlich um die Inhaberschaft an zwei Forderung.(Drittwiderspruchsklage bzgl. der ersten Forderung)<br \/>\nDritter zahlte dann sp\u00e4ter auf die zweite Forderung an den angeblichen Inhaber der Forderung (Klageumstellung von DWK auf Leistungsklage).<\/p>\n<p>Ansonsten war noch ein bisschen Zust\u00e4ndigkeitsproblematik drin, gewillk\u00fcrte Prozessstandschaft und GbR-Kram ( Eine GbR, X-GbR, hat 3 Gesellschafter. Diese 3 Gesellschafter sind zudem noch Gesellschafter einer anderen GbR, Y-GbR. Kann man, wenn man Anspr\u00fcche gegen die 3 Gesellschafter und die X-GbR hat, dann auch gegen die Y-GbR vorgehen?).<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Z4-Klausur<\/strong><\/p>\n<p>Wir haben leider keine Angaben zu der Klausur im Netz gefunden.<\/p>\n<p><strong>S1-Klausur<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>A und B wollen eine Tankstelle \u00fcberfallen, absprachegem\u00e4\u00df geht A mit einer geladenen Pistole rein, sagt Geld her und richtete die Waffe auf O. Beim Laden der Waffe f\u00e4llt das Magazin auf die Theke, in dem Augenblick kommt B dazu und h\u00e4lt seine geladene Waffe auf O. O gibt Ihnen schlie\u00dflich 450 EUR. Das ist denen zu wenig. A wird w\u00fctend und schl\u00e4gt O mit der ungeladenen Waffe auf den Kopf, wobei B weiter die Waffe auf O richtet. A nimmt danach noch 7 Stangen Zigaretten mit. A fesselt den O, aber nur sehr leicht, dieser kann sich schnell befreien.<\/p>\n<p>A bestreitet die Tat, B gesteht, n\u00e4chtliche Hausdurchsuchung bei den Eltern des A, wo die Tatwaffe gefunden wird. O hat eine spezifische T\u00e4towierung bei A erkannt, die ihn auch \u00fcberf\u00fchren konnte. A und B sind in U-Haft.<\/p>\n<p>Zudem wird die C, die schwangere Verlobte des A, befragt. In der Befragung sagt sie, dass A sie einen Tag zuvor als &#8222;dreckige Schlampe&#8220; etc. beschimpft habe, gew\u00fcrgt habe und dabei ihre Perlenkette zerissen habe, mehrmals mit dem Kopf gegen die Wand geschlagen h\u00e4tte und mit einem beschuhten Fu\u00df in den Unterleib (?) getreten habe. C hat W\u00fcrgemale, Prellungen und Kopfschmerzen erlitten, auf ihren K\u00f6rper kann man noch die Schuhabdr\u00fccke des A erkennen. Dem ungeborenen ist nichts passiert.<\/p>\n<p>Bei weiteren Befragungen geht hervor dass der Bruder des A die C bedroht hat. Die C wird daraufhin vom Ermittlungsrichter vernommen.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>S2-Klausur<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>\u00a0A wurde zu 4 Jahren Haftstrafe verurteilt, hat in der HV auf R.mittel verzichtet. In der HV hat das Gericht nach \u00a7 257c StPO ihm ein Strafma\u00df von 2- 4 Jahren in Aussicht gestellt, StA hat dem zugestimmt. Ex-Verteidiger wollte am Anfang der HV Gegenerkl\u00e4rung verlesen, dies wurde verwehrt. Dann wurde Antrag auf Ablehnung von zwei Richtern wegen Befangenheit gestellt, der Antrag wurde au\u00dferhalb der HV zur\u00fcckgewiesen. In den Entscheidungsgr\u00fcnden wurde auf einen Brief Bezug genommen, der tauchte im Protokoll nicht auf.<\/p>\n<p>In den Entscheidungsgr\u00fcnden wurde folgender Fall geschildert: A ist Taxifahrer. O steigt (angetrunken) in das Taxi. A f\u00e4hrt nicht den direkten Weg zum Fahrziel, will aber Geld f\u00fcr Umweg haben. Es kommt zur Diskussionen. A hat Angst, dass O den Fahrpreis + Umweg nicht zahlt. Er h\u00e4lt an, rei\u00dft O aus dem Auto, weil diese schreit, verpasst er ihr eine Ohrfeige. Dann schlie\u00dft er sie im Kofferraum ein, um sie dazu zu bringen auch den Umweg zu bezahlen. Nach 45 min. h\u00e4lt er an, m\u00f6chte die O aus dem Kofferraum herausholen. Dies gelingt ihm aber nicht, weil der Schlie\u00dfmechanismus kaputt ist. Die O konnte \u00fcber ihr Handy die Polizei verst\u00e4ndigen, jene konnte sie aber nicht orten.<br \/>\nA gibt irgendwann auf gegen 4 Uhr auf und geht schlafen, um irgendwann mittags am n\u00e4chsten Tag Hilfe zu holen. Um 9 Uhr h\u00f6rt die Schwester des A Klopfger\u00e4usche aus dem Auto und ruft die Polizei. O hat Todes\u00e4ngste erlitten und ist in psychischer Behandlung und teilweise arbeitsunf\u00e4hig. \u00a7\u00a7 239a, 239b, 316a StGB waren nicht zu pr\u00fcfen.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>V1-Klausur<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>VG Hamburg, Az. 10 E 552\/12<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>V2-Klausur<\/strong><\/p>\n<p>Wir haben leider keine Angaben zu der Klausur im Netz gefunden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Forum\u00a0auf www.juraexamen.com wurden von Kandidaten, die in diesem Monat die Klausuren im 2. Examen geschrieben haben, grob zusammengefasst. Danach ergibt sich folgende kurze Zusammenfassung der Sachverhalte: Z1-Klausur BGH-Entscheidung \u00fcber Grundst\u00fcckstauschvertrag. Der Sachverhalt der Akte war 1:1 der Originalsachverhalt. Also einfach googeln oder in der R\u00dc 02\/2012 nachgucken. 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