{"id":7231,"date":"2013-02-12T09:07:15","date_gmt":"2013-02-12T08:07:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/?p=7231"},"modified":"2013-02-12T09:08:49","modified_gmt":"2013-02-12T08:08:49","slug":"die-anwaltsstation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/niedersachsen\/die-anwaltsstation\/","title":{"rendered":"Die Anwaltsstation"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-7239\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/MP900411704.jpg\" width=\"150\" height=\"185\" \/>So liebe Leute, hier ist also mein erster richtiger Eintrag aus der wohl relevantesten Station im Referendariat (jedenfalls wenn man davon ausgeht, dass ca. 80 % der Referendare sp\u00e4ter wohl in diesem Berufsfeld landen werden): der Anwaltsstation. Bisher gef\u00e4llt es mir\u00a0dort fast schon zu\u00a0gut. Die Anw\u00e4lte in der Kanzlei sind sehr nett. Die bisher zugeteilten Aufgaben waren alle machbar und es wird viel Wert darauf gelegt, dass sich Zeit genommen wird um mir Dinge und den Ablauf (verst\u00e4ndlich) zu erkl\u00e4ren&#8230; und so arbeite ich mich auch gut in neue und teilweise sehr fremde Materien ein.<!--more--><\/p>\n<p>Die Block- bzw. Einf\u00fchrungsphase in der Anwaltsstation ist mittlerweile vorbei (in 2 Monaten findet aber nochmal eine verdichtete Blockphase statt) und der normale Wochenablauf stellt sich gerade so langsam ein. Der sieht bei mir so aus, dass ich 1x\/Woche Arbeitsgemeinschaft habe, 3 Tage\/Woche\u00a0beim Ausbilder\u00a0bin und 1 Tag f\u00fcr den 5-st\u00fcndigen Klausurenkurs draufgeht. Montags bis freitags (bzw. teilweise sogar bis samstags) ist also gut verplant. Denn am Wochenende arbeite ich \u00f6fter noch in meinem Nebenjob \u2013 allerdings nicht jedes Wochenende, da ich die\u00a0Nebent\u00e4tigkeit von der Arbeitsbelastung her\u00a0im Vergleich zum Referendariatsbeginn\u00a0nun\u00a0doch auch verst\u00e4rkt heruntergeschraubt habe. Ganz aufh\u00f6ren wollte ich allerdings auch nicht. Ich brauche den Nebenjob irgendwie auch als Ausgleich und w\u00fcrde\/k\u00f6nnte sowieso nicht jedes Wochenende lernen wenn ich unter der Woche schon von Mo \u2013 Fr referendariatsm\u00e4\u00dfig besch\u00e4ftigt bin. Anderweitige Termine wie z.B. Friseurtermin, Arztbesuche o.\u00e4. (sofern es jetzt nicht wirklich was gravierend ist) kann ich somit momentan eigentlich nur auf den Vormittag vor der AG oder auf den Vormittag vorm Klausurenkurs legen, wobei ich auch an diesen beiden Tagen um sp\u00e4testens 12h von zu Hause losgehen muss um dann p\u00fcnktlich vor Ort zu sein. Also, wie man sieht: \u00fcber zu viel freie Zeit kann ich mich nicht beschweren, es ist halt immer was zu tun, allerdings muss ich dazu sagen: ohne das es mir bisher zu viel w\u00e4re. Freizeit habe ich dennoch, obwohl sich das Treffen mit Freunden\/Bekannten meist in die Zeit nach Feierabend oder auf den Sonntag beschr\u00e4nkt und halt nicht mehr so einfach \u201ezwischendrin\u201c nachmittags mal ein K\u00e4ffchen drin ist (au\u00dfer mit den Kollegen nat\u00fcrlich\u00a0\ud83d\ude00 ). Auch zum Sport schaffe ich es aber noch relativ regelm\u00e4\u00dfig, wenn auch eher in den (sp\u00e4teren) Abendstunden. \u00a0Zeitmanagement ist halt alles und das l\u00e4sst sich momentan auch ganz gut irgendwie managen. \ud83d\ude42<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">R\u00fcckblick \u00fcber die letzten 3 Stationen im Referendariat<\/span><\/p>\n<p>Da ich mittlerweile ja doch schon etwas fortgeschrittener bin, wollte ich zudem\u00a0mal einen kleinen R\u00fcckblick starten. Pauschal kann ich die Aussage treffen, dass es bei mir im Referendariat bisher eigentlich durchweg so war, dass Erwartungen und Realit\u00e4t auseinanderfielen (meine Einstellung zur Wahlstation versuche ich daher gerade ins Negative zu dr\u00fccken\u2026umso besser wird es dann vielleicht \ud83d\ude09 ). Beispiele: Kurz vor dem Referendariatsbeginn freute mich ja fast schon \u00fcbermenschlich doll und konnte kaum erwarten, dass es endlich mit dem Referendariat losgeht. Als es dann soweit war, konnte ich es jedoch nach kurzer Zeit schon nicht mehr erwarten, dass es endlich wieder vorbei ist weil meine Erwartungen wohl einfach zu \u201ehoch\u201c waren (aktuelle Anmerkung: die Vorfreude auf das Ref-Ende besteht nach wie vor \ud83d\ude00 ). Auch auf den Sitzungsdienst bei der Staatsanwaltschaft habe ich mich sehr gefreut, aber als ich dann aber in der Station war schlug diese Vorfreude sehr schnell um, da ich es mir irgendwie \u201eaufregender\u201c vorgestellt hatte und ich es in der Realit\u00e4t teilweise echt langweilig fand. Was hingegen die Verwaltungsstation anging dachte ich mir vorab \u201eok, Augen zu und durch\u201c, das soll ja angeblich\u00a0die langweiligste Station von allen werden. Ich war dann aber sehr angetan von den vielf\u00e4ltigen Sachen aus dem Verwaltungsrecht in die ich einerseits beim Ausbilder Einblicke bekommen habe, selbst bearbeiten konnte und die mir (auch f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis) wirklich viel gebracht haben. Auch die Arbeitsgemeinschaft in dieser Station war ziemlich gut \u2013 da habe ich wohl aber auch mit den besten AG-Leiter erwischt, es h\u00e4tte n\u00e4mlich eine wirklich eine grausame Station werden k\u00f6nnen wenn ich an einem anderen Tag AG gehabt h\u00e4tte. Ausnahmsweise war das Gl\u00fcck aber mal auf meiner Seite.\u00a0\ud83d\ude42 Auf die Anwaltsstation freute ich mich zwar, andererseits hatte ich auch im Hinterkopf \u201ewenn es soweit ist, ist das Examen schon ganz nah\u201c und \u201ehoffentlich kannst du die Erwartungen und Anforderungen erf\u00fcllen und machst dich nicht zum Horst, weil du irgendwelche d\u00e4mlichen Fragen hast und die sich denken: wie kann die schon so weit im Referendariat sein, wenn sie das noch\u00a0nichtmal wei\u00df\u201c. Die Arbeitsgemeinschaft soll in der Anwaltsstation nach Aussage vieler Referendare ja auch\u00a0reine Zeitverschwendung sein\u2026was soll ich sagen: bei mir \u2013 bisher \u2013 sowohl AG(-Leiter) als auch Ausbilder: 1A. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Soweit mal wieder ein kurzes Update. H\u00e4ttet ihr Fragen, k\u00f6nnte ich auf diese ja noch eingehen\u2026aber soweit scheint ihr alle ja bestens informiert zu sein. Schade, schade, mir gehen n\u00e4mlich allm\u00e4hlich die Themen aus, da sich der Ablauf die kommenden Wochen\/Monate ja doch relativ \u00e4hnlich gestalten wird. Zur Wahlstation und wo ich diese absolvieren werde gibt es \u00fcbrigens noch keine Neuigkeiten. Wenn sich dort was tut werde ich euch nat\u00fcrlich von berichten. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Noch eine sch\u00f6ne Woche w\u00fcnscht euch<\/p>\n<p>Emily*<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So liebe Leute, hier ist also mein erster richtiger Eintrag aus der wohl relevantesten Station im Referendariat (jedenfalls wenn man davon ausgeht, dass ca. 80 % der Referendare sp\u00e4ter wohl in diesem Berufsfeld landen werden): der Anwaltsstation. Bisher gef\u00e4llt es mir\u00a0dort fast schon zu\u00a0gut. Die Anw\u00e4lte in der Kanzlei sind sehr nett. 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