{"id":6767,"date":"2012-11-22T08:56:19","date_gmt":"2012-11-22T07:56:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/?p=6767"},"modified":"2012-11-22T08:57:02","modified_gmt":"2012-11-22T07:57:02","slug":"examenstermin-november-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/klausuren-examen\/examenstermin-november-2012\/","title":{"rendered":"Examenstermin November 2012"},"content":{"rendered":"<p>Hier die Zusammenfassung der Sachverhalte aus dem\u00a0November 2012, so wie sie im Forum bei <a href=\"http:\/\/www.juraexamen.com\/forum\/viewtopic.php?f=12&amp;t=13395&amp;start=15\" target=\"_blank\">Juraexamen.com<\/a> diskutiert wurden:<\/p>\n<p><strong>Z1-Klausur<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Klage<br \/>\n&#8211; zwei Kl\u00e4ger (Miteigent\u00fcmer) und zwei Beklagte (jeweils Ehepaare)<br \/>\n&#8211; leben in zwei H\u00e4usern nebeneinander und in der Mitte hat jedes Haus eine Garage<br \/>\n&#8211; die Beklagten hatte einen erfolglosen Einbruch bei sich und haben daher zwei Kameras installiert, eine an der Garage, die auch den \u00f6ffentlichen Weg vor dem Haus der Kl\u00e4ger filmt (gibt nur einen Weg, da Sackgasse) und die andere am R\u00fcckteil des Hauses, die den Garten der Beklagten filmt<!--more--><br \/>\n&#8211; Kl\u00e4ger wollen Entfernung oder hilfsweise, dass die Kameras so installiert werden, dass Weg und ihr Garten nicht gefilmt werden<br \/>\n&#8211; Kl\u00e4ger argumentieren mit allgem. Pers\u00f6nlichkeitsrecht<br \/>\n&#8211; Beklagte argumentieren mit \u00d6ffentlichkeit des Weges und sie w\u00fcrden den Nachbarn nicht filmen bzw sei hinnehmbar wegen Schutz des Eigentums<br \/>\n&#8211; Klage w\u00e4r unzul\u00e4ssig, da kein Schlichtungsversuch gemacht, aber im Nachbarrecht vorgesehen<\/p>\n<p>Widerklage<br \/>\n&#8211; Kl\u00e4gerin zu 1) hat eine Katze und zwei Hunde<br \/>\n&#8211; Katze ist freilaufend<br \/>\n&#8211; Hunde wurden im Haus gehalten, seit der Geburt der Tochter im Zwinger der hinten im Garten direkt an den Beklagtengarten grenzt<br \/>\n&#8211; Beklagte zu 2) will mit dem ersten Antrag, dass die Hunde nur zu bestimmten Zeiten bellen d\u00fcrfen, nicht in den Ruhezeiten und insgesamt nur 20 Minuten am Tag (oder so \u00e4hnlich); mit dem zweiten Antrag will sie, dass die Kl\u00e4ger Ma\u00dfnahmen unternehmen, dass die Katze nicht mehr auf ihr Grundst\u00fcck kommt; der dritte Antrag war Androhung Ordnungsgeld bzw \u2013haft<br \/>\n&#8211; Beklagte zu 2) beschwert sich, dass Katze ihr Grundst\u00fcck vollschei\u00dft und die Hunde immer Bellen, wenn irgendwer ans kl\u00e4gerische Haus kommt oder im Garten des Beklagten ist<br \/>\n&#8211; Kl\u00e4ger sagen, es m\u00fcsse erstmal bewiesen werden, dass Katze auf dem anderen Grundst\u00fcck (Beklagten sagen, dass w\u00e4r aus Lebenserfahrung zu sagen); Antr\u00e4ge w\u00e4ren zu unbestimmt<br \/>\n&#8211; Widerklage unzul\u00e4ssig, da auch kein Schlichtungsversuch und Zust\u00e4ndigkeit w\u00fcrde in die des AG fallen (Klage ist beim LG)<br \/>\n&#8211; Zur\u00fcckweisung versp\u00e4teten Vorbringens, da Klageerwiderung und Widerklage nicht in gesetzlicher Frist eingegangen<br \/>\n&#8211; im Anhang gabs nen Kalender und die TA L\u00e4rm<br \/>\n&#8211; es gab auch noch nen Ortstermin, wo festgestellt wurde, dass die Kamera am Haus so abgedeckt werden kann, dass die nicht den Garten des Kl\u00e4gers filmt; und w\u00e4hrend der Termins haben die Hunde sich totgebellt.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Z2-Klausur<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>&#8211; Beratung aus Beklagtensicht am 5.11.<br \/>\n&#8211; Mandant hat mit Kl\u00e4gerin eine \u201epartnerschaftliche Vereinbarung\u201c gemacht \u00fcber die Erstellung einer Homepage, diverse Dienstleistungen, Domainsuche und Hosting<br \/>\n&#8211; Mandant selber hat eine kleine T\u00f6pferwerkstatt und ist nicht im Handelsregister eingetragen; aufgrund der Kleinunternehmerregelung darf er nicht die Umsatzsteuer abziehen (oder wie das nochmal hei\u00dft)<br \/>\n&#8211; zum Vertrag geh\u00f6ren AGB (Laufzeit 48 Monate; Vorkasse; Vereinbarung ausschlie\u00dflicher Gerichtsstand AG Berlin, wenn Partner Kaufmann) und eine Leistungsbeschreibung, die mit einer Heftklammer am Vertrag ist<br \/>\n&#8211; sollte pro Monat 130\u20ac plus einmalig 199\u20ac kosten<br \/>\n&#8211; Mandant hat den Vertrag unterschrieben (hatte einen Nachmittag Zeit zu unterschreiben)<br \/>\n&#8211; drei Tag sp\u00e4ter kommt die Rechnung, Mandant weigert sich zu zahlen und widerruft einen Tag sp\u00e4ter den Vertrag, da er angeblich das mit der Laufzeit und der Vorkasse nicht gesehen hat<br \/>\n&#8211; Kl\u00e4gerin teilt ihm telefonisch mit, dass Fax eingegangen ist, aber kein Widerruf m\u00f6glich, da Mietvertrag mit dienstvertraglichen Elementen<br \/>\n&#8211; Kl\u00e4gerin mahnt ein paar Wochen sp\u00e4ter<br \/>\n&#8211; wg der ganzen Geschichte hat Mandant Herzprobleme und wird erst am 4.11. entlassen<br \/>\n&#8211; Post wird von Nachbarin durchgesehen, die das sonst immer ordentlich macht<br \/>\n&#8211; Klage wird am 12.10. zugestellt und leider nicht von der Nachbarin mitgebracht<br \/>\n&#8211; Klage ist vor dem AG D\u00fcsseldorf erhoben worden<\/p>\n<p>Beklagte will, dass alles sinnvolle getan wird und er nix zahlen muss.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Z3-Klausur<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>&#8211; Schuldner und seine Ehefrau (Erinnerungsf\u00fchrerin zu 2) legen Erinnerung ein; leben in Zugewinngemeinschaft<br \/>\n&#8211; Schuldner ist RA und Einzelk\u00e4mpfer<br \/>\n&#8211; Kanzlei seit Mai 2010 im Wohnzimmer der ehelichen Wohnung; Flur ist als Wartezimmer umfunktioniert; drau\u00dfen h\u00e4ngt Kanzleischild<br \/>\n&#8211; hat einen studentischen Mitarbeiter 5 Std\/Woche zum Einsortieren Loseblatt und Recherchieren<br \/>\n&#8211; September 2010 schlie\u00dft er mit Gl\u00e4ubigerin einen Telefondienstvertrag und mietet ein Fax von ihr<br \/>\n&#8211; zahlt keine Rechnungen, da Gesch\u00e4ft nicht l\u00e4uft<br \/>\n&#8211; nach erfolglosen Mahnungen Klage<br \/>\n&#8211; wird vom AG Ddorf verurteilt zu zahlen<br \/>\n&#8211; als Postbote das Urteil zustellen will am 21.9.12, ist nur der Student da<br \/>\n&#8211; der Student erkl\u00e4rt dem Postboten, was er da macht und verweigert die Annahme<br \/>\n&#8211; Postbote legt Urteil auf Kommode im Flur und geht<br \/>\n&#8211; Student liest Urteil und gibt es in den Aktenvernichter; davon erz\u00e4hlt er dem Schuldner erst nach der Zwangsvollstreckung<br \/>\n&#8211; 25.9.12 Bestellung Prozessbevollm\u00e4chtigter des Schuldners<br \/>\n&#8211; 2.10.12 Gerichtsvollzieher erscheint zur Pf\u00e4ndung und \u00fcberreicht Schuldner die selbstschuldnerische B\u00fcrgschaftserkl\u00e4rung; Schuldner mit ZV einverstanden<br \/>\n&#8211; Pf\u00e4ndung von vier Sachen<br \/>\n1. iPad<br \/>\nlag auf Tisch im Wohnzimmer in rosafarbenem Schutzumschlag; geh\u00f6rt Ehefrau, vor Ehe gekauft; Schuldner gibt vor GV zu, vorher damit recherchiert zu haben; Schuldner hat alleine keine Zugriffsm\u00f6glichkeit, da es sonst in der Handtasche der Ehefrau oder auf der Arbeit in ihrem B\u00fcro; Pfandsiegel angebracht<br \/>\n2. wei\u00dfe Krawatte<br \/>\nwar im Wohnzimmer; Schuldner hat nur die eine wei\u00dfe, sonst nur farbige; in BORA keine Krawattenpflicht; M\u00f6glichkeit der Ausleihe von Krawatten in gro\u00dfen Gerichten; Pfandsiegel angebracht<br \/>\n3. Koi-Karpfen \u201eR\u00fcdiger\u201c<br \/>\nhat Schuldner von seinen Eltern geschenkt bekommen; Pfandsiegel in der Mitte des Aquariums angebracht<br \/>\n4. Armbanduhr<br \/>\nlag in der K\u00fcche und hat GV im Rausgehen gepf\u00e4ndet; vorher hat Schuldner gesagt, er ist nicht mehr einverstanden mit der Durchsuchung, weil er sich wg dem iPad so aufgeregt hat<\/p>\n<p>Vortrag Schuldner und Ehefrau<br \/>\n&#8211; iPad nicht in seinem Gewahrsam, sondern dem der Ehefrau<br \/>\n&#8211; Anbringung des Pfandsiegels beim Karpfen falsch<br \/>\n&#8211; Uhr durfte wg fehlender Einwilligung nicht weggenommen werden<br \/>\n&#8211; ZU des Urteils nicht wirksam<br \/>\n&#8211; Nachweis der Sicherheitsleistung h\u00e4tte wg \u00a7 172 gg\u00fc Prozessbevollm\u00e4chtigtem erfolgen m\u00fcssen<\/p>\n<p>Vortrag Gl\u00e4ubigerin<br \/>\n&#8211; iPad pf\u00e4ndbar wg Gewahrsamsvermutung<br \/>\n&#8211; Einverst\u00e4ndnis des Schuldners hinsichtlich der Pf\u00e4ndung der Uhr nicht zur\u00fccknehmbar<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Z4-Klausur<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>&#8211; Mandant erz\u00e4hlt, dass sein Vater und seine Stiefmutter zu seinem 14. Geburtstag (Jahrgang 1992) einen Sparbrief in H\u00f6he von 30.000 \u20ac gekauft haben; laut seinem Vater soll er das Geld bei Vollj\u00e4hrigkeit erhalten, damit er etwas Sch\u00f6nes kaufen k\u00f6nne (F\u00e4lligkeit im Jahr 2008)<br \/>\n&#8211; im Jahr 2011 verlangt der Mandant von der Bank Auszahlung<br \/>\n&#8211; Bank schreibt zur\u00fcck, dass Auszahlung an Stiefmutter erfolgt und damit Erf\u00fcllung; dem l\u00e4ge eine Abtretungserkl\u00e4rung und eine Verf\u00fcgung zugunsten Dritter mit sofortigem Gl\u00e4ubigerwechsel aus dem Jahr 2007 zugrunde<br \/>\n&#8211; laut Vater Auszahlung an Stiefmutter, weil kein gemeinsames Konto bei Bank mehr und er dort auch keins<br \/>\n&#8211; Mandant verlangt von Stiefmutter Auszahlung, weil er meint, die Eltern k\u00f6nnten nicht so einfach verf\u00fcgen, schon gar nicht die Stiefmutter<br \/>\n&#8211; Stiefmutter lehnt ab<br \/>\n&#8211; Vater des Mandanten zahlt ihm 5.000 \u20ac ohne dass er eine Schuld anerkennt; behauptet, sie h\u00e4tten mit Mandant Darlehensvertrag geschlossen; h\u00e4tten Geld f\u00fcr Wochenendehaus ausgegeben, was mittlerweile verkauft und jeder h\u00e4lftigen Erl\u00f6s (Eltern sind geschieden)<br \/>\n&#8211; Mandant m\u00f6chte gegen seine Stiefmutter vorgehen, sonst gegen Bank, aber nicht gegen Vater; will von Stiefmutter 25.000 \u20ac<br \/>\n&#8211; Sparbrief ist verschwunden, wahrscheinlich entwertet und an Gl\u00e4ubiger zur\u00fcck gegeben<\/p>\n<p>Anlagen<br \/>\n1. Kaufauftrag Sparbrief<br \/>\n&#8211; Mandant als Kontoinhaber und Gl\u00e4ubiger eingetragen<br \/>\n&#8211; Zahlung soll an sein Konto erfolgen<br \/>\n2. Abtretung des Sparbriefs<br \/>\n&#8211; von Eltern und Vater als gesetzlichem Vertreter unterzeichnet<br \/>\n3. Verf\u00fcgung zugunsten Dritter mit sofortigem Gl\u00e4ubigerwechsel<br \/>\n&#8211; von Bank und Vater als gesetzlichem Vertreter unterzeichnet<br \/>\n4. Schreiben der Bank<br \/>\n&#8211; Hinweis auf Auszahlung<br \/>\n5. Schreiben Mandant an Stiefmutter<br \/>\n&#8211; vorsichtshalber K\u00fcndigung falls Darlehen<br \/>\n6. Schreiben Anwalt der Stiefmutter<br \/>\n&#8211; Mandant nie Gl\u00e4ubiger, da aus eigenen Mitteln bezahlt<br \/>\n&#8211; Scheingesch\u00e4ft, da nur aus steuerlichen Gr\u00fcnden<br \/>\n&#8211; keine Schenkung und wenn formunwirksam<br \/>\n&#8211; kein Darlehen<br \/>\n&#8211; R\u00fcckschenkung<br \/>\n&#8211; seien als Gl\u00e4ubiger in Sparbrief eingetragen<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>S1-Klausur<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Anklage<br \/>\n1. Polizeibericht<br \/>\n&#8211; bei Einsatz ein Pkw aufgefallen ist, der bei rot \u00fcber eine Kreuzung bretterte; weiteres Rotlicht \u00fcberfahren, von der Seite war gerade noch ein anderer Pkw vorbeigefahren; w\u00e4re der erste Pkw schneller gewesen, w\u00e4re Kollision unvermeidbar; zudem wollte ein anderer Pkw links abbiegen; der war aber noch nicht im Kreuzungsbereich, sonst w\u00e4re eine weitere Kollision gegeben<br \/>\n&#8211; Pkw h\u00e4lt in Sackgasse in Parkbucht an rechter Seite und stellt Licht aus<br \/>\n&#8211; Beamte steigen aus<br \/>\n&#8211; Pkw f\u00e4hrt volle Kanne r\u00fcckw\u00e4rts Richtung Streifenwagen und besch\u00e4digt linke Frontseite; Aufprall so heftig, dass Fahrer es bemerkt haben muss<br \/>\n&#8211; Pkw wendet und f\u00e4hrt trotz breiter Stra\u00dfe auf Polizisten zu, der noch aus dem Weg springen kann<br \/>\n2. Aussage des Polizisten<br \/>\n3. Bericht vom Tatort<br \/>\n&#8211; Streifenwagen vorne links kaputt, Reparatur 2.500\u20ac<br \/>\n&#8211; Splitterbild<br \/>\n4. Vermerk \u00fcber Anruf eines sp\u00e4teren Zeugen<br \/>\n&#8211; habe seit Auto mit Schl\u00fcssel kurz auf dem Hof stehen lassen<br \/>\n&#8211; Mann habe sein Auto weggefahren<br \/>\n&#8211; wolle Strafanzeige und Strafantrag stellen<br \/>\n5. Vernehmung Zeuge (der angerufen hatte)<br \/>\n&#8211; schildert nochmals Geschehen und dass andere im Wegfahren im Stinkefinger gezeigt hat<br \/>\n6. Aktenvermerk<br \/>\n&#8211; Mann meldet sich bei Polizei, weil Bekannter ihm komische Geschichte von Verfolgungsjagd erz\u00e4hlt hat<br \/>\n&#8211; kommt auf die Wache und ruft im Beisein der Polizisten mit Lautsprecher den Bekannten an<br \/>\n&#8211; Bekannter erz\u00e4hlt von der Verfolgungsjagd mit Polizei (bewusst auf den Polizisten zugefahren, T\u00f6tung in Kauf genommen)<br \/>\n7. Vernehmung des T\u00e4ters<br \/>\n&#8211; schildert Geschehen mit Wegnahme Auto<br \/>\n&#8211; habe es f\u00fcr eine Kurierfahrt gebraucht und wollte es zur\u00fcck bringen; habe er schon mal mit einem anderen Auto so gemacht<br \/>\n&#8211; hinsichtlich der Verfolgungsjagd will er sich nicht \u00e4u\u00dfern<br \/>\n&#8211; wird vorl\u00e4ufig festgenommen, gibt F\u00fchrerschein freiwillig ab<br \/>\n8. Vermerk<br \/>\n&#8211; Tatfahrzeug unverschlossen irgendwo gefunden<br \/>\n&#8211; Beschreibung der Sch\u00e4den an der R\u00fcckseite<br \/>\n9. Privatklage des Mannes, dessen Auto weggenommen wurde<br \/>\n&#8211; wg Gebrauchsanma\u00dfung und Beleidigung, da angeblich Verfolgung schwierig werden w\u00fcrde<br \/>\n&#8211; oben Vermerk der StA, dass wg Offizialverfahren nix unternommen werden m\u00fcsste<\/p>\n<p>gegen T\u00e4ter wird Haftbefehl erlassen, sitzt in JVA Willich<br \/>\nBeiordnung eines Pflichtverteidigers<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>S2-Klausur<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Strafurteil<\/p>\n<p>&#8211; angeklagt waren S und K wg gef\u00e4hrlicher KV in drei F\u00e4llen in einem Fall in Tateinheit mit Aussetzung in einem weiteren Fall in Tateinheit mit versuchtem Totschlag; M war wg Beihilfe zur Aussetzung und einer gef\u00e4hrlichen KV angeklagt<br \/>\n&#8211; nicht zu pr\u00fcfen waren lt Vermerk \u00a7\u00a7 323c,340 und noch irgendwas<br \/>\n&#8211; der Gesch\u00e4digte B ist k\u00f6rperbehindert und hat eine Ausbildung auf einem Bauhof gemacht<br \/>\n&#8211; Anfang 2010 haben S und K den Gesch\u00e4digten B auf dem Friedhof in eine Kapelle gezogen und mit einem Holzkn\u00fcppel auf den Oberk\u00f6rper geschlagen; einer schlug, der andere hielt fest, jeweils abwechselnd; B erlitt Rippenbr\u00fcche und Prellungen und blieb auf dem Boden liegen; S und K verlie\u00dfen die Kapelle und schlossen ab; drau\u00dfen wartete M, der fragte, ob sie fertig seien<br \/>\n&#8211; im Sommer 2010 (?) war B bei Pflanzarbeiten und h\u00f6rte, wie S und K n\u00e4her kamen, aber wohl vorbei gingen; auf einmal wurde ein Wei\u00dfdornast um seinen Hals gezogen; nachdem B bewusstlos war, lie\u00dfen S und K von ihm ab<br \/>\n&#8211; Februar 2012 zwang K den B seinen Kopf auf einen Holzbock zu legen und stellte den Fu\u00df auf ihn; S lie\u00df eine Motors\u00e4ge in der N\u00e4he des Halses des B laufen (ca 20 cm entfernt); B hatte Todesangst; der Leiter des Bauhofes N kam dazu und fragte, was vor sich ginge; K und S lie\u00dfen von B ab; M stand in etwa 30 m Entfernung<br \/>\n&#8211; Schreiben des RA des M; M habe in seiner Vernehmung nur ausgesagt, weil der Polizeibeamte ihm gesagt habe, bei einem Gest\u00e4ndnis k\u00e4me eine Bew\u00e4hrungsstrafe in Betracht; M wolle in HV schweigen<br \/>\n&#8211; Hauptverhandlungsprotokoll<br \/>\n1. Aussage des S<br \/>\ngibt Vorfall mit Motors\u00e4ge zu, w\u00e4r nur Spass gewesen; Sache mit Zweig harmlos; an Vorfall mit Kapelle keine Erinnerung; gibt die ganze Zeit vor, auf Bauhof rauer Ton, alles nur Spass; M habe nix damit zu tun<br \/>\n2. Aussage des B<br \/>\ndieser erz\u00e4hlte, dass nur seine Weste beim ersten Vorfall Schlimmeres verhindert habe; seitdem trage er diese st\u00e4ndig; S sei die treibende Kraft in dem Geschehen; M habe bei Vorfall in Kapelle davor gestanden und alles mitbekommen; hinsichtlich der Sache mit dem Zweig glaubt er nicht, dass S und K ihn t\u00f6ten wollten bzw dass in Betracht zogen<br \/>\n3. Aussage der Mutter des B<br \/>\nSohn habe sich immer mehr zur\u00fcckgezogen; sei mit Verletzungen nach Hause gekommen; trage seit 2010 dauernd die Weste<br \/>\n4. Aussage des Arztes<br \/>\nBeschreibung der Verletzungen; B hatte erz\u00e4hlt, er sei gest\u00fcrzt und Arzt hatte ihm gesagt, Weste h\u00e4tte das verhindert<br \/>\n5. Aussage des Leiters N<br \/>\nberichtet nur von Vorfall im Februar; M habe weiter weg gestanden und nichts gemacht<br \/>\n6. Aussage des vernehmenden Polizisten<br \/>\nM habe gesagt, er habe vor dem Vorfall in der Kapelle den anderen viel Spass gew\u00fcnscht; bei der Sache mit der Motors\u00e4ge habe er gelacht\u00a0<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>V1-Klausur<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Die Kl\u00e4gerin ist Inhaber eines Kosmetikstudios, welches zun\u00e4chst seinen Sitz in Bochum hat, dann aber in Herne. Die Kl\u00e4gerin hat Steuerschulden in H\u00f6he von 12.000 \u20ac (zum Zeitpunkt des Erlasses der OV; jetzt: 21.000 \u20ac), au\u00dferdem Schulden bei der Berufsgenossenschaft von ca. 1.600 \u20ac. Sie hat die eV abgegeben. Das Finanzamt stellt einen Antrag auf E\u00d6 des Insoverfahrens.<br \/>\nDie Frau erscheint bei der Beh\u00f6rde und m\u00f6chte das Gewerbe ummelden. Sie spricht mit dem Bearbeiter \u00fcber ihre Schulden und sagt zu, diese zu tilgen. Beim n\u00e4chsten Gespr\u00e4ch hat sie die Schulden immer noch nicht getilgt, nicht mal ansatzweise. Sie erh\u00e4lt Gelegenheit zur Stellungnahme. Dann ergeht eine OV<br \/>\n1. Gewerbeuntersagung Kosmetikstudio<br \/>\n2. Gewerbeuntersagung alle anderen Gewerbe<br \/>\n3. Schlie\u00dfung innerhalb von 2 Wo<br \/>\n4. Androhung unmb Zwang<\/p>\n<p>Begr\u00fcndung der OV:<br \/>\n&#8211; Steuerschuld f\u00fchrt zur Unzuverl\u00e4ssigkeit<br \/>\n&#8211; Leute h\u00e4tten sich beschwert, sie verf\u00fcge nicht \u00fcber die n\u00f6tige Sachkunde<\/p>\n<p>Sie meint, die OV w\u00e4re formell rw, da nunmehr die Stadt Herne zust\u00e4ndig w\u00e4re. Au\u00dferdem w\u00e4re die OV materiell rw. Sie h\u00e4tte die erforderliche Sachkunde, bzw. diese w\u00e4re nicht erforderlich, es g\u00e4be keine Zulassungsvoraussetzungen. An den Steuerschulden treffe sie kein Verschulden, sie hat sich vielmehr \u00fcbernommen. Au\u00dferdem sei die Untersagung wegen \u00a7 12 GewO rw, da zumindest im Laufe des gerichtlichen Verfahrens Sicherungsma\u00dfnahmen nach \u00a7 21 InsO angeordnet wurden bzw. auch das Insoverfahren er\u00f6ffnet wurde.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>V2-Klausur<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>OVG L\u00fcneburg: Beschluss vom 17.11.2009 &#8211; 7 ME 116\/09<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier die Zusammenfassung der Sachverhalte aus dem\u00a0November 2012, so wie sie im Forum bei Juraexamen.com diskutiert wurden: Z1-Klausur Klage &#8211; zwei Kl\u00e4ger (Miteigent\u00fcmer) und zwei Beklagte (jeweils Ehepaare) &#8211; leben in zwei H\u00e4usern nebeneinander und in der Mitte hat jedes Haus eine Garage &#8211; die Beklagten hatte einen erfolglosen Einbruch bei sich und haben daher [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[69],"tags":[],"class_list":["post-6767","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-klausuren-examen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6767","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6767"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6767\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6770,"href":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6767\/revisions\/6770"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6767"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6767"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6767"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}