{"id":5120,"date":"2025-02-04T02:02:01","date_gmt":"2025-02-04T02:02:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/?p=5120"},"modified":"2021-01-08T16:34:43","modified_gmt":"2021-01-08T14:34:43","slug":"ovg-urteil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/examen\/ovg-urteil\/","title":{"rendered":"OVG-Urteil: Gewisse Wahrscheinlichkeit der T\u00e4uschung bei m\u00fcndlicher Pr\u00fcfung"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-5123\" src=\"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/akte2.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"165\" \/>Das OVG Rheinland-Pfalz\u00a0hat mit Urteil vom 03.02.2012 (Az.: 10 A 11083\/11) \u00a0entschieden, dass eine gewisse Wahrscheinlichkeit f\u00fcr das Vorliegen einer T\u00e4uschungshandlung nicht ausreicht, um die Aufhebung der Bewertung der m\u00fcndlichen Pr\u00fcfung und die Wiederholung der Pr\u00fcfung anzuordnen. Geklagt hatte eine Rechtsreferendarin, deren Pr\u00fcfungsleistung in der m\u00fcndlichen Pr\u00fcfung zum 2.Staatsexamen durch das Landespr\u00fcfungsamt vollst\u00e4ndig aufgehoben wurde.<!--more--><\/p>\n<p>Gleichzeitig wurde die Wiederholung der m\u00fcndlichen Pr\u00fcfung angeordnet. Grund war eine gewisse Wahrscheinlichkeit einer T\u00e4uschungshandlung. Diese Annahme kam dadurch zustande, dass die Referendarin vor der Pr\u00fcfung Zugang zu dem Aktenvortrag gehabt haben k\u00f6nnte. Denn ihr Lebensgef\u00e4hrte, der Pr\u00fcfer ist und am selben Tag andere Referendare pr\u00fcfte (als beisitzender Pr\u00fcfer im Steuerrecht), hatte zuf\u00e4lliger Weise den selben Aktenvortrag zu pr\u00fcfen. Dieser wurde ihm auch vom Pr\u00fcfungsamt vorab \u00fcbersandt.<\/p>\n<p style=\"border:1px solid; padding: 5px; margin: 2px 0px 10px 0px; line-height: 150%\">\n\t\t\t\tDie RefNews sind das Blog von Juristenkoffer.de - einem der ersten und mit weit mehr als 35.000 zufriedenen Kunden einem der gr\u00f6\u00dften Vermieter von Kommentaren in Deutschland. Bist Du bereits Rechtsreferendar, hast Dir aber noch keinen Juristenkoffer reserviert? Dann informiere Dich jetzt \u00fcber unser Angebot und <a href=\"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/angebot.php?rel=textartikelrefnews\" target=\"_blank\">sichere Dir schnell Deine Examenskommentare<\/a>!\n\t\t\t\t<\/p>\n<p>Sowohl die Referendarin als auch ihr Lebensgef\u00e4hrte\u00a0bestreiten nat\u00fcrlich eine T\u00e4uschung und nat\u00fcrlich kann man dies auch nicht widerlegen. Daher wurde auch vom OVG der Bescheid des Pr\u00fcfungsamtes aufgehoben.<\/p>\n<p>Im Anschluss m\u00f6chten wir hier noch einige Fakten auflisten, die dem Tatbestand des Urteils zu entnehmen sind: Ergebnis des streitgegenst\u00e4ndlichen Aktenvortrags: 16 Punkte, Ergebnis der ersten juristischen Staatspr\u00fcfung bzw. deren Wiederholung zur Notenverbesserung: 5,75 Punkte bzw. 6,2 Punkte, Aufsichtsarbeiten im zweiten juristischen Staatsexamen: 4,18 Punkte.\u00a0[RefN]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das OVG Rheinland-Pfalz\u00a0hat mit Urteil vom 03.02.2012 (Az.: 10 A 11083\/11) \u00a0entschieden, dass eine gewisse Wahrscheinlichkeit f\u00fcr das Vorliegen einer T\u00e4uschungshandlung nicht ausreicht, um die Aufhebung der Bewertung der m\u00fcndlichen Pr\u00fcfung und die Wiederholung der Pr\u00fcfung anzuordnen. 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