{"id":4954,"date":"2012-02-02T14:38:24","date_gmt":"2012-02-02T13:38:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/?p=4954"},"modified":"2012-02-13T20:39:46","modified_gmt":"2012-02-13T19:39:46","slug":"einstellungsunterlagen-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/vor-dem-referendariat\/einstellungsunterlagen-teil-1\/","title":{"rendered":"Einstellungsunterlagen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-4974\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/MH900409258.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"170\" \/>Anfang der Woche war ja immer noch Januar und daher war ich \u00fcber die Email die ich zum Start in die neue Woche in meinem Email-Posteingang vorfand auch sehr \u00fcberrascht (aber \u00fcberrascht im positiven Sinne \ud83d\ude09 ). Ich hatte eine Email vom OLG im Posteingang, in der mir mitgeteilt wurde, dass ein Schreiben \u00fcber die beabsichtigte Einstellung in den juristischen Vorbereitungsdienst per Post unterwegs ist und mir die damit zusammenh\u00e4ngenden Unterlagen mit dieser Email schon einmal auf elektronischem Wege \u00fcbermittelt werden. <!--more-->Ich war zun\u00e4chst etwas geschockt von dem gro\u00dfen Datenanhang der Email und den entsprechend vielen Dateien. Sehr schnell stellte sich allerdings heraus, dass lediglich der <strong>Personal- und Besoldungsfragebogen<\/strong> und der <strong>Personalbogen<\/strong> (jeweils in zweifacher Ausfertigung) ausgef\u00fcllt zum Dienstantritt mitgebracht werden m\u00fcssen. Die restlichen Dateien waren \u201enur\u201c Informationen\/Vordrucke\u00a0f\u00fcr die Riester-Rente, Urlaubsantrag, Wahlaufruf, Merkblatt zum Zusammentreffen von Versorgung und Rente, Zust\u00e4ndigkeiten der Referendarabteilung, Hinweis zur Erstattung von im Rahmen der Ausbildung entstehenden Fahrkosten, Hinweise \u00fcber die Rechte und Pflichten, ein Info-Flyer bzgl. Speyer und Informationen zum Trennungsgeld.<\/p>\n<p>Ich werde mir die Unterlagen in den kommenden Tagen in Ruhe durchlesen. Einiges ist aber f\u00fcr mich auch \u00fcberhaupt nicht relevant (z.B. das Merkblatt zum Zusammentreffen von Versorgung und Rente).<\/p>\n<p>Im <strong>Personal- und Besoldungsfragebogen<\/strong> werden noch einmal Angaben, \u00e4hnlich wie diejenigen, die man sowieso schon in seinen Lebenslauf geschrieben oder bei der Bewerbung f\u00fcr das Referendariat in das Bewerbungs-Formular eingetragen hat, mit genauen Zeitangaben abgefragt. Also u.a. Angaben zur Person, Angaben \u00fcber eigene Kinder, Werdegang (Schul-\/Berufsausbildung), Besch\u00e4ftigungszeiten\/Wehr-Zivildienstzeiten, Angaben zur Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung\u00a0 und zur privaten Altersvorsorge\u2026und last but not least und auf keinen Fall vergessen: Die Kontodaten f\u00fcr die \u00dcberweisung der Bez\u00fcge. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Im\u00a0<strong>Personalbogen<\/strong>\u00a0wird dar\u00fcber hinaus ein Lichtbild verlangt. Ansonsten m\u00fcssen dort wieder \u2013 gr\u00f6\u00dftenteils die gleichen \u2013 Angaben gemacht werden wie man sie mittlerweile schon gef\u00fchlte 100x gemacht hat, also erneut Angaben u.a. zur eigenen Person, Ehegatte\/Lebenspartner\/-in, Abschluss der Schulbildung, Hochschulbildung, Behinderung, Wehr- und Zivildienst, F\u00fchrerscheinklasse, Besch\u00e4ftigung vor Eintritt in den Justizdienst, Besondere T\u00e4tigkeiten und Kenntnisse, Mutterschutz\/Elternzeit, Fortbildungsma\u00dfnahmen\/Schulungen, Nebent\u00e4tigkeiten\u2026!<\/p>\n<p>2 Tage sp\u00e4ter\u00a0lag dann auch das Schreiben vom OLG \u00fcber die beabsichtigte Einstellung in den juristischen Vorbereitungsdienst im Briefkasten. Welchem Gericht ich f\u00fcr die erste Pflichtstation zugeteilt bin wei\u00df ich aber leider immer noch nicht.\u00a0In dem Schreiben\u00a0wurde auf die Email mit weiteren Informationen verwiesen und mir wurde nur noch einmal mitgeteilt, dass ich\u00a0zum 1. M\u00e4rz\u00a0mit dem\u00a0juristischen Vorbereitungsdienst\u00a0beginnen und somit die Dienstbezeichnung &#8222;Referendarin&#8220; f\u00fchren werde. Weiterhin, dass ich\u00a0damit\u00a0in einem \u00f6ffentlich-rechtlichen Ausbildungsverh\u00e4ltnis stehen und eine Unterhaltsbeihilfe erhalten werde, die 85% des nach dem Bundesbesoldungsgesetz geltenden Anw\u00e4rtergrundbetrages ausmacht, welchem Landgerichtsbezirk ich zugeteilt bin und das ich mich dort, nach Weisung des Landgerichts, am 1. M\u00e4rz zum Dienstantritt melden soll.\u00a0W\u00e4hrend der Ausbildung in Zivilsachen findet\u00a0meine zivilrechtliche Arbeitsgemeinschaft bei dem dortigen Landgericht statt. Diesbez\u00fcglich erhalte ich vom Landgericht noch einmal weiteren Bescheid. Neue Erkenntnisse &#8211; und insbesondere die\u00a0mich brennend interessierende Antwort auf die Frage bei welchem Gericht meine erste Ausbildungsstation sein wird &#8211;\u00a0habe ich leider nicht erhalten und muss daf\u00fcr auf ein Schreiben vom Landgericht warten, das die Zuteilung an die diversen Gerichte in dem Landgerichtsbezirk vornimmt. Abschlie\u00dfend war in dem Schreiben vom OLG noch ein Formular zur Frage einer eigenen Wohnung w\u00e4hrend des Referendariats dabei. Da die Ausbildungspl\u00e4tze bei der Staatsanwaltschaft nicht ausreichen werden, um alle Referendare\/-innen wohnortsnah zuweisen zu k\u00f6nnen und eine Auswahl getroffen werden muss, soll man\u00a0&#8211; sofern man \u00fcber eine eigene Wohnung verf\u00fcgt &#8211; das anliegende Formular ausf\u00fcllen und mit einer Ablichtung des Mietvertrages an das OLG zu senden. Sollte man bis einen Monat nach der Einstellung das ausgef\u00fcllte Formular nicht an das OLG geschickt haben, wird davon ausgegangen, dass man \u00fcber keine Wohnung verf\u00fcgt.<\/p>\n<p>Somit ist der Einstellungsprozess f\u00fcr das Referendariat\u00a0auch schon fast\u00a0erledigt. Einzig, welchem Gericht ich in der 1. Pflichtstation zugeteilt bin und um wieviel Uhr und wo in welchem Raum ich mich zum 1. M\u00e4rz zum Dienstantritt zu melden habe, ist mir noch nicht bekannt, aber da werde ich schon rechtzeitig Bescheid bekommen.\u00a0Demn\u00e4chst werde ich dann mal in Ruhe die Unterlagen, die ich zum Dienstantritt mitbringen muss, ausf\u00fcllen. Die Lohnsteuerkarte bzw. die vom Finanzamt ausgef\u00fcllte Erstatzbescheinigung und eine Kopie des Sozialversicherungsausweises muss ich auch noch zusammensuchen.Und dann kann es auch los gehen&#8230;in 4 Wochen bin ich offiziell &#8222;Referendarin&#8220;. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Euch noch einen sch\u00f6nen Tag mit antarktischen Temperaturen&#8230;ich bin ja gerade wirklich sehr froh, dass ich heute nicht vor die T\u00fcr muss. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Emily*<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anfang der Woche war ja immer noch Januar und daher war ich \u00fcber die Email die ich zum Start in die neue Woche in meinem Email-Posteingang vorfand auch sehr \u00fcberrascht (aber \u00fcberrascht im positiven Sinne \ud83d\ude09 ). 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