{"id":3438,"date":"2025-11-11T02:11:01","date_gmt":"2025-11-11T02:11:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/?p=3438"},"modified":"2021-01-08T17:06:01","modified_gmt":"2021-01-08T15:06:01","slug":"referendariat-bei-einer-botschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wahlstation\/referendariat-bei-einer-botschaft\/","title":{"rendered":"Referendariat bei einer Botschaft"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-3439\" src=\"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/advf.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"170\" \/>Die Legal Tribune Online hat in einem lesenswerten\u00a0Artikel \u00fcber die T\u00e4tigkeit als Referendar in einer Botschaft und insbesondere auch \u00fcber das zuvor zu durchlaufende Bewerbungsverfahren berichtet. Im Regelfall hat man sowohl in der Verwaltungs- als auch in der Wahlstation die M\u00f6glichkeit, sich einer deutschen Botschaft zuweisen zu lassen. Gerade f\u00fcr diejenigen, die eine Karriere im Ausw\u00e4rtigen Amt anstreben eine besonders gute Gelegenheit, den Beruf des Diplomaten im Rahmen des Referendariats kennenzulernen. <!--more-->Zudem ist eine Station bei einer Botschaft offenbar hilfreich f\u00fcr das sp\u00e4tere Bewerbungsverfahren f\u00fcr den diplomatischen Dienst. So soll die Anzahl an Volljuristen, die eine Ausbildungsstation abgeleistet haben, bei den Einstellungen in den h\u00f6heren Ausw\u00e4rtigen Dienst relativ hoch sein.<\/p>\n<p><strong>Voraussetzung f\u00fcr eine Bewerbung<\/strong><\/p>\n<p>Offiziell vorausgesetzt wird f\u00fcr eine Bewerbung als Referendar lediglich ein bestandenes 1. Examen, eine Mindestnote soll es dagegen grunds\u00e4tzlich nicht geben. Dennoch wird im Rahmen des Auswahlverfahrens auch auf die Note geschaut. Dar\u00fcber hinaus z\u00e4hlen Fremdsprachenkenntnisse und Auslandserfahrung.<\/p>\n<p>Im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen zum Beispiel in \u00c4gypten und\u00a0Libyen ist auch der Hinweis beruhigend, dass Referendare nur in L\u00e4ndern eingesetzt werden, die zum Zeitpunkt der Planung als unproblematisch eingestuft werden. \u00c4ndert sich die Lage w\u00e4hrend des Aufenthalts, kommt eine kurzfristige \u00c4nderung des Einsatzortes in Betracht.<\/p>\n<p><strong>Flexibilit\u00e4t erw\u00fcnscht<\/strong><\/p>\n<p>Nicht wirklich \u00fcberraschend ist, dass es deutlich mehr Bewerber als verf\u00fcgbare Stellen gibt. Man sollte daher seine Bewerbung, die mindestens sieben Monate vor dem gew\u00fcnschten Termin vorliegen muss, gleich mehrere Orte angeben, an denen man eingesetzt werden m\u00f6chte. Wichtig sind in diesem Zusammenhang aber sehr gute Kenntnisse der Sprache vor Ort. Dementsprechend ist es sicherlich hilfreich, wenn man sich nicht nur auf englischsprachige L\u00e4nder bewirbt. Aus unserer eigenen Erfahrung wissen wir, dass Referendaren gegebenenfalls auch Einsatzorte angeboten werden, die gar nicht in der Bewerbung angegeben waren. Man muss also &#8211; wie auch sp\u00e4ter im Job als Diplomat &#8211; \u00f6rtlich flexibel sein.<\/p>\n<p><strong>Sp\u00e4terer Berufsalltag<\/strong><\/p>\n<p>Im LTO-Artikel wird auch \u00fcber die T\u00e4tigkeit von ehemaligen Referendaren, die nun im diplomatischen Dienst t\u00e4tig sind, berichtet. Nicht nur in dieser Hinsicht ein <a href=\"http:\/\/www.lto.de\/de\/html\/nachrichten\/2887\/referendariat_in_einer_botschaft_jurastudenten_fremdsprachen_und_flexibilitaet_sind_gefragt\/\" target=\"_blank\">sehr lesenswerter Artikel<\/a>!\u00a0[RefN]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Legal Tribune Online hat in einem lesenswerten\u00a0Artikel \u00fcber die T\u00e4tigkeit als Referendar in einer Botschaft und insbesondere auch \u00fcber das zuvor zu durchlaufende Bewerbungsverfahren berichtet. Im Regelfall hat man sowohl in der Verwaltungs- als auch in der Wahlstation die M\u00f6glichkeit, sich einer deutschen Botschaft zuweisen zu lassen. 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