{"id":3212,"date":"2011-01-30T14:00:59","date_gmt":"2011-01-30T13:00:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/?p=3212"},"modified":"2012-01-20T16:24:17","modified_gmt":"2012-01-20T15:24:17","slug":"referendariat-in-owl-20-doch-dissertation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/allgemein\/referendariat-in-owl-20-doch-dissertation\/","title":{"rendered":"Referendariat in OWL (20) \u2013 Doch Dissertation ?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/iubviuiu.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"140\" \/>Momentan \u00fcberlege ich mal wieder, ob ich nicht doch noch eine Promotion ans Referendariat anschlie\u00dfe. <strong>Urspr\u00fcnglich wollte ich komplett auf den &#8222;DR.&#8220; verzichten.<\/strong> Schlie\u00dflich waren die beiden Praktiker in meiner m\u00fcndlichen Pr\u00fcfung zur 1. Staatspr\u00fcfung auch ohne Promotion an ihren Job gekommen.<\/p>\n<p>Nach 5 Jahren des theoretischen Jurastudium wollte ich wissen, wie es in der Praxis ausschaut. <!--more-->Grund dazu, diesen Standpunkt nun zu \u00fcberdenken, hatte ich dann im <strong>Vorstellungsgespr\u00e4ch f\u00fcr die Anwaltsstation<\/strong>. Dort meinten die beiden Anw\u00e4lte, die das Gespr\u00e4ch mit mir f\u00fchrten, dass ein Doktortitel f\u00fcr sie schon eine gewisse Bedeutung f\u00fcr die Einstellung besitze. Die Note der Doktorarbeit sei zweitrangig &#8211; durch die Doktorarbeit zeige man n\u00e4mlich die F\u00e4higkeit zu wissenschaftlichem Arbeiten auf. Au\u00dferdem helfe so ein Titel in der Kundenacquise: Gegen\u00fcber Normalb\u00fcrgern wirke ein Doktortitel noch st\u00e4rker als ein Fachanwalt oder ein LLM. <strong>Ich solle mir doch \u00fcberlegen, noch eine Promotion anzustrengen<\/strong>. Ich meinte diplomatisch darauf, dass ich mir durchaus noch nach dem Ref ne Promotion &#8222;vorstellen k\u00f6nnte&#8220;.<\/p>\n<p>Und jetzt habe ich mir die Promotion als <strong>Plan-B<\/strong> \u00fcberlegt. Bzw. als \u00dcberbr\u00fcckungsm\u00f6glichkeit, falls die Jobsuche sich l\u00e4nger hinziehen sollte als gedacht. Das Schlimmste ist wohl, nach dem Referendariat eine ganze Zeit erstmal gar nichts zu haben. Vielleicht gibt es auch eine M\u00f6glichkeit, die Promotion in Teilzeit bei einer Kanzlei voran zu treiben. Im Nachhinein h\u00e4tte ich die Promotion vielleicht schon nebenbei zum Referendariat machen sollen. Bei den L\u00fccken in der Zivil- und Verwaltungsstation h\u00e4tte man <strong>im Referendariat schon einen Teil der Einarbeitung<\/strong> bewerkstelligen k\u00f6nnen. Aber das wei\u00df man vorher ja nicht. Und soweit ich wei\u00df, kann man sich in NRW zu Promotionszwecken auch keinen Sonderurlaub nehmen (anders wohl in Niedersachsen).<\/p>\n<p>Das zeigt mal wieder, dass es aus meiner Sicht f\u00fcr eine Promotion nicht den richtigen Zeitpunkt gibt. Auch die Promotion vor dem Referendariat hat den Nachteil, dass man entweder<strong> relativ alt beim Start ins Ref <\/strong>ist oder mit dem Risiko ins Referendariat geht, mittendrin noch erheblich nachbessern zu m\u00fcssen. Insgesamt muss jeder zuk\u00fcnftige Jurist wohl seinen eigenen Weg machen. Dabei gilt es keine Zeit zu verlieren &#8211; sobald man auf die 30 Jahre zugeht, werden insb. Kanzleien nachfragen, warum man noch keinen Doktortitel sein eigen nennen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Momentan \u00fcberlege ich mal wieder, ob ich nicht doch noch eine Promotion ans Referendariat anschlie\u00dfe. Urspr\u00fcnglich wollte ich komplett auf den &#8222;DR.&#8220; verzichten. 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