{"id":2966,"date":"2010-11-26T07:00:44","date_gmt":"2010-11-26T06:00:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/?p=2966"},"modified":"2012-01-20T16:24:40","modified_gmt":"2012-01-20T15:24:40","slug":"referendariat-in-owl-17-verwaltungsstationen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/verwaltungsstation\/referendariat-in-owl-17-verwaltungsstationen\/","title":{"rendered":"Referendariat in OWL (17) \u2013 Verwaltungsstation(en)"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/asvaev.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"168\" \/>Die Verwaltungsstation genie\u00dft allgemein nicht den besten Ruf. Dies liegt an der Bef\u00fcrchtung langer Pr\u00e4senzzeiten in der Verwaltung, teilweise auch an den Ger\u00fcchten rund um verstaubte &#8222;Referendarakten&#8220; aus dem Archiv, an denen sich schon Generationen von Referendaren austoben durften. Tats\u00e4chlich <strong>nimmt die Verwaltungsstation<\/strong> auch vermehrt <strong>R\u00fccksicht auf die Bed\u00fcrfnisse der Referendare<\/strong>. So ist es mittlerweile bei allen Kollegen so, dass nur 3 Tage die Woche gearbeitet werden muss (1 x AG und 1 x Lerntag). <!--more-->Zudem gibt es teilweise auch die M\u00f6glichkeit von zuhause zu arbeiten:<\/p>\n<p>&#8211; In der Verwaltungsstation bin ich <strong>direkt dem Kreisdirektor abgeordnet<\/strong> (darum habe ich mich im Vorfeld gek\u00fcmmert, bin also nicht zugewiesen worden). Ich bin keinem Amt direkt zugewiesen, kann so in unterschiedliche Bereiche direkt &#8222;reinschnuppern&#8220;. Einen PC-Arbeitsplatz innerhalb der Verwaltung habe ich nicht. Ich fertige Gutachten zu Rechtsproblemen an, die z.B. momentan im Bauamt anfallen. N\u00e4chsten Monat soll es in die Umweltabteilung gehen. Und wenn ich da wieder keinen PC-Arbeitsplatz habe, kann ich<strong> sch\u00f6n von zu Hause arbeiten<\/strong>. Die freie Zeiteinteilung ist schon was Feines. Insbesondere wenn man ab und zu auch mal eine \u00dcbungsklausur schreiben will. Sofern noch beck-online und juris am heimischen PC &#8211; dank <a href=\"http:\/\/www.e-fellows.net\" target=\"_blank\">e-Fellows<\/a> &#8211; zur Verf\u00fcgung stehen, kann man ganz stressfrei arbeiten. Der Nachteil ist sicherlich, dass man wieder eine Art Lagerkoller wie beim Lernen f\u00fcrs erste Staatsexamen bekommen kann.<\/p>\n<p>&#8211; Ein Kollege von mir ist beim <strong>Rechtsamt<\/strong> des Kreises. Gleiche Beh\u00f6rde, komplett anderes Programm: Schickes B\u00fcro mit PC und B\u00fcroalltag inklusive. <strong>Arbeitszeiten von halb 9 bis halb 4<\/strong> mit einer Stunde Mittagspause. Der Vorteil an einem festen B\u00fcroplatz ist, dass man mehr mit Verwaltung zu tun hat und auch mal Bescheide oder Klageerwiderungen schreiben darf. Der Nachteil &#8211; so finde ich jedenfalls &#8211; ist meiner Meinung nach, dass man dort doch relativ stark eingespannt ist und wenig Zeit zum Lernen oder nebenbei Geldverdienen hat. Sofern man sich aber zuhause leicht ablenken l\u00e4sst oder gern mal mit Leuten vom Kreis zu Gerichtsterminen will, ist aber ein solcher Arbeitsplatz unter Umst\u00e4nden genau das Richtige.<\/p>\n<p>Gestaltungsm\u00f6glichkeiten gibt\u00b4s in der Verwaltungsstation also auch. Sofern man Kontakte zu \u00e4lteren Referendaren hat, kann man also auch die Station finden, die zu einem passt!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Verwaltungsstation genie\u00dft allgemein nicht den besten Ruf. 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