{"id":2902,"date":"2010-11-04T07:34:07","date_gmt":"2010-11-04T05:34:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/?p=2902"},"modified":"2011-11-15T17:13:09","modified_gmt":"2011-11-15T16:13:09","slug":"hamburg-erhoehung-der-zuverdienstmoeglichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/allgemein\/hamburg-erhoehung-der-zuverdienstmoeglichkeit\/","title":{"rendered":"Hamburg: Erh\u00f6hung der Zuverdienstm\u00f6glichkeit?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/ubobozub.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"162\" \/>Wie auf der Seite des Personalrats Hamburg zu lesen ist, haben sich die Vertreter der Referendare Anfang Oktober mit dem Justizsenator Dr. Till Steffen getroffen. Eines der Themen, die besprochen wurden, war die Verg\u00fctungssituation in der Hansestadt.<\/p>\n<p>Die Referendare in Hamburg werden relativ schlecht bezahlt. Derzeit erhalten sie 900 Euro brutto &#8211; nur in Mecklenburg-Vorpommern ist die Unterhaltsbeihilfe geringer. <!--more-->Und das Gehalt Hamburger Referendare relativiert sich noch mehr, wenn man bedenkt, dass Hamburg in Bezug auf Mieten und Lebenshaltungskosten eine der teuersten deutschen St\u00e4dte ist.<\/p>\n<p>Momentan sieht es mit der Verg\u00fctung der Rechtsreferendare laut unseren Infoseiten zum <a href=\"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/rechtsreferendariat\/\">Rechtsreferendariat<\/a> folgenderma\u00dfen aus:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/Unterhaltsbeihilfen.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2903 aligncenter\" title=\"Unterhaltsbeihilfen\" src=\"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/Unterhaltsbeihilfen.png\" alt=\"\" width=\"530\" height=\"235\" \/><\/a><\/p>\n<p>Viele Referendare in Hamburg sind deshalb auf eine T\u00e4tigkeit neben dem Referendariat angewiesen. Der Referendarrat hat sich nun dem Justizsenator gegen\u00fcber daf\u00fcr eingesetzt, dass zumindest die Zuverdienstgrenze f\u00fcr Referendare angehoben\u00a0wird, wenn schon aufgrund der Haushaltslage nicht mit einer Anpassung der Unterhaltsbeihilfe an den Bundesdurchschnitt zu rechnen ist. Denn bislang ist auch diese Zuverdienstm\u00f6glichkeit in Hamburg unterdurchschnittlich. So d\u00fcrfen Referendare in der Hansestadt maximal 500 Euro anrechnungsfrei hinzuverdienen; jeder Euro dar\u00fcber hinaus wird h\u00e4lftig mit der Unterhaltsbeihilfe verrechnet. In anderen L\u00e4ndern verf\u00e4hrt man da gro\u00dfz\u00fcgiger &#8211;\u00a0auch wenn dann nat\u00fcrlich der Anreiz gr\u00f6\u00dfer ist, viel neben dem Referendariat zu arbeiten, was sich nachteilig auf die Leistung der Referendare auswirken kann.<\/p>\n<p>Der Justizsenator best\u00e4tigte dem Personalrat laut Pressemitteilung, dass \u00fcber die Anhebung der Zuverdienstgrenze bereits in der Vergangenheit nachgedacht wurde. Zudem sicherte er immerhin zu, eine Umsetzbarkeit dieser \u00c4nderung pr\u00fcfen zu lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie auf der Seite des Personalrats Hamburg zu lesen ist, haben sich die Vertreter der Referendare Anfang Oktober mit dem Justizsenator Dr. Till Steffen getroffen. Eines der Themen, die besprochen wurden, war die Verg\u00fctungssituation in der Hansestadt. Die Referendare in Hamburg werden relativ schlecht bezahlt. 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