{"id":2251,"date":"2010-05-31T08:13:15","date_gmt":"2010-05-31T06:13:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/?p=2251"},"modified":"2013-06-22T18:09:29","modified_gmt":"2013-06-22T16:09:29","slug":"erfahrungsbericht-ueber-die-muendliche-pruefung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/examen\/erfahrungsbericht-ueber-die-muendliche-pruefung\/","title":{"rendered":"Erfahrungsbericht \u00fcber die m\u00fcndliche Pr\u00fcfung"},"content":{"rendered":"<p>Auch wenn man sich ja schon im Rahmen des ersten Examens auf eine m\u00fcndliche Pr\u00fcfung vorbereiten musste (und im Nachhinein festgestellt hat, dass sich die Lernerei bis auf das Durchlesen der Protokolle nicht wirklich gelohnt hat, sondern etwas ganz anderes drangekommen ist), steht man dann beim zweiten Examen erneut vor demselben Problem. Wie viel soll man jetzt noch lernen? Und soll man den Schwerpunkt auf das materielle Recht oder das Prozessrecht legen?<\/p>\n<p>Im Forum von Juraexamen.com haben wir einen <a href=\"http:\/\/www.juraexamen.com\/forum\/viewtopic.php?t=7850#57776\" target=\"_blank\">Erfahrungsbericht<\/a> gefunden. Das Fazit dieses Kandidaten, der gerade seine m\u00fcndliche Pr\u00fcfung hinter sich gebracht hat, ist jedenfalls eindeutig:<\/p>\n<blockquote><p>\u00c4hm.. wie soll ich es sagen&#8230; Ich \u00e4rgere mich immernoch dar\u00fcber. Meine Vorbereitung (viel Prozessrecht, die alten Karteikarten f\u00fcr&#8217;s Materielle) war v\u00f6llig sinnfrei. Man sollte die Zeit besser mit den Urlaub fahren oder so nutzen. Meine Pr\u00fcfungskomission war komplett vornotenorientiert. Das traf auch bei den Pr\u00fcfern vieler meiner AG Mitstreiter zu. In \u00d6-Recht wurde sch\u00f6n Staatsorga und Grundrechte gepr\u00fcft. Das ist vielen meiner AG Kollegen bei anderen Kommissionen auch passiert.<br \/>\nIn Zivilrecht wurde gar kein Prozessrecht gefragt. Bsp einer Frage die mich traf: &#8222;Warum wurde das Recht am ausge\u00fcbten Gewerbebetrieb in den Schutzbereich des \u00a7823 I aufgenommen?&#8220; Keine Ahnung, habe was von Grundrechten und Schadensersatz erz\u00e4hlt. Das war offensichtlich falsch. Ich kenne die Antwort immernoch nicht. Was ich damit sagen m\u00f6chte: Die Wahrscheinlichkeit, dass Du irgendwelche V\u00f6gel bekommst die komische Fragen stellen ist sehr hoch. Darauf kann man sich nicht vorbereiten. Man sollte sich vorher seelisch darauf vorbereiten, es mit Humor zu nehmen. Auch dieser (schei\u00df) Tag geht rum.<br \/>\nIch hatte den Eindruck, dass es als letzte Gelegenheit genutzt wurde, einem nochmal ein Tritt vor&#8217;s Schienbein zu verpassen. Deshalb&#8230; sieh es locker und mach Dir keine gro\u00dfen Gedanken. Hingehen und sich darauf freuen, dass man wieder nach Hause geht.<br \/>\nMal vorher einen Aktenvortrag \u00fcben halte ich f\u00fcr sinnvoll. Das war es dann leider auch schon&#8230;.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch wenn man sich ja schon im Rahmen des ersten Examens auf eine m\u00fcndliche Pr\u00fcfung vorbereiten musste (und im Nachhinein festgestellt hat, dass sich die Lernerei bis auf das Durchlesen der Protokolle nicht wirklich gelohnt hat, sondern etwas ganz anderes drangekommen ist), steht man dann beim zweiten Examen erneut vor demselben Problem. Wie viel soll man jetzt noch lernen? Und soll man den Schwerpunkt auf das materielle Recht oder das Prozessrecht legen?<\/p>\n<p>Im Forum von Juraexamen.com haben wir einen <a href=\"http:\/\/www.juraexamen.com\/forum\/viewtopic.php?t=7850#57776\" target=\"_blank\">Erfahrungsbericht<\/a> gefunden. 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