{"id":12822,"date":"2026-06-14T08:19:38","date_gmt":"2026-06-14T08:19:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/?p=12822"},"modified":"2026-06-14T12:28:06","modified_gmt":"2026-06-14T10:28:06","slug":"vg-wiesbaden-kein-pauschaler-nachteilsausgleich-im-zweiten-staatsexamen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/rechtsprechung\/vg-wiesbaden-kein-pauschaler-nachteilsausgleich-im-zweiten-staatsexamen\/","title":{"rendered":"VG Wiesbaden: Kein pauschaler Nachteilsausgleich im zweiten Staatsexamen"},"content":{"rendered":"<div class=\"postie-post\">\n<div class=\"postie-attachments\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12823 alignleft\" src=\"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/refnews-2026-06-12-nachteilsausgleich-staatsexamen-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/refnews-2026-06-12-nachteilsausgleich-staatsexamen-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/refnews-2026-06-12-nachteilsausgleich-staatsexamen-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/refnews-2026-06-12-nachteilsausgleich-staatsexamen-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/refnews-2026-06-12-nachteilsausgleich-staatsexamen-140x140.jpg 140w, https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/refnews-2026-06-12-nachteilsausgleich-staatsexamen.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/div>\n<div>\n<div class=\"WordSection1\">\n<p class=\"MsoPlainText\">Ein chronisch kranker Rechtsreferendar erh\u00e4lt f\u00fcr das zweite juristische Staatsexamen vorerst keinen Nachteilsausgleich. Wie lto.de berichtet, hat das Verwaltungsgericht Wiesbaden <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/karriere\/jura-referendariat\/stories\/detail\/7l81925wi-vg-wiesbaden-staatsexamen-nachteilsausgleich-pruefungsrecht-referendar-chronisch-krank\">den Eilantrag eines Kandidaten abgelehnt<\/a>, der wegen einer Autoimmunhepatitis Erleichterungen f\u00fcr die Examensklausuren erreichen wollte. Die Entscheidung macht deutlich, dass eine Erkrankung allein noch nicht gen\u00fcgt, um Pr\u00fcfungsbedingungen zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Nach der Darstellung des Gerichts blieb offen, ob und in welchem Umfang die Krankheit die konkrete Pr\u00fcfungsleistung beeintr\u00e4chtigt. Gerade im Staatsexamen m\u00fcssen Antragsteller nachvollziehbar darlegen, welche Einschr\u00e4nkungen in der Klausursituation auftreten und warum die beantragte Ma\u00dfnahme diese Nachteile ausgleicht. Pauschale Hinweise auf Belastung, Ersch\u00f6pfung oder eine allgemein schwierige gesundheitliche Lage reichen daf\u00fcr nicht aus.<!--more--><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">F\u00fcr Referendarinnen und Referendare ist der Fall vor allem ein Hinweis auf die Vorbereitung solcher Antr\u00e4ge. Wer Nachteilsausgleich begehrt, sollte fr\u00fchzeitig \u00e4rztliche Unterlagen einholen, die nicht nur Diagnose und Behandlung beschreiben, sondern den Bezug zur Pr\u00fcfungssituation herstellen. Wichtig ist au\u00dferdem, die gew\u00fcnschte Erleichterung pr\u00e4zise zu begr\u00fcnden, etwa durch zus\u00e4tzliche Schreibzeit, Pausen oder technische Hilfsmittel.<p style=\"border:1px solid; padding: 5px; margin: 2px 0px 10px 0px; line-height: 150%\">\n\t\t\t\tDie RefNews sind das Blog von Juristenkoffer.de - einem der ersten und mit weit mehr als 35.000 zufriedenen Kunden einem der gr\u00f6\u00dften Vermieter von Kommentaren in Deutschland. 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Sinnvoll ist auch, den Antrag sprachlich eng an die tats\u00e4chlichen Arbeitsbedingungen der Aufsichtsarbeiten anzulehnen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein chronisch kranker Rechtsreferendar erh\u00e4lt f\u00fcr das zweite juristische Staatsexamen vorerst keinen Nachteilsausgleich. Wie lto.de berichtet, hat das Verwaltungsgericht Wiesbaden den Eilantrag eines Kandidaten abgelehnt, der wegen einer Autoimmunhepatitis Erleichterungen f\u00fcr die Examensklausuren erreichen wollte. Die Entscheidung macht deutlich, dass eine Erkrankung allein noch nicht gen\u00fcgt, um Pr\u00fcfungsbedingungen zu ver\u00e4ndern. 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