{"id":10897,"date":"2016-08-05T11:49:28","date_gmt":"2016-08-05T09:49:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/?p=10897"},"modified":"2016-08-17T12:51:27","modified_gmt":"2016-08-17T10:51:27","slug":"die-ersten-wochen-in-suedafrika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/ausland\/die-ersten-wochen-in-suedafrika\/","title":{"rendered":"Die ersten Wochen in neuer Umgebung"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-10240\" src=\"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/MP900400744.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Und hier ist er, der erste Beitrag aus dem fernen S\u00fcdafrika. \ud83d\ude42<\/p>\n<p><strong>Der Abflug aus Deutschland<br \/>\n<\/strong>Gl\u00fccklicherweise flog ich erst abends ab, so dass ich nicht allzu fr\u00fch in den Tag starten und noch in Ruhe einiges erledigen konnte. Am Flughafen in Deutschland passierte dann allerdings, was nicht passieren sollte: der Rei\u00dfverschluss am Koffer riss (zum Gl\u00fcck nicht von dem gro\u00dfen Hauptfach, aber trotzdem\u2026auch vorne waren Dinge drin, die ich gerne behalten wollte ;-)). Was also nun? Ich kam auf die Idee, den Koffer in Plastikfolie einwickeln zu lassen \u2013 leider war die Maschine hierf\u00fcr nur vormittags besetzt. Also Plan B: Fix in einen Laden im Flughafen gegangen, eine Rolle Tesa-Powerklebeband geholt und den Koffer damit mehrfach umwickelt\u2026es sah zwar nicht sch\u00f6n aus, aber es hielt. \ud83d\ude09 Bei dem Handgep\u00e4ck hatte ich die Menge etwas \u00fcberschritten. Der Mitarbeiter am Schalter hat es aber zum Gl\u00fcck einfach durchgewunken und ich musste f\u00fcr das \u00dcbergep\u00e4ck nichts bezahlen.<!--more--> Und so stieg ich dann in den Flieger und guckte als erstes, was das On-Board-Entertainment-Programm zu bieten hatte. \ud83d\ude09<\/p>\n<p><strong>Ankunft in Kapstadt<\/strong><br \/>\nDie Fl\u00fcge (ein Umstieg war erforderlich) verliefen reibungslos und \u00fcberp\u00fcnktlich. Da die Maschinen nicht vollst\u00e4ndig belegt waren, hatte ich auch immer eine Sitzreihe f\u00fcr mich, was sehr angenehm war. Bei dem Nachtflug habe ich dann sogar etwas geschlafen. Am Flughafen in Kapstadt ging es als erstes durch die Passkontrolle, die zu der Zeit f\u00fcr Leute mit nicht-s\u00fcdafrikanischen Reisep\u00e4ssen ziemlich leer war, so dass ich nach gef\u00fchlt 30 Sekunden auch dort bereits durch war. Weiter in der Gep\u00e4ckhalle kam schon das erste Gep\u00e4ck reingerollt und mein Gep\u00e4ck war auch eines der ersten auf dem Gep\u00e4ckband (Sensation! Ich glaube das gab es noch nie!). Kurz nach dem Ausgang aus der Gep\u00e4ckhalle sah ich dann auch schon 3 junge M\u00e4nner mit dem Schild der Universit\u00e4t stehen und wurde freundlich von ihnen begr\u00fc\u00dft. Wir warteten noch ein paar Minuten auf eine zweite Studentin die aus Belgien kam und &#8211; wie sich dann herausstellte &#8211; mit mir sogar im zweiten Flieger sa\u00df. Dann ging es mit dem Auto von Kapstadt in Richtung Stellenbosch. Leider war das Wetter nicht das Beste und auch die Fahrt vom Flughafen raus war landschaftlich von den Townships gepr\u00e4gt, was meine Stimmung &#8211; zum Nieselregen und dem fr\u00fchen Dunkelwerden &#8211; etwas tr\u00fcbte. Zuerst wurden wir in das \u201eWelcome Center\u201c der Uni gefahren, wo wir den Reisepass mit Studentenvisum, die Krankenversicherungsbest\u00e4tigung und den Beleg f\u00fcr die \u00fcberwiesenen Studiengeb\u00fchren vorzeigen mussten und erstmalig registriert wurden. Anschlie\u00dfend wurde ich zu meiner Unterkunft gefahren. Da am Flughafen alles viel schneller ging als erwartet, war ich sogar \u00fcber eine Stunde fr\u00fcher an der Unterkunft als ich selbst gesch\u00e4tzt hatte. Etwas m\u00fcde von der langen Reise bin ich dann fix zu einem Mini-Supermarkt um die Ecke gegangen, um mir zumindest noch eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken zu holen. Anschlie\u00dfend habe ich in Ruhe meinen Koffer ausgepackt und bin auch gar nicht allzu sp\u00e4t schlafen gegangen. Da hier momentan noch Winter ist (d.h. ab 18h ist es stockdunkel und abends\/nachts wird es ziemlich kalt; richtige Heizsysteme sind hier nicht wirklich anzutreffen: es wird eher mit mobilen Heizst\u00e4ndern geheizt) regnet es momentan auch sehr oft und manchmal durchg\u00e4ngig den gesamten Tag.<\/p>\n<p><strong>Die ersten Tage<\/strong><br \/>\nDie ersten Tage waren teilweise sehr sonnige T-Shirt-Tage (und die Sonne brennt hier wesentlich st\u00e4rker), aber dann auch wieder Warme-Jacke-Schal-Tage. Ich habe mich die ersten Tage mit anderen Studenten getroffen und die unmittelbare Gegend erkundet. Neben den allgemeinen Dingen die erledigt werden mussten (Studentenkarte besorgen, an der jur. Fakult\u00e4t registrieren lassen, Uninetzwerk auf dem Rechner installieren etc.) hatte die Uni f\u00fcr die erste Woche auch einige Informationsveranstaltungen zu z.B. \u201e<em>Safety and Security<\/em>\u201c, einem <em>Welcome Dinner<\/em> im Rathaus oder einen Ausflug nach Kapstadt auf dem Programm. Zwischen 400-500 internationale Studenten haben dieses Semester in Stellenbosch angefangen \u2013 die meisten sind allerdings <em>undergraduate students<\/em> und \u201enur\u201c f\u00fcr 1 Semester hier. Von den internationalen Studenten f\u00e4llt sehr schnell auf, dass die meisten aus Deutschland kommen \u2013 ich wurde auch schon \u00f6fter gefragt, warum eigentlich so viele Deutsche hier sind und S\u00fcdafrika bei uns so beliebt sei. \ud83d\ude00 Da der Vorlesungsbeginn erst eine Woche nach der Orientierungswoche stattfand und die S\u00fcdafrikaner auch erst unmittelbar vor den Vorlesungen wieder in die Stadt kommen war es auf dem Campus in den ersten Tagen recht leer \u2013 und von den Leuten die man dort traf, handelte es sich fast immer um Deutsche. Es bildeten sich auch schnell Gruppen und wie das nunmal so ist, bleibt man anfangs immer verst\u00e4rkt unter seinesgleichen, so dass auch ich zun\u00e4chst \u00fcberwiegend Deutsche kennengelernt habe und Unternehmungen in dieser Gruppe stattfanden. F\u00fcr die LL.M.-Studenten gab es dann auch ein \u201e<em>First Meeting<\/em>\u201c mit der LL.M.-Koordinatorin, bei dem grundlegende Dinge erl\u00e4utert wurden und die Professoren anschlie\u00dfend ihre Vorlesung in dem Semester f\u00fcr jeweils 5-10 Min pr\u00e4sentierten. Das war ganz nett, um einen ersten Eindruck von den Inhalten und Anforderungen der angebotenen Module zu bekommen. Anschlie\u00dfend (und wie hier \u00fcblich) gab es noch ein kleines Fingerfood-Essen f\u00fcr die Studenten und Profs im Innenhof und \u2013 nat\u00fcrlich, wie sollte es in dieser Gegend anders sein \u2013 auch Wein. Auch nach Gastvortr\u00e4gen etc. endet es immer in einem kleinen \u201eBuffet\u201c, was echt nett ist. In diesem Semester haben \u00fcbrigens ca. 13 neue LL.M.-Studenten angefangen (viele Gr\u00fc\u00dfe an Ren\u00e9), von denen die meisten woher kamen? Na, erraten? Richtig\u2026aus Deutschland. \ud83d\ude09<\/p>\n<p style=\"border:1px solid; padding: 5px; margin: 2px 0px 10px 0px; line-height: 150%\">\n\t\t\t\tDie RefNews sind das Blog von Juristenkoffer.de - einem der ersten und mit weit mehr als 35.000 zufriedenen Kunden einem der gr\u00f6\u00dften Vermieter von Kommentaren in Deutschland. Bist Du bereits Rechtsreferendar, hast Dir aber noch keinen Juristenkoffer reserviert? Dann informiere Dich jetzt \u00fcber unser Angebot und <a href=\"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/angebot.php?rel=textartikelrefnews\" target=\"_blank\">sichere Dir schnell Deine Examenskommentare<\/a>!\n\t\t\t\t<\/p>\n<p><strong>Vorlesungen<\/strong><br \/>\nDie Vorlesungen finden generell immer abends von 18-20h auf Englisch statt (die eine Vorlesung haben wir aber \u00fcbereinstimmend auf 16-18h vorverlegt) und man w\u00e4hlt pro Semester 2 Module. Das mag zun\u00e4chst sehr wenig klingen, aber je nach Modul hat man damit auch mehr oder weniger Arbeit &#8211; und bei der reinen Vorlesung bleibt es nie. Angegeben wurden die Module mit ca. 300 Arbeitsstd\/Semester (was die Vorlesung, Vor-\/Nacharbeit, Referate o.\u00e4. und die Abschlussklausur beinhaltet). Zu jeder Woche sind ca. 60-80 Seiten pro Modul zu lesen und es wird auch erwartet, dass man dies tut und in der Vorlesung entsprechend vorbereitet ist. In einem meiner Module muss sogar jede Woche vorab ein kurzer Text mit einer Frage zur Thematik der kommenden Stunde per E-Mail an den Prof eingereicht werden. Man kann also nicht \u2013 wie in Deutschland \u2013 das gesamte Jurasemester machen wozu man lustig ist, sobald man dann 2-3 Wochen vor den Semesterklausuren den Lernturbo anschmei\u00dft; man muss hier schon konstant mitarbeiten. Auch die Anwesenheit und Mitarbeit im Unterricht kann je nach Prof. mit in die Endnote flie\u00dfen und bei Klassengr\u00f6\u00dfen von 5 &#8211; max. 20 Studenten lernt man sich auch schnell kennen und es f\u00e4llt auf, wenn jemand nicht da ist oder wer z.B. gar nicht mitarbeitet.<\/p>\n<p>Etwas unpraktisch finde ich jedoch, dass die angegebene Leselekt\u00fcre f\u00fcr die n\u00e4chste Vorlesung sich meist aus diversen Seiten verschiedener Werke zusammensetzt, d.h. man ist fast immer einen Nachmittag nur damit besch\u00e4ftigt in der Bibliothek die B\u00fccher zusammenzusuchen und sich die Seiten zu kopieren. Leider gibt es von den meisten B\u00fcchern nur 1 Exemplar und dieses liegt auch oft in der Kurzausleihe (max. 3 Stunden Ausleihzeit innerhalb der Bibliothek). Ist das Buch also gerade ausgeliehen, muss man sp\u00e4ter wiederkommen. F\u00fcr den einen Kurs ist es mir an 3 Tagen \u00fcber jeweils 2 Versuche passiert, dass das Buch immer gerade jemand anderes hatte und ich war dann doch sehr genervt, extra deswegen schon wieder erneut zur Bibliothek zu gehen, um endlich \u00fcberhaupt und hoffentlich mal das Material zu bekommen, was zur n\u00e4chsten Stunde zu lesen ist. Mit einer Studentin wechsele ich mich zum Gl\u00fcck ab und sobald einer ein Buch in den Fingern hat, kopiert er die Seiten direkt f\u00fcr den anderen mit. Vielleicht lege ich demn\u00e4chst auch mal einen kompletten Bibliothekstag ein und kopiere mir direkt alles f\u00fcr einige Wochen im Voraus, anstatt immer nur von Woche zu Woche.<\/p>\n<p><strong>Die Modulwahl<br \/>\n<\/strong>Die Entscheidung welche Module ich w\u00e4hlen sollte fiel mir nicht leicht, denn leider liegen auf einem Wochentag zwei Module, die mich beide sehr interessierten. In der ersten Vorlesungswoche hatte man die M\u00f6glichkeit sich die angebotenen Module anzuh\u00f6ren und musste anschlie\u00dfend seine Wahl abgeben. Sollte man damit den Fehler seines Lebens begangen haben, hatte man noch eine Woche Zeit um ggf. doch noch einmal zu wechseln. Das eine Modul beginnt allerdings erst Anfang August, so dass hier leider kein Probeh\u00f6ren m\u00f6glich war \u2013 weswegen ich mich dann rein vom Bauchgef\u00fchl her auch f\u00fcr das andere Modul entschieden habe.<\/p>\n<p>In dem einen Modul mussten wir uns dann auch innerhalb der ersten beiden Wochen schon ein Thema passend zum Vorlesungsplan suchen und dem Prof vorschlagen. Nachdem er es abgesegnet hat, haben wir nun bis Mitte Oktober Zeit eine Ausarbeitung (\u201e<em>assignment<\/em>\u201c) von 4000-6000 W\u00f6rtern dar\u00fcber schreiben. Das Ganze wird nat\u00fcrlich benotet und flie\u00dft mit in die Endnote ein. Es h\u00e4ngt hier also nicht alles von der Abschlussklausur ab. Da die Klausuren allerdings auch Ende Oktober beginnen, will ich versuchen nicht zu sp\u00e4t mit der Ausarbeitung anzufangen, weil es sonst am Ende knapp werden k\u00f6nnte. Die Abschlussklausuren sind hier \u00fcbrigens interessant, denn es gibt verschiedene Arten von Abschlussklausuren: Klausuren, bei denen man s\u00e4mtliches Material mit in die Klausur nehmen darf (<em>&#8222;open book exam&#8220;<\/em>), Klausuren, bei denen man sich die Aufgabe um z.B. 17h abholt und dann zu Hause, in der Bibliothek oder wo auch immer bearbeiten kann und am n\u00e4chsten Tag um 17h wieder abgeben muss (<em>&#8222;take home exam&#8220;<\/em>) und es gibt (aber sehr selten) Klausuren, wie wir sie aus Deutschland kennen und bei denen man das Wissen komplett im Kopf parat haben muss (<em>&#8222;closed book exam&#8220;<\/em>).<\/p>\n<p><strong>Masterarbeit<br \/>\n<\/strong>Auch in welchem Gebiet (<em>private law, public law<\/em> oder <em>mercantile law<\/em>) ich mein r<em>esearch paper<\/em> (= Masterarbeit) schreiben will, musste direkt zu Beginn bei der Registrierung schon festgelegt werden, was mich etwas \u00fcberraschte. Auch das kann allerdings nochmal ge\u00e4ndert werden. Was die Masterarbeit angeht h\u00e4tte ich jedoch nicht gedacht, dass die Vorbereitungen so fr\u00fch beginnen, denn bereits bis Anfang September m\u00fcssen wir fest einreichen, bei welchem Prof. und wor\u00fcber wir die Arbeit schreiben (d.h. bis dahin steht dann auch sp\u00e4testens das Gebiet fest). Ich muss mir also demn\u00e4chst mal ein konkretes Thema \u00fcberlegen (eine grobe Richtung habe ich schon im Hinterkopf) und einen Prof. auf diesem Gebiet anschreiben. Rechtsvergleichende Themen zwischen Deutschland und S\u00fcdafrika bieten sich nat\u00fcrlich gut an. Etwas peinlich w\u00e4re es aber, wenn ich Thema XYZ im Vergleich vorschlagen w\u00fcrde und \u2013 mangels umfassender Kenntnisse im s\u00fcdafrikanischen Recht \u2013 dann zu h\u00f6ren kriege, dass das hier \u00fcberhaupt kein Problem ist und sich f\u00fcr ein rechtsvergleichendes Thema daher gar nicht eignet. Von daher muss ich mich vorher zumindest ein bisschen schon \u00fcber die s\u00fcdafrikanische Rechtsseite schlau machen.<\/p>\n<p><strong>Und au\u00dfer Jura?<br \/>\n<\/strong>Abseits vom Uni-Leben gibt es nat\u00fcrlich auch viel zu unternehmen. Allerdings wird es um 18h schon dunkel und dann auch sehr schnell stockfinster. Alleine sollte man dann drau\u00dfen nicht mehr zu Fu\u00df unterwegs sein soll. Es ist auch schon einigen Studenten hier etwas passiert: Diebst\u00e4hle, Einbr\u00fcche \u2013 zum Gl\u00fcck aber bisher alles ohne Gewaltanwendungen und es ging \u201enur\u201c um materielle Dinge wie Laptops, Handys oder Geld. Die Kriminalit\u00e4t ist hier jedoch schon eine ganz andere und wie an der Uni gesagt wurde: \u201e<em>better safe than sorry<\/em>\u201c. Man muss schon deutlich aufmerksamer sein als man es aus Deutschland kennt (vor allem an Bankautomaten). Gl\u00fccklicherweise ist <em>Uber <\/em>(dieser &#8222;private Taxiservice&#8220;) hier eine riesengro\u00dfe Sache und total praktisch. F\u00fcr uns Deutsche ist es auch recht g\u00fcnstig, so dass man damit auch abends\/nachts gut von A nach B kommen kann.<\/p>\n<p>Mittlerweile bin ich wegen der verschiedenen (w\u00f6chentlichen\/monatlichen) Abgabefristen und sonstigen Termine und irgendwelchen Veranstaltungen stark auf meinen Kalender angewiesen, damit ich nicht v\u00f6llig den \u00dcberblick verliere. \u00dcber die internationale Studentenorganisation habe ich mich zu einigen Ausfl\u00fcgen angemeldet und einmal die Woche fahre ich nachmittags mit anderen Studenten in eine Grundschule in ein \u00e4rmeres Gebiet um die Kinder dort zu \u201eunterrichten\u201c. Wir wurden daf\u00fcr in Gruppen aufgeteilt und haben dann f\u00fcr dieses Semester eine Klasse zugewiesen bekommen. In \u201emeiner\u201c Klasse, die ich mit 4 anderen unterrichte, sind knapp 25 Kinder im Alter zwischen 9-11 Jahren und es ist eine super Erfahrung, die ich nur jedem empfehlen kann. Wir \u00fcbernehmen dabei die Rolle der &#8222;f<em>un teacher<\/em>&#8222;, d.h. wir unterrichten kein Mathe o.\u00e4., sondern machen mit Ihnen Dinge die Spa\u00df machen, aus denen sie aber auch etwas mitnehmen sollen (Sportspiele, Bastelstunde etc.). Die Unterrichtsstunden m\u00fcssen allerdings auch gut geplant und in Absprache mit der Lehrerin getroffen werden. Nach jeder Stunde m\u00fcssen wir das Ganze zudem auch selbst reflektieren, niederschreiben und wiederrum bei den Organisatoren einreichen. Auch hier steckt also wieder mehr Zeit drin, als \u201enur\u201c die reine Unterrichtsstunde. Und dann stehen nat\u00fcrlich auch immer spontane Ausfl\u00fcge, lokale Veranstaltungen oder einfach nur gesellige Treffen mit Leuten, die man hier kennengelernt hat, an (Restaurants und Caf\u00e9s sind vergleichsweise g\u00fcnstig, so dass ich hier deutlich \u00f6fter ausw\u00e4rts essen gehe, als ich es in Deutschland gemacht habe).<\/p>\n<p>Insgesamt w\u00fcrde ich also sagen: Ich bin gut angekommen, habe mich schnell eingew\u00f6hnt und der Alltag ist mittlerweile auch eingekehrt. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Baie groete,<\/p>\n<p>Emily*<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und hier ist er, der erste Beitrag aus dem fernen S\u00fcdafrika. \ud83d\ude42 Der Abflug aus Deutschland Gl\u00fccklicherweise flog ich erst abends ab, so dass ich nicht allzu fr\u00fch in den Tag starten und noch in Ruhe einiges erledigen konnte. 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