{"id":10776,"date":"2016-06-20T18:15:47","date_gmt":"2016-06-20T16:15:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/?p=10776"},"modified":"2016-07-30T18:16:05","modified_gmt":"2016-07-30T16:16:05","slug":"kg-berlin-will-das-tauchen-verbieten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/anwaltsstation\/kg-berlin-will-das-tauchen-verbieten\/","title":{"rendered":"KG Berlin will das &#8222;Tauchen&#8220; verbieten!"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-8026\" src=\"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/MP900430959.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Eigentlich macht es nahezu jeder Referendar: Das sogenannte &#8222;Tauchen&#8220; vor dem schriftlichen Examen. Offiziell ist man zwar einem Anwalt im Rahmen der Anwaltsstation zugewiesen. Mit diesem hat man sich aber darauf geeinigt, dass man zwar in den ersten Monaten in der Kanzlei arbeitet, die letzten zwei, drei Monate aber weder kommen noch Akten bearbeiten muss. So schafft man sich Zeit, sich auf das 2. Examen vorzubereiten.<\/p>\n<p>Dass das nicht im Sinne der Ausbildungsordnung ist, ist jedem klar. Es \u00fcberrascht dennoch, dass die\u00a0Referendarabteilung des Kammergerichts\u00a0das &#8222;Tauchen&#8220; nun aber verbieten will.<!--more--><\/p>\n<p>Laut <a href=\"http:\/\/kammerton.rak-berlin.de\/ausgabe\/06-2016\/Referendarinnen-und-Referendare-durfen-in-der-Anwaltsstation-nicht-tauchen\" target=\"_blank\">Kammerton<\/a>, der digitalen Kammerzeitung der RAK Berlin, wird die Referendarabteilung des KG\u00a0in Zukunft st\u00e4rker gegen &#8222;die Unsitte des Tauches&#8220; vorgehen. Konkret sollen\u00a0nun die Ausbildungsberichte aus den Anwaltsstationen im Hinblick auf das \u201eTauchen\u201c genauer kontrolliert und ggf. die Unterhaltsbeihilfen gek\u00fcrzt werden.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzung f\u00fcr diese strengeren Kontrollen bekommt das KG vom Vorstand\u00a0der Rechtsanwaltskammer Berlin. Das &#8222;Tauchen&#8220; reduziere\u00a0die Zeit f\u00fcr die Ausbildung der Referendarinnen und Referendare im Hinblick auf den Anwaltsberuf, da das Tauchen stets in die Anwaltsstation falle.<\/p>\n<p style=\"border:1px solid; padding: 5px; margin: 2px 0px 10px 0px; line-height: 150%\">\n\t\t\t\tDie RefNews sind das Blog von Juristenkoffer.de - einem der ersten und mit weit mehr als 35.000 zufriedenen Kunden einem der gr\u00f6\u00dften Vermieter von Kommentaren in Deutschland. Bist Du bereits Rechtsreferendar, hast Dir aber noch keinen Juristenkoffer reserviert? 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Jedenfalls d\u00fcrfte es nun f\u00fcr Berliner Referendare deutlich schwieriger werden, eine Ausbildungskanzlei zu finden, die Verst\u00e4ndnis zeigt und dem &#8222;Tauchen&#8220; vor dem schriftlichen Examen zustimmt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich macht es nahezu jeder Referendar: Das sogenannte &#8222;Tauchen&#8220; vor dem schriftlichen Examen. Offiziell ist man zwar einem Anwalt im Rahmen der Anwaltsstation zugewiesen. Mit diesem hat man sich aber darauf geeinigt, dass man zwar in den ersten Monaten in der Kanzlei arbeitet, die letzten zwei, drei Monate aber weder kommen noch Akten bearbeiten muss. 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