{"id":10683,"date":"2016-05-16T07:50:40","date_gmt":"2016-05-16T05:50:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/?p=10683"},"modified":"2016-05-16T08:41:36","modified_gmt":"2016-05-16T06:41:36","slug":"visumsbeantragung-bei-der-suedafrikanischen-botschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/ausland\/visumsbeantragung-bei-der-suedafrikanischen-botschaft\/","title":{"rendered":"Visumsbeantragung bei der S\u00fcdafrikanischen Botschaft"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-10240\" src=\"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/refblog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/MP900400744.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Nachdem ich also nunmehr alle Unterlagen beisammen hatte, fuhr ich Anfang Mai zur S\u00fcdafrikanischen Botschaft nach Berlin, um das <em>study visa<\/em> zu beantragen. Aufgrund einiger Aussagen, wie unfreundlich es da zuginge etc., machte ich mich schon auf das Schlimmste gefasst. Ich musste dann jedoch feststellen, dass die ganzen Bef\u00fcrchtungen total unbegr\u00fcndet waren.<\/p>\n<p>Die Botschaft \u00f6ffnet laut Internetseite um 9 Uhr und ich hielt es f\u00fcr klug, schon etwas fr\u00fcher da zu sein, um als eine der ersten nicht allzu lange warten zu m\u00fcssen.<!--more--> Da ich auf eine \u00dcbernachtung in Berlin keine Lust hatte, fuhr ich also an einem sch\u00f6nen Morgen Anfang Mai noch im Dunkeln mit dem ICE knapp 2 Stunden zum Berliner Hbf. Die Zugfahrt war unspektakul\u00e4r und ich noch ziemlich m\u00fcde (aus Sorge, dass ich den Wecker so fr\u00fch morgens vielleicht nicht h\u00f6ren w\u00fcrde, konnte ich die Nacht kaum schlafen). Die Bahn war \u00fcberp\u00fcnktlich und dem Wetterbericht zufolge schien der Tag auch sch\u00f6n warm zu werden: ich war also optimistisch gestimmt, dass es ein durchweg positiver Tag werden k\u00f6nnte. \ud83d\ude42<\/p>\n<p><strong>Ankunft in Berlin<\/strong><br \/>\nGegen 7:30h fuhr der ICE planm\u00e4\u00dfig in den Berliner Hauptbahnhof ein und ich hatte somit noch gen\u00fcgend Zeit bis die Botschaft ihre Toren \u00f6ffnete. Da es vom Hauptbahnhof bis zur Botschaft nur 2km sind und ich gesehen habe, dass man bei der (fast nur geradeaus gehenden) Strecke auch landschaftlich sch\u00f6n zu Fu\u00df durch die Parkanlage \u201eGro\u00dfer Tiergarten\u201c spazieren kann, ging es also mit einem Kaffee und Fr\u00fchst\u00fccksbr\u00f6tchen in der Hand Richtung Botschaft. Nach nicht einmal einer halben Std war ich auch bereits da\u2026.und staunte nicht schlecht, denn es war erst 8:15h und es standen sogar schon 2 junge Leute vor den Botschaftstoren, die scheinbar auch zur Visumsbeantragung da waren. Kurz darauf kamen auch einige Mitarbeiter der Botschaft und lie\u00dfen die beiden Wartenden sogar schon herein\u2026und ich ging einfach mal hinterher. \ud83d\ude00 Es war mittlerweile erst kurz vor 8:30h als wir sogar schon ins Geb\u00e4ude durften. Sobald man das Geb\u00e4ude betrat, war im Eingangsbereich in der Mitte der Schalter, links ein Wartezimmer und rechts von der Eingangst\u00fcr gesehen das Zimmer in das man mit seinen Unterlagen zur Visumsbeantragung musste. Man sollte sich einfach direkt ins Wartezimmer setzen. Eine Anmeldung\/Wartemarken o.\u00e4. gab es nicht. Noch waren wir aber erst zu dritt und es war somit noch sehr \u00fcbersichtlich. Die nette Frau vom Schalter sagte uns, dass wir uns der Reihenfolge nach auf die St\u00fchle rechts vorne setzen sollten und dann soll es immer direkt daneben rundherum weitergehen (und sich nicht jeder irgendwo auf einen Stuhl setzen). So konnte man noch sehen, wer als n\u00e4chstes an der Reihe ist. Ok, gesagt getan\u2026bisher waren wir aber auch nur ca. 6 Leute und man hatte alles noch gut im Blick. Aber ganz pl\u00f6tzlich &#8211; als wenn es etwas gratis geben w\u00fcrde &#8211; st\u00fcrmten mit einem Mal sehr viele Menschen gleichzeitig durch die Eingangst\u00fcr. Besonders zwischen 8:45h und 9h wurde es derma\u00dfen voll, dass das Wartezimmer aus allen N\u00e4hten platzte und es keine Sitzm\u00f6glichkeiten mehr gab. Die Frau am Schalter telefonierte eifrig und organisierte noch weitere St\u00fchle, die aber platzm\u00e4\u00dfig nur noch in den Eingangsbereich passten und selbst dann mussten noch einige Leute mangels Sitzm\u00f6glichkeiten stehen. Ich war sowas von erleichtert, dass ich nicht erst gegen 9 Uhr dort auftauchte, denn als ich zu der Zeit einmal grob durchz\u00e4hlte, waren mittlerweile schon gut 30 Leute da.<\/p>\n<p><strong>Ablauf der Visumsbeantragung<\/strong><br \/>\nP\u00fcnktlich um 9 Uhr kam dann auch ein Mitarbeiter der Botschaft und sagte, dass die ersten vier Leute nun zur Visumsbeantragung ins Nebenzimmer mitkommen d\u00fcrfen. Dreist wie manche Leute sind, sprangen sie auf und wollten direkt mitgehen obwohl sie erst viel sp\u00e4ter kamen. Aber nichts da mit vordr\u00e4ngeln: noch hatten sogar die Mitarbeiter im Blick, wer immerhin als erstes da war und das konnte definitiv niemand sein, der seinen Sitzplatz auf dem Gang hatte. \ud83d\ude09 Da ich morgens als drittes da war konnte ich also direkt im ersten Schwung mit rein. Wunderbar. Ich sah mich schon nach kurzer Zeit wieder drau\u00dfen. \ud83d\ude42 Aber: falsch gedacht, denn es zog sich dann doch gute 50 Minuten bis ich das Geb\u00e4ude wieder verlassen habe. Nachdem wir die paar Schritte in den Raum gegen\u00fcber gegangen sind, konnte man sich dort erneut hinsetzen und seine Unterlagen zusammensuchen und sortieren. Es wurden 2 Schalter ge\u00f6ffnet an denen man seine Unterlagen geb\u00fcndelt einreichte. Die Unterlagen wurden dann direkt vor Ort auf Vollst\u00e4ndigkeit durchgeguckt und wenn alles in Ordnung war, war es das auch und man konnte gehen. Ich hatte meine Unterlagen mindestens 10x vorher kontrolliert (und auch nachts immer wieder \u00fcberlegt, ob ich dies und jenes beigelegt und richtig ausgef\u00fcllt habe). Der junge Mann vor mir (\u00fcbrigens auch ein Bewerber f\u00fcr das <em>study visa<\/em>)\u00a0 allerdings scheinbar nicht, denn dank ihm zog es sich ausgerechnet an meinem Schalter wirklich sehr in die L\u00e4nge.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend an meinem Schalter eine sehr nette Mitarbeiterin war, war der Mann am anderen Schalter schon etwas weniger freundlich\u2026oder anders ausgedr\u00fcckt: sehr schnell genervt und leicht pampig von der Art. Erst dachte ich\u00a0 \u201eoha, ganz sch\u00f6n harter Ton.\u201c Aber da ich ja recht lange warten musste und einige Leute am anderen Schalter habe Kommen und Gehen sehen muss ich sagen: wenn man mitkriegt, wie wenige Leute es schaffen eine Checkliste vollst\u00e4ndig abzuarbeiten und alle Unterlagen wie gefordert einzureichen: ich glaube, wenn ich das als Mitarbeiter jeden Tag erleben m\u00fcsste und die Leute dann immer noch ewig mit einem diskutieren wollen und sich zudem drau\u00dfen die Menschenmassen tummeln: da w\u00e4re ich irgendwann auch sehr genervt. So steht zum Beispiel in den Unterlagen, dass man 1 biometrisches Passfoto einreichen soll. Keine schwierige Aufgabe? Falsch gedacht. Anscheinend schon. Denn bereits von den ersten 6 Bewerbern waren 2 dabei, die ein 4-er-Pack an Fotos dabei hatten. Warum man das nicht vorher zu Hause selbst auseinanderschneiden kann, wenn doch explizit nur 1 Foto gefordert wird (oder sich nicht zumindest mal eine Schere mitnimmt), war mir ehrlich gesagt auch ein R\u00e4tsel. Der Mitarbeiter am Schalter war jedenfalls nicht sehr begeistert und hat das auch ziemlich deutlich gezeigt. \ud83d\ude09 Immerhin hat er aber trotzdem eine Schere gesucht und die Bilder auseinandergeschnitten. Weiteres Beispiel: Sowohl bei dem Bewerber vor mir als auch bei dem am anderen Schalter lagen die geforderten Kontoausz\u00fcge der letzten drei Monate nicht vor. Wenn aktuell Anfang Mai ist sollte doch klar sein, dass die letzten drei Monate den Februar, M\u00e4rz, April umfassen. Wie man dann mit Kontoausz\u00fcgen von Dezember bis Februar dort zur Botschaft aufkreuzen kann und sich dann auch noch gro\u00df wundert bzw. sich sogar aufregen kann, dass das nicht akzeptiert wird: auch das ist mir ein R\u00e4tsel. Ich habe wirklich gedacht \u201ewenn das den ganzen Tag so weitergeht, dann kann ich wirklich gut verstehen, warum die Botschaft seit Juni 2015 eingef\u00fchrt hat, dass man pers\u00f6nlich zur Botschaft fahren muss. Das ist ja wirklich eine immense Menge an Arbeit, wenn man all die Leute anschreiben m\u00fcsste was noch fehlt oder so nicht ausreicht.\u201c<\/p>\n<p>Meine Unterlagen und die von dem jungen Mann vor mir lagen also bei der Frau am Schalter. Nachdem sie seine Unterlagen durchgesehen hatte, rief sie ihn zu sich. Neben den nicht ausreichenden Kontoausz\u00fcgen gab es bei ihm zus\u00e4tzlich noch das Problem, dass er das ausgef\u00fcllte Formular vom Radiologen nur in Kopie eingereicht hat. Die Botschaft m\u00f6chte aber das Original. Und dann nahm das Ganze seinen Lauf: zuerst regte er sich f\u00fcrchterlich auf, weil er letzte Woche wohl schon einmal dagewesen sei (da war wohl auch was nicht in Ordnung) und da h\u00e4tte man ihn darauf nicht hingewiesen. Die Mitarbeiterin sagte ihm dann, dass die Kollegin vielleicht letzte Woche \u00fcbersehen habe, dass dies nur eine Kopie sei \u2013 deshalb k\u00f6nne sie es jetzt aber nicht einfach durchwinken. Er meinte dann er w\u00fcsste nicht, ob\/wo er das Original habe. Ich sa\u00df nur da und hab schon nicht verstanden, warum er \u00fcberhaupt eine Kopie davon gemacht hat, denn das ist ein Formular, speziell von der S\u00fcdafrikanischen Botschaft, was man nur f\u00fcr die Visumsbeantragung f\u00fcr S\u00fcdafrika ben\u00f6tigt. Es steht ja nur auf Englisch drauf, dass bescheinigt wird, dass man keine Tuberkulose hat, Unterschrift\/Stempel von einem Radiologen und fertig. Wozu macht man sich davon \u00fcberhaupt eine Kopie bzw. wof\u00fcr h\u00e4tte er das Formular denn noch benutzen wollen? Naja, jedenfalls hatte er nur die Kopie dieses Formulars und das reichte nunmal nicht. Er wollte sich damit aber nicht abfinden, denn er wohne ganz weit weg und er wolle ja schon in 2 Monaten fliegen und er w\u00fcsste jetzt auch nicht, wie er ein Original beschaffen sollte und war sich nicht sicher, ob er das zu Hause finden w\u00fcrde. Da dachte ich mir nur, was ihm \u00e4hnlich seitens der Botschaft dann auch entgegengebracht wurde: &#8222;wieso soll dass das Problem der Botschaft sein?&#8220; Er redete sich wirklich in einen Monolog, ob sie seine Situation nicht verstehe etc. Das ganze ging \u00fcber eine halbe Stunde und ich muss sagen: einerseits Hut ab vor der Mitarbeiterin, die die ganze Zeit konsequent, aber dennoch sehr freundlich, blieb. Der Mitarbeiter am Nebenschalter h\u00e4tte ihn bestimmt deutlicher zusammengestaucht und nach kurzer Zeit dann auch gesagt \u201eauch wenn Sie jetzt noch so sehr diskutieren, das wird dadurch nicht besser, also gehen Sie jetzt bitte, denn wie Sie sehen warten noch viele andere Leute.&#8220; Aber nein\u2026die Frau nicht \u2013 was ich nach einiger Zeit wirklich etwas bedauerte, da es sich anfing im Kreis zu drehen.<\/p>\n<p>Panik hatte er, dass er das Visum nicht mehr rechtzeitig bekommen k\u00f6nnte, da die Botschaft bis zu 8 Wochen Bearbeitungszeit angibt und er auch Anfang Juli fliegen will. Die Frau am Schalter meinte diesbez\u00fcglich aber zu ihm &#8211; und wohl auch um ihn zu tr\u00f6sten (wie gesagt: nach wie vor sehr freundlich und verst\u00e4ndnisvoll, aber auch konsequent) &#8211; dass es in der Regel viel schneller gehe, aber gerade bei R\u00fcckfragen etc. sich das nat\u00fcrlich l\u00e4nger zieht und es nur dann an die 8 Wochen Bearbeitungszeit rank\u00e4me. Wenn er aber alles schnellstm\u00f6glich einreichen w\u00fcrde, dann sollte das mit dem Visum bis Juli noch gut klappen. Begeistert schien er nat\u00fcrlich immer noch nicht und sie sagte ihm dann, dass er die Unterlagen ja auch per Post schicken k\u00f6nne und daf\u00fcr nicht noch einmal pers\u00f6nlich nach Berlin kommen m\u00fcsse. Aber auch damit wollte er sich nicht zufrieden geben, denn er wurde leicht patzig und fragte, wie er denn dann sichergehen k\u00f6nne, dass die Unterlagen bei der Botschaft auch wirklich ankommen und nicht unterwegs verloren gehen. Als die Mitarbeiterin ihm sagte, dass er es ja versichert und mit Sendungsverfolgung schickten k\u00f6nne fing er wieder an zu meckern wie teuer das sei\u2026meine G\u00fcte, da kann aber sonst niemand etwas f\u00fcr, wenn er es nicht schafft, die Unterlagen vollst\u00e4ndig einzureichen; er kann ja auch gerne nochmal bis nach Berlin fahren. Ich war langsam auch schon genervt von dieser Mischung aus Geflenne, Gemecker und Gemaule und hab nur auf den Flur ins Wartezimmer geguckt und gedacht \u201ewenn da noch einige von der Sorte bei sind: dann sitzen die hier noch bis Mitternacht.\u201c Und so sa\u00df ich also nur da und wartete, wartete und wartete\u2026denn genau an dem Schalter lagen ja bereits meine Unterlagen. Zu denen kam die Mitarbeiterin aber ja noch nicht, weil sie noch mit dem jungen Mann vor mir besch\u00e4ftigt war der gar nicht mehr aufh\u00f6ren wollte zu diskutieren. Irgendwann war es dann aber auch so weit: geknickt verlie\u00df er den Schalter und muss nun gucken, dass\/wie er die Unterlagen beschafft.<\/p>\n<p>Kurz darauf wurde ich endlich aufgerufen und zum Schalter gebeten. Mir wurde kurz mitgeteilt, dass die Unterlagen durchgesehen wurden und alles vollst\u00e4ndig ist, ich damit auch schon fertig bin und ob ich, bevor ich rausgehe, bitte die n\u00e4chsten 2 Bewerber aus dem Wartezimmer reinschicken k\u00f6nnte. Perfekt\u2026gegen 9:50h war ich dann aus der Botschaft wieder raus. Das ging insgesamt zwar noch (wobei ich halt wie gesagt schon sehr fr\u00fch da war), aber ich h\u00e4tte nat\u00fcrlich auch schon um 9:10h wieder drau\u00dfen sein k\u00f6nnen, wenn das mit dem jungen Mann vor mir nicht so ewig gedauert h\u00e4tte. Aber gut: die Unterlagen waren vollst\u00e4ndig, der Termin zur Visumsbeantragung erledigt und ich war happy.<\/p>\n<p>Da der Zug nach Hause erst am Nachmittag ging, war nun noch gen\u00fcgend Zeit um etwas durch Berlin zu schlendern. Brandenburger Tor und Potsdamer Platz ist beides fu\u00dfl\u00e4ufig erreichbar und das Wetter war super und so verging der restliche Tag dann auch ziemlich schnell. Zuhause in meiner Wohnung angekommen war der Tag dann aber auch recht schnell gelaufen, denn das extrem fr\u00fche Aufstehen und die insgesamt fast 4-st\u00fcndige Zugfahrt haben mich doch ganz sch\u00f6n geschafft. Recht fr\u00fch ging ich den Tag ziemlich ersch\u00f6pft ins Bett. Sofern sich keine Gr\u00fcnde finden, warum man mir das Visum verweigern sollte (wovon ich jetzt mal nicht ausgehe, ich w\u00e4re jedenfalls sehr \u00fcberrascht \ud83d\ude00 ), sollte mein Reisepass mit Visum also in den n\u00e4chsten Wochen wieder bei mir zu Hause eintreffen. \ud83d\ude42<\/p>\n<p><strong>Trari-trara, das Visum ist da<\/strong><br \/>\nDoch da hatte ich mich geirrt. Nachdem ich ja davon ausging, dass es zumindest gute 3 Wochen dauern w\u00fcrde bis ich den Reisepass mit Visum zur\u00fcckerhalten w\u00fcrde, wurde ich nur kurz darauf eines besseren belehrt: nur 6 Tage (!!!) nach meiner Visumsbeantragung (und man beachte, dass in den 6 Tagen auch noch Feiertag und Wochenende lagen) stopfte der Brieftr\u00e4ger etwas durch den Briefkastenschlitz. Ich sah den gro\u00dfen gelben DHL-Umschlag den ich bei der Botschaft abgegeben hatte und mein erster Gedanke war nur &#8222;oh je, stimmte vielleicht doch irgendwas nicht mit deinen Unterlagen?!&#8220; Hastig \u00f6ffnete ich den Umschlag und darin befand sich einmal eine Quittung, dass ich die 52 Euro f\u00fcr das Visum bezahlt habe und mein Reisepass mit dem eingeklebten <em>study permit<\/em>. Wahnsinn! So schnell h\u00e4tte ich nie damit gerechnet. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe<br \/>\nEmily*<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem ich also nunmehr alle Unterlagen beisammen hatte, fuhr ich Anfang Mai zur S\u00fcdafrikanischen Botschaft nach Berlin, um das study visa zu beantragen. Aufgrund einiger Aussagen, wie unfreundlich es da zuginge etc., machte ich mich schon auf das Schlimmste gefasst. Ich musste dann jedoch feststellen, dass die ganzen Bef\u00fcrchtungen total unbegr\u00fcndet waren. 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