{"id":2,"date":"2011-09-30T19:31:23","date_gmt":"2011-09-30T17:31:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juristenkoffer.de\/rechtsreferendariat\/?page_id=2"},"modified":"2026-04-13T16:40:07","modified_gmt":"2026-04-13T14:40:07","slug":"unterhaltsbeihilfe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/rechtsreferendariat\/unterhaltsbeihilfe\/","title":{"rendered":"Die Unterhaltsbeihilfen der L\u00e4nder im Vergleich"},"content":{"rendered":"<p>Auch wenn es kein ausschlaggebendes Argument f\u00fcr die Wahl des Bundeslandes sein sollte, in dem man das Referendariat machen m\u00f6chte, ist sicherlich auch ein Blick auf die Unterhaltsbeihilfen interessant. Denn die Geh\u00e4lter der Rechtsreferendare variieren von Land zu Land doch erheblich:<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<iframe id=\"m-chart-container-3316-1\"\n\tclass=\"m-chart-iframe\" width=\"100%\" height=\"601\"\n\tsrc=\"https:\/\/www.juristenkoffer.de\/rechtsreferendariat\/chart\/die-unterhaltsbeihilfen-im-vergleich\/embed\/?show=chart&width=responsive&share\" frameborder=\"0\"><\/iframe>\n\t\t\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p>Am meisten verdienen derzeit die Referendare in Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Hessen. Die Referendare aus\u00a0Hamburg werden momentan am schlechtesten bezahlt.<\/p>\n<p>Ob \u00fcber das Grundgehalt hinaus von den L\u00e4ndern weitere Leistungen wie Weihnachtsgeld, verm\u00f6genswirksame Leistungen oder ein Familienzuschlag gew\u00e4hrt wird, haben wir euch &#8211; sofern Infos dazu verf\u00fcgbar sind\u00a0&#8211; auf den jeweiligen \u00dcbersichtsseiten der L\u00e4nder dargestellt.<\/p>\n<p><em>Hinweis zu den Abz\u00fcgen vom &#8222;Gehalt&#8220; der Referendare:<\/em><\/p>\n<p>Von der oben genannten Unterhaltsbeihilfe muss der Referendar Lohnsteuer sowie seinen Anteil an der Krankenkasse bezahlen. Zudem gehen vom Gehalt Beitr\u00e4ge zur Arbeitslosenversicherung ab. Lediglich Rentenversicherungsbeitr\u00e4ge fallen f\u00fcr Rechtsreferendare nicht an. Insofern bleibt Referendaren etwas mehr netto als normalen Arbeitnehmern. Und wenn man nur ein paar Ausgaben pro Jahr als Referendar hat (und solche Ausgaben kommen ja bekanntlich unweigerlich auf jeden zu), kann man sich \u00fcber den Lohnsteuerjahresausgleich nahezu die gesamte Lohnsteuer vom Staat nachtr\u00e4glich wiederholen.<\/p>\n<p>Sofern man als Rechtsreferendar verbeamtet wird, wie es aktuell in Mecklenburg-Vorpommern und Hessen der Fall ist, fallen auch keine Beitr\u00e4ge zur Arbeitslosenversicherung an.<\/p>\n<p>Da die Referendare in\u00a0den \u00fcbrigen 14 L\u00e4ndern arbeitslosenversichert sind, erhalten\u00a0diese Referendare auch nach Beendigung des Vorbereitungsdienstes &#8211; einen entsprechenden Antrag vorausgesetzt &#8211; Arbeitslosengeld I. Man muss sich also keine Sorgen machen, im Monat nach dem Referendariat seine Miete nicht mehr bezahlen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Referendare, die als Beamte auf Zeit eingestellt wurden, haben keinen Anspruch auf ALG I.<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Rentenversicherung besteht die M\u00f6glichkeit, sich vom jeweiligen Land &#8222;nachversichern&#8220; zu lassen, wenn feststeht, dass man nicht Jurist im Staatsdienst mit entsprechenden Pensionsanspr\u00fcchen werden wird. So erh\u00e4lt man nachtr\u00e4glich Rentenversicherungsanspr\u00fcche. Aufgrund der geringen Unterhaltsbeihilfe machen diese nat\u00fcrlich bei der eigenen gesetzlichen Rente nur ein paar Euros aus. Man sollte aber in jedem Fall im Hinterkopf behalten, dass man die M\u00f6glichkeit der Nachversicherung nach Beendigung des juristischen Vorbereitungsdienstes hat. Hierauf wird man aber auch zu gegebener Zeit durch Merkbl\u00e4tter hingewiesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch wenn es kein ausschlaggebendes Argument f\u00fcr die Wahl des Bundeslandes sein sollte, in dem man das Referendariat machen m\u00f6chte, ist sicherlich auch ein Blick auf die Unterhaltsbeihilfen interessant. Denn die Geh\u00e4lter der Rechtsreferendare variieren von Land zu Land doch erheblich: . . Am meisten verdienen derzeit die Referendare in Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Hessen. 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