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Das Blog zum Rechtsreferendariat

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  Ausgabe 42/2017
Mittwoch, der 18.10.2017
     

Hilfreicher Vordruck für das Plädoyer in der Sitzungsvertretung

Gerade wenn man das erste Mal als Sitzungsvertreter eingeteilt ist, ist man sicherlich nervöser als sonst und beim Plädoyer schlägt der Puls höher. Das sind die “besten Voraussetzungen” dafür, dass man beim Plädieren Punkte vergisst, auf die man eigentlich eingehen wollte. Dramatisch ist das sicherlich nicht, selbst die Angeklagten, die deutlich mehr Erfahrungen vor Gericht haben, merken davon nichts! :-) Im Netz haben wir aber eine hilfreiche Vorlage gefunden, mit der man eigentlich nichts vergessen kann.  »»» 

Überlastung an den Verwaltungsgerichten
von

Flüchtlinge klagen – Gerichte kommen nicht mehr hinter her. So sieht die derzeitige Situation an Deutschlands Verwaltungsgerichten aus.

Die Zahl der Asylverfahren ist drastisch gestiegen. 2015 waren es noch 50.000, 2016 100.00 und 2017 soll es sogar rund 200.000 Verfahren geben. “Die Arbeitsbelastung ist extrem hoch”, so Georg Schmidt, Gerichtspräsident der dpa. Und es klagen immer mehr Flüchtlingen gegen ablehnende Bescheide oder auf den vollen Flüchtlingsstatus.   »»» 

Kostenloses LandesTicket für Rechtsreferendare
von

Hessen – ab dem 1. Januar 2018 wird es für alle Bediensteten des Landes das neue LandesTicket kostenlos geben! D.h. kostenfreies Fahren im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) für mehr als 145.000 Männer und Frauen. Und das gilt nicht nur für den Arbeitsweg! Das gab das Hessische Ministerium des Inneren und für Sport bekannt.  »»» 

von Kanzlei RAT & TAT Dr. Rolf Geffken
Wir sind eine kleine aber sehr aktive seit über 40 Jahren bestehende Einzelkanzlei in Hamburg-Harburg. Zu unseren Schwerpunkten gehören das Arbeitsrecht, Ausländerrecht und Zivilrecht. Der Kanzleiinhaber ist zudem als Autor und Referent auf Seminaren unterschiedlicher Art tätig. Die Klientel besteht überwiegend aus ArbeitnehmerInnen und Betriebsräten. Wir sind bundesweit tätig, vor allem in Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein.
Was wurde eigentlich aus dem Skandal um die verkauften Examensklausuren?

Im Frühjahr 2014 schlug es wie eine Bombe unter Juristen ein, als die Presse davon berichtete, dass ein Mitarbeiter des Prüfungsamtes jahrelang Klausurlösungen verkauft hat (Refnews berichtete). Nicht nur diese Sache machte viele sprachlos (wer ihn kannte weiß was ich meine; man hätte es ihm wohl als letztes zugetraut), sondern auch die spektakuläre Verfolgung bis zur Ergreifung war schon fast filmreif. Er flüchtete ins Ausland. Interpol schaltete sich ein. Und letztlich wurde er kurz darauf in einem Hotelzimmer in Begleitung einer jungen Frau, mit mehreren Tausend Euro Bargeld und einer Pistole in Mailand gestellt. Soweit der Skandal – doch damit war es noch lange nicht getan. Denn wo diejenigen, die sich ihre Examensnoten unredlich verdient hatten, nun am Zittern waren, machte sich bei anderen Kandidaten nicht nur Fassungslosigkeit sondern vor allem eines breit: Wut. Nicht nur darüber, wie dreist manche sind sich die Noten zu erkaufen (und mit ihren tollen Klausurergebnissen tlw. in Foren auch noch geprahlt haben, wo später rauskam, dass sie sich die Lösungen erkauft hatten). Wut und Unverständnis kam auch darüber hoch, wie sich das LJPA so dermaßen fehlorganisieren konnte und ausgerechnet der Person, die den Ergänzungsdienst organisierte auch Zugriff auf die Klausuren gab.  »»» 

Rechtsanwälte – die glücklichste Berufsgruppe
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Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung befragt jährlich 20.000 Deutsche zu ihren Lebensumständen. Ein Bereich stellt die Zufriedenheit im Berufsleben dar.

Die glücklichste Berufsgruppe ist tatsächlich die der Rechtsanwälte! In einer Skala von 1 (unzufrieden) bis 10 (sehr zufrieden) ergab sich bei den Rechtsanwälten eine Spitzenposition von 7,83 Punkten, gefolgt von Hochschullehrern und Forschern mit 7,65 Punkten. Auch Unternehmensberater (7,63), Lehrer (7,58) und Geschäftsführer/Vorstände (7,55) sind ziemlich zufrieden. Nicht so glücklich sind hingegen Maurer (6,65), Security (6,64) und Bergleute(6,58).   »»» 

Unterschiede des Gehalts zwischen männlichen und weiblichen Associates
von

Es geht wieder einmal um das liebe Geld. Eine aktuelle azur-Associate-Umfrage 2016 hat nämlich herausgefunden, dass männliche Berufseinsteiger deutlich mehr verdienen als weibliche. In den ersten drei Berufsjahren ist dieser Unterschied noch am größten. Betrachtet wurde das durchschnittliche Jahresfestgehalt bei Vollzeitbeschäftigung.

erstes Berufsjahr: Unterschied von 4.000€ 

zweites Berufsjahr: Unterschied von 9.000€

drittes Berufsjahr: Unterschied von 10.000€  »»» 

Deine Meinung zählt

In welcher Station ist ein Auslandsaufenthalt am sinnvollsten?

Keine unzulässige Beeinflussung durch Anruf beim Prüfer

Ein sicherlich sehr interessantes Urteil zum Zweiten Staatsexamen: Das Bundesverwaltungsgericht hatte zu entscheiden, ob eine Klausur mit 0 Punkten bewertet werden muss, wenn die Kandidatin den Prüfer kontaktiert, der im Rahmen des Widerspruchsverfahrens seine Bewertung der Klausur nochmals zu prüfen hatte. Durch den Anruf wollte die Kandidatin erfahren, aus welchen Gründen der Prüfer zu seiner ursprünglichen Note kam.  »»» 

Ursachen für den Rückgang von Rechtsanwälten
von

Wir berichteten ja schon einige Male über den Mangel von Volljuristen. Matthias Kilian, Direktor des Soldan Instituts, macht nun auf einen leichten Rückgang von Rechtsanwälten aufmerksam. So berichtet er, dass es Anfang 2017 0,2% weniger Anwälte als 2016 gab. Das sind 330 Anwälte weniger.

Diese Entwicklung ist laut Kilian auf einige Ursachen zurückzuführen.

a. Es gehen mehr Anwälte in den Ruhestand, als junge Volljuristen nachkommen.

b. Es gibt derzeit zwar 110.000 Jurastudenten in Deutschland, jedoch absolvieren nicht alle die zweite juristische Staatsprüfung.  »»» 

Baai baai Suid-Afrika: ein Jahr vergeht so schnell
von

Anfang Juli 2016 bin ich für den einjährigen LL.M.-Studiengang nach Südafrika aufgebrochen. Ja, 2016 war das…gar nicht so lange her könnte man meinen. Der Kalender sagt aber: das war vor einem JAHR! Denn mittlerweile schreiben wir Juli 2017 und das Auslandsjahr ist vorbei. Ende Juni bin ich wieder nach Deutschland zurückgekehrt, allerdings nicht ohne zuvor noch eine ausgiebige Rundreise unternommen zu haben. Doch der Reihe nach.

Die langen Semesterferien

Die Klausuren vom ersten Semester fanden Ende Oktober 2016 statt und im November bekam ich Besuch von einer Freundin. Ende November musste ich dann leider umziehen, da die Unterkunft in der ich bis dato gewohnt habe, verkauft wurde. Glücklicherweise fand ich über eine Freundin, die selbst umziehen musste, schnell eine geeignete Unterkunft für das restliche halbe Jahr. Mittlerweile war auch der Sommer in Südafrika da und einige (manchmal vielleicht etwas zu viele) Wine Tastings rundeten das süße Leben ab. Parallel schrieb ich aber auch an der Masterarbeit. Im Januar bekam ich dann erneut Besuch von einer Freundin aus Deutschland und wir reisten 3 Wochen durch Südafrika die Garden Route entlang und verbrachten am Ende noch einige Tage in Kapstadt.   »»» 

Sind Kosten für die weiße Krawatte als Werbungskosten ansetzbar?
von

Als Referendar hat man chronisch wenig Geld und freut sich auf die Abgabe der Steuererklärung, da man gute Chancen hat, die Lohnsteuer wieder zu bekommen. Sofern die jährlichen Einkünfte abzüglich Pauschbeträgen etc. also unter dem Grundfreibetrag bleiben, gibt´s keine Probleme und die Überweisung vom Finanzamt darf freudig erwartet werden.

Wenn dem nun nicht so ist, zählt jeder Pfennig, der als Werbungskosten angesetzt werden kann.  »»» 

Vorauflage Kopp/Schenke im Shop

Vor kurzem ist der VwGO-Kommentar in Neuauflage erschienen. Die Vorauflage des Kopp/Schenke verkaufen wir daher ab sofort bei uns im Shop!

Vorauflagen eignen sich besonders für die Ausbildung bei Gericht. Denn dort werden aussortierte Examensklausuren zur Übung geschrieben, die schon mehrere Jahre alt sind. Aktuelle Kommentare benötigt man für diese Klausuren also nicht.

Wer uns hört, bleibt auf dem Laufenden – SWR Radioreport Recht
von

Die wöchentliche Radiosendung des SWR1 “Radioreport Recht” ist die einzige Radiosendung in Deutschland, die über das Aktuellste im Bereich der Justiz informiert. Immer Dienstags von 22.05 bis 22.20 Uhr wird von der SWR Redaktion Recht und Rechtspolitik in Karlsruhe über die neusten und wichtigsten Urteile von Bundesgerichtshof und Bundesverfassungsgericht berichtet. So erfahrt Ihr in 15 Minuten das Neuste rund um Verfassung, Gesetze und Rechtsprechung.  »»» 

Erhöhung der Unterhaltsbeihilfe in Bremen
von

Alle Rechtsreferendare aus Bremen dürfen sich freuen! Zum 01.07.2017 wurde neben Hessen auch hier die Unterhaltsbeihilfe erhöht! Die ursprünglich 1163,61€ sind auf 1198,61€ angehoben worden. Das wurde nun auf der Internetseite des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Bremen bekanntgegeben.

Damit belegt Bremen Platz 4 unter den bestzahlenden Ländern.  »»» 

Verein der Rechtsreferendare Hessen e.V.
von

Wir möchten Euch den Verein der Rechtsreferendare Hessen e.V. und dessen neuen Internetauftritt kurz vorstellen.

Im August 2013 wurde der Verein, mit Sitz in Frankfurt am Main, gegründet. Er verfolgt das Ziel der unabhängigen Interessenvertretung aller Rechtsreferendare in Hessen und der Förderung der Berufsbildung. Mitglied können Rechtsreferendare und ehemalige Rechtsreferendare aus Hessen werden. Die Mitgliedschaft in dem sich aus Spenden finanzierenden Vereins ist kostenlos.  »»»