Letzte Woche sind die Notenmitteilungen für den Klausurendurchgang November 2011 verschickt worden. Das Landgericht Paderborn, dem ich zugewiesen bin, hat es sich auch nicht nehmen lassen, an just diesem Tag eine ganztägige Infoveranstaltung anzusetzen. Man kann sich vorstellen, dass wir Referendare des Monats November etwas auf glühenden Kohlen saßen, während bei meinen Kollegen und mir langsam die Briefe reinkamen. Auf die Durchfallerliste auf der Internetseite des LJPA hatte ich aus Aberglauben nicht gesehen…

Die erste Erleichterung war dann, als meine Freundin mir schrieb, es sei ein Brief bekommen. Damit war klar, dass ich nicht durchgefallen war. Denn bei Nichtbestehen (weniger als 28 Punkte aus 8 Klausuren) gibt’s direkt einen Bescheid, der per Einschreiben kommt.  Beim Öffnen des Briefes war ich einen Moment lang nervös, um dann “ohne schuldhaftes Zögern” in grenzenlose Freude zu verfallen: Die Klausuren sind bei mir SUPER gelaufen !!!!  Die schlechteste Klausur war meine Z2 mit 8 Punkten, die mit Abstand beste Klausur (15 Punkte) die S1. Insgesamt gab es ein solides VB. Die eigentliche Überraschung war aber die Tatsache, dass der Examensklausurenschnitt fast genau meinem Klausurenschnitt in der F-AG entsprach. Entweder korrigierten die AG-Leiter also gerade im oberen Punktebereich auf Examensniveau oder ich hatte einfach mal wieder “nen Papst in der Tasche”.

Die mündliche Prüfung wird irgendwann im April sein. Gerüchteweise habe ich von Kollegen gehört, dass vor Ostern keine Prüfung angesetzt werden solle. Ich werde weiter ein bischen berichten, auch wenn bereits absehbar ist, dass sich meine Zeit als Referendar langsam dem Ende nähert. Aber für neue Infos aus der Welt der Referendare sorgt ja ab demnächst ohnehin Emily ;)