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  Ausgabe 20/2012                                        Freitag, der 18.05.2012
   
» Vor dem Referendariat «

 

Diskriminierung durch die Wartezeiten-Regelungen der Länder

Für eine abgeleistete Dienstpflicht erhalten Bewerber auch heute noch in nahezu allen Bundesländern einen Vorteil, indem sie entweder einen Wartepunkt zusätzlich erhalten oder ihre Bewerbung so behandelt wird, als wäre sie zB sechs Monate früher eingegangen.

Der EuGH musste sich bereits 2000 mit der Frage beschäftigen, ob die Berücksichtigung von Wehr- bzw. Ersatzdienstzeiten im Rahmen der Wartezeit rechtmäßig ist.    mehr…

Restplätze im OLG-Bezirk Hamm

Auch wenn die derzetigen Wartezeiten – gerade auch im OLG-Bezirk Hamm – mit 2-3 Monaten sehr überschaubar sind, möchte der ein oder andere möglicherweise so schnell wir möglich nach dem ersten Examen mit dem Referendariat beginnen. Dazu bietet es sich an, einen der ausgeschriebenen Restplätze anzunehmen.

Das OLG Hamm bietet derzeit kurzfristig zu besetzende Plätze an den Landgerichten Bielefeld und Dortmund an.    mehr…

Zulassung von Bürgern aus EU-Staaten zum Rechtsreferendariat

Per Email erhielten wir die Anfrage einer Referendarin, deren fränzösischer Freund nun zum deutschen Referendariat zugelassen werden wollte. Zu der Frage, ob und wie das möglich ist, antworteten wir ihr, dass sich ihr Freund anerkennen lassen muss, dass sein französischer Abschluss dem ersten Staatsexamen gleichwertig ist. Anschließend kann er sich dann wie jeder andere auch um einen Referendariatsplatz bewerben.    mehr…

Ein Thüringer Referendar bloggt über das Rechtsreferendariat

Seit Kurzem gibt es ein neues Blog zum Rechtsreferendariat! Ein Thüringer “Noch-Student”, der sich gerade um einen Referendarplatz bewirbt,  möchte Einblicke in den Vorbereitungsdienst in Thüringen geben.

Die ersten Postings handeln von der Bewerbungsphase. Auf die nächsten Beiträge sind wir schon gespannt. Das Blog haben wir auch unseren Surftipps hinzugefügt…    mehr…

Neues aus Rheinland-Pfalz

Wir wurden darauf aufmerksam gemacht, dass die Unterhaltsbeihilfe rückwirkend zum 01.04.2011 erhöht wurde. Referendare erhalten nun ein Gehalt in Höhe von 1041,66 €. Zudem erhalten alle Referendare offenbar eine Einmalzahlung in Höhe von 120 €.

Neben dieser Erhöhung der Unterhaltsbeihilfe gibt es zwei weitere Neuigkeiten aus Rheinland-Pfalz. Eine gute und eine eher schlechte Nachricht:    mehr…

Wartezeiten: Was ist da los in Hamburg?

In den vergangenen Jahren hatte Hamburg bei den längsten Wartezeiten auf einen Referendarplatz Berlin abgelöst. In der Hansestadt musste man bis zu 2 Jahre warten. Umso erstaunter war ich vor kurzem, als ein Kollege mir erzählte, in Hamburg sei die Punktegrenze, aber der man eine Stelle erhält, auf 6,5 Punkte gesunken.

Ich dachte sofort, der Kollege habe sich vertan. Ein Blick auf die Homepage bestätigte aber, dass er Recht hat!    mehr…

Erhöhung Unterhaltsbeihilfe

Erfreulicherweise hat Niedersachsen nunmehr seine Unterhaltsbeihilfe für Referendare erhöht: Es gibt jetzt brutto 992,49 € pro Monat. Das entspricht 85 % des Anwärtergrundgehaltes von 1167,63 €. Netto macht das bei Steuerklasse eins gut 860 €. Dazu kommt eine Einmalzahlung von 120 € brutto.

Die monatliche Steuerbelastung liegt übrigens gerade mal bei knapp 20 €.    mehr…

Anfertigung einer Dissertation vor Beginn des Referendariats

Nach Ende des Studiums hat man eventuell die Entscheidung zu treffen, sofort eine Zusatzqualifikation wie Promotion oder LL.M. zu machen oder aber zunächst durchzustarten und sich für eine Referendarstelle zu bewerben.

Prof. Dr. Meinrad Dreher hat auf seiner Homepage Aspekte aufgelistet, die berücksichtigt werden sollten, wenn man in Erwägung zieht, das Referendariat wegen eines solchen Projekts hinauszuschieben.    mehr…

Restplätze für August oder September 2011

Freie Auswahl haben kurzentschlossen Juristen, die nach dem ersten Examen direkt ins Referendariat einsteigen möchten!

Der Trend setzt sich fort, Wartezeiten muss anscheinend niemand mehr in NRW in Kauf nehmen, sofern er bei der Ortswahl flexibel ist. Im Angebot sind diesmal beim OLG Düsseldorf Restplätze für den August und beim OLG Hamm Restplätze für den September.    mehr…

Infoveranstaltungen zu Referendariat und Kompaktkurs

Das Institut für Anwalts- und Notarrecht der Universität Bielefeld bietet in diesem Monat gleich zwei interessante Infoveranstaltungen für (angehende) Rechtsreferendare an. Für alle, die sich am Ende ihres Studiums befinden und demnächst mit dem Referendariat beginnen wollen bzw. gerade ins Referendariat gestartet sind, ist die Veranstaltung am 29.06.2011 zu empfehlen. Zusammen mit der Ausbildungsleiterin am OLG Hamm, Frau RiOLG Kroll, informiert das Institut über den Ablauf, die Gestaltung und Planung des Rechtsreferendariats.    mehr…

Ranking: Anzahl an Prädikatsexamina im 2. Examen 2009

Letzte Woche hatten wir euch das Ranking zu den Durchfallquoten im zweiten Staatsexamen 2009 präsentiert. Heute gibts die Liste, in welchem Bundesland die meisten Prädikatsexamina (VB und besser) im zweiten Examen vergeben wurden bzw. werden.

Weiterhin ganz oben ist Hamburg. Dort stieg die Quote nochmals an. Am wenigsten Prädikatsexamina werden in Sachsen-Anhalt und MV vergeben.    mehr…

Ranking: Die Durchfallquoten im Jahr 2009

Ende März sind die Zahlen zum zweiten Examen aus dem Jahr 2009 veröffentlicht worden. Die durchschnittliche Durchfallquote hat sich im Vergleich zu 2008 nochmals verringert. Sie sank von 16,7 % auf nunmehr 16,0 %.

Es gibt aber auch überraschende Entwicklungen: So ist auf einmal NRW auf Platz 2 des Rankings zu finden; und die wenigsten Durchfaller gibt es in Baden-Württemberg! Im Einzelnen:    mehr…

Erhöhung der Beihilfe in Baden-Württemberg

Seit Anfang April erhalten die Referendare in Baden-Württemberg mehr Gehalt. Die Unterhaltsbeihilfe stieg auf 1024,18 €. Zudem erhalten Rechtsreferendare gegebenenfalls einen Familienzuschlag sowie – was in vielen anderen Ländern nicht (mehr) der Fall ist – vermögenswirksame Leistungen.

Referendare in Baden-Württemberg werden nach der Erhöhung nun im Vergleich zu den anderen Ländern immerhin am fünftbesten bezahlt.

OLG Köln: Nur noch kurze Wartezeit

Wer sein Referendariat an einem der drei Landgerichte des OLG-Bezirks Köln verbringen möchte, muss zurzeit nur eine eher geringe Wartezeit in Kauf nehmen. Vergingen bisher zwischen Eingang der Bewerbung und tatsächlichem Einstieg ins Referendariat ca. 8 Monate, ist die Wartezeit nun offenbar auf 4 Monate zurückgegangen. Damit muss man für eine Stelle beim OLG Köln nur noch geringfügig länger warten als in den OLG-Bezirken Hamm und Düsseldorf.    mehr…

Referendariat in Brandenburg!?

“Hallo, ich habe mich extra angemeldet, um dir vom Referendariat in Brandenburg abzuraten.” – So beginnt ein Thread im Jurawelt-Forum!

Schon erstaunlich, wenn sich jemand auf die Frage eines anderen, ob er für das Referendariat nach Brandenburg gehen soll, im Forum anmeldet, um diesem davon abzuraten. :-) Natürlich ist man dann gespannt darauf, was denn so schlimm an der Ausbildung in dem Bundesland ist.    mehr…

 

 

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