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  Ausgabe 20/2012                                        Freitag, der 18.05.2012
   
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Stationsangebot des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung in NRW

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung in Düsseldorf ist auf der Suche nach Rechtsreferendaren, die Ihre Wahl- oder Verwaltungsstation gern dort verbringen möchten. Der Einsatzort ist das Referat 433 “Rechtsfragen der Forschungs- und Technologiepolitik, Vergabeberatung, Beratung in Vertrags- und Verfahrensfragen”. Unter anderem geht es um Rechtsfragen im Zusammenhang mit dem staatlichen Haushalts- und Zuwendungsrecht.    mehr…

Rezension zu Kintz, Öffentliches Recht im Assessorexamen

Im Referendarbuchladen gibt es nicht nur die gesamte Referendarliteratur nach Kategorien und Themen übersichtlich sortiert, sondern seit kurzem auch viele Rezensionen zu den wichtigsten Büchern! Die Rezensionen stammen von den Partnerseiten “Die Rezensenten” sowie “juralit”, beides Portale für die Bewertung juristischer Literatur. Eine der Rezensionen befasst sich mit dem Buch von Kintz, einem Standardwerk des Öffentlichen Rechts für Referendare.    mehr…

Verwaltungsrechtliche Übungsklausur

In der aktuellen Ausgabe der “Iurratio” 1/2012 (S. 38 ff.), einer Ausbildungszeitschrift insbesondere für Studenten, in der aber gelegentlich für Referendare interessante Artikel erscheinen, ist eine verwaltungsrechtliche Assessorklausur (Aktenauszug inkl. ausformulierte Lösung) abgedruckt.

Gegenstand der Klausur ist die anwaltliche Beratung eines Mandanten, der gegen die Vergabe einer neuen Hausnummer vorgehen möchte.    mehr…

Lernmaterialien für das Öffentliche Recht

Das Landesjustizprüfungsamt  NRW bietet auf seiner Seite einige Skripte zum Öffentlichen Recht zum Download an. Die Unterlagen wurden von mehreren AG-Leitern erstellt und sollen zur Vereinheitlichung und Verbesserung der Qualität der Referendarausbildung beitragen.

Hintergrund der Erstellung der Skripte war auch die Änderung der Ausbildungspläne hinsichtlich der Arbeitsgemeinschaft zum ÖR I.    mehr…

Referendariat am LG Kaiserslautern Teil 5

So kaum zu glauben aber wahr: Ich komme nochmal dazu weiter von mir zu berichten.

Also inzwischen befinde ich mich in der Strafstation. Nachdem ich meine 2 Monate am Verwaltungsgericht Neustadt hinter mir hatte, war ich noch für 2 Monate an der Universität Kaiserslautern. Dort hatte ich nicht wirklich viel mit Verwaltungsrecht zu tun. Vielmehr musste ich mich mit viele Rechtsgebieten befassen, wie bspw. der Prüfung von Unterhaltsansprüchen sowie innerbetrieblicher Schadensersatzansprüchen. Lediglich mein Aufsatz über den Brandschutz hatte etwas mit Verwaltungsrecht zu tun. Naja da hatte ich dann wenigstens Zeit zum lernen.    mehr…

Neues Buch zum Besonderen Verwaltungsrecht für Referendare

Anfang dieses Jahres ist ein neues Buch zum Besonderen Verwaltungsrecht erschienen, das sich speziell an Rechtsreferendare richtet. 

Das besondere Verwaltungsrecht bleibt natürlich auch für das zweite Examen sehr relevant. Umso erstaunlicher ist daher, dass es bislang nur 2 Bücher gab, die speziell auf das Assessorexamen zugeschnitten waren. Mit dem Buch von Külpmann ist nun ein Drittes dazu gekommen.    mehr…

Referendariat in OWL (18) – AG im Verw(alt)ungsrecht

Ich habe in der Vorbereitung auf das erste Staatsexamen immer auf zeiteffektives Lernen gesetzt: so breit gestreutes Wissen wie nötig, so wenig Tiefe wie prüfungstaktisch noch vertretbar.

Aus dieser Sicht ist die Verwaltungsrechts-AG überflüssig bzw. überhaupt nicht zeitökonomisch. Die Zeit könnte man anderweitig viel besser zum Lernen, Arbeiten oder Pflegen des Lebenslaufs verwenden.    mehr…

Referendariat in OWL (17) – Verwaltungsstation(en)

Die Verwaltungsstation genießt allgemein nicht den besten Ruf. Dies liegt an der Befürchtung langer Präsenzzeiten in der Verwaltung, teilweise auch an den Gerüchten rund um verstaubte “Referendarakten” aus dem Archiv, an denen sich schon Generationen von Referendaren austoben durften. Tatsächlich nimmt die Verwaltungsstation auch vermehrt Rücksicht auf die Bedürfnisse der Referendare. So ist es mittlerweile bei allen Kollegen so, dass nur 3 Tage die Woche gearbeitet werden muss (1 x AG und 1 x Lerntag).    mehr…

Verwaltungsstation bei der Ständigen Vertretung

Die Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO bietet Referendaren die Möglichkeit, die Verwaltungs- oder Wahlstation an deutschen Auslandsvertretungen oder in der Zentrale abzuleisten.

Die Bewerbungsunterlagen müssen dem Auswärtigen Amt mindestens sieben Monate und höchstens ein Jahr vor Antritt der Station vorliegen.    mehr…

“Genialer Kniff” eines Rechtsreferendars

Oftmals stellt man sich ja die Frage, ob die geleistete Arbeit dem Ausbilder bzw. der Ausbildungsstelle tatsächlich weiterhilft. Im Zeugnis steht bestenfalls: “Die Entwürfe des Referendars waren praktisch verwertbar”. Und das kann eigentlich alles bedeuten von “man konnte die Entwürfe 1:1 übernehmen und rausschicken” bis zu “ein kleiner Gedanke des Entwurfs war schließlich Bestandteil des endgültigen Schriftsatzes”.

Schön also, wenn man als Referendar in der Verwaltungsstation eine Arbeit abliefert, die schließlich von der Presse sogar als “genialer Kniff” bezeichnet wird.    mehr…

Neuauflage des Kopp/Ramsauer erschienen

Inzwischen ist die 11. Auflage des VwVfG-Kommentars erschienen, der in vielen Bundesländern im schriftlichen Examen als Hilfsmittel zugelassen ist.

Die Vorauflage des Kopp/Ramsauer, die für die Übungsklausuren bei Gericht sicherlich ausreicht, sowie die Vorauflagen der anderen Kommentare findest Du bei uns im Shop!

Erfolgreiche Personalratsarbeit!

In der Verwaltungsstation steht den Referendaren in vielen Bundesländern ein ganzer bzw. zumindest ein halber “Studientag” pro Woche zu. Die Ausbildungsstellen sollen damit auf die Referendare Rücksicht nehmen und nicht für die ganze Woche einplanen. Denn man muss ja auch eine Menge Theorie pauken und – optimalerweise – die AG nachbereiten.

Das Problem: So richtig einheitlich wird das oftmals nicht gehandhabt! Viele Behörden und Ausbilder gewähren diesen Studientag zumindest nicht von sich aus. Als Referendar möchte man aber sicherlich nicht gleich in der ersten Woche mit einem solchen Anliegen anecken – man ist ja auch was Arbeitsaufwand und abschließendes Zeugnis angeht vom Ausbilder abhängig.

In diesem Punkt haben die Personalratsvertreter in Hamburg einen Erfolg erzielt: Dort erhält nun jeder Referendar ab dem 01.07.2010 einen Anspruch auf einen Studientag. Und um eine einheitliche Durchsetzung des Studientages zu gewährleisten, ist eine dementsprechende Weisung bereits an alle ausbildenen Hamburger Behörden ergangen.

Dieses Beispiel zeigt, dass die Referendarvertreter der Länder eine wichtige Arbeit leisten und sich erfolgreich für die Interessen der Rechtsreferendare einsetzen!

Verwaltungsstation bei der Stadt Köln

Wer noch auf der Suche nach einer interessanten Stelle im Rahmen der Verwaltungs- oder Wahlstation ist, für den ist dies sicherlich etwas: Die Stadt Köln sucht laufend Referendare, die ihre 3-monatige Station hier verbringen wollen.

Und bei den immerhin über 50 Ämtern, die Köln zu bieten hat, findet sicherlich jeder etwas passendes (Museen, Sportstätten, Europaangelegenheiten…). Als besonders hervorhebenswert halte ich auch die Ausrichtung auf prüfungsrelevante Bereiche, was ja leider nicht selbstverständlich ist. Eine prüfungsorientierte Einführung in die Grundlagen der Gestaltung von Bescheiden ist ebenfalls Ausbildungsinhalt.

Sogar die Möglichkeit zum Einüben von Aktenvorträgen wird gegeben. Die gesamte Anzeige findet Ihr hier.

Das alles klingt also rundum gelungen. Falls jemand auch praktische Informationen über die Ausbildung bei der Stadt Köln gesammelt hat und etwas zur Umsetzung der hoch gesteckten Ziele sagen kann: Bitte Kommentar hinterlassen! :-)

Verwaltungsrechtsklausur zum Üben

Als Referendar sollte man frühzeitig anfangen, das Klausurenschreiben zu üben. Ab ca. einem Jahr vor dem Beginn des schriftlichen Examens empfiehlt es sich, einen kommerziellen Klausurenkurs buchen. Im Netzt findet man aber auch Übungsklausuren, die kostenlos downloadbar sind.

So zum Beispiel kann man auf www.justament.de regelmäßig Klausuren von Alpmann Schmidt herunterladen. Aktuell sind dort (in der Rubrik “Klausur”) Sachverhalt und Lösung einer Verwaltungsrechtsklausur eingestellt. Themen dieses Aktenauszugs sind Gerichtliche Eilentscheidung / Prozessrecht und Baurecht – mit Sicherheit examensrelevante Gebiete!

Weitere Quellen im Netz, wo man Klausuren (Sachverhalte und Lösungen) downloaden kann, findest Du bei unseren Surftipps

Wer war eigentlich… Ferdinand O. Kopp?

Es gibt Namen, denen kann man sich als Jurist einfach nicht entziehen. Hierzu gehört natürlich Otto Palandt, über ihn könnt Ihr Euch hier schlau machen. Aber auch das Verwaltungsrecht hat eine Persönlichkeit zu bieten, die im RefBlog nicht unerwähnt bleiben soll: Ferdinand Otto Kopp.

Beim lesen seiner Biographie war ich tatsächlich sehr beeindruckt; nicht nur, dass er mit 23 Jahren Diplomvolkswirt, mit 24 Diplomkaufmann und mit 25 Jurist war, nein, im selben Jahr wurde auch noch promoviert. Mit 28 Jahren war er dann Volljurist.1969, im Alter von 37 Jahren, folgte die Habilitation. In der Folgezeit lehrte er an den Universitäten Graz, Insbruck und Passau.

Daneben scheint eine herausragende sprachliche Begabung vorhanden gewesen zu sein, laut Wikipedia lernte er in der Schule Französisch, Italienisch, Spanisch und Russisch und während des Studiums Portugiesisch, Arabisch, Türkisch, Japanisch und Chinesisch. Ja, mit diesem Lebenslauf hätte man sicher in der heutigen Zeit keinerlei Probleme, einen passenden Arbeitgeber zu finden! :-)

Und hinterlassen hat er der Welt der Referendare die beiden großartigen Kommentierungen zur VwGO und zum VwVfG. Wessen Interesse jetzt geweckt ist, kann sich als neue Abendlektüre diese beiden Bücher gleich in unserem Shop bestellen! ;-)

 

 

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