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  Ausgabe 05/2012                                        Sonntag, der 05.02.2012
   
» Strafrechtsstation «

 

“Staatsanwaltsazubis”…

… ist doch irgendwie ein schöner Begriff für Rechtsreferendare bei der Staatsanwaltschaft und insbesondere für Referendare als Sitzungsvertreter in den Verhandlungen vor Gericht!

Über solche Staatsanwaltsazubis berichtet Rechtsanwalt Thomas Wings in seinem Bog. Und einer der schlechtesten Referendare auf der Bank des Staatsanwalts, die RA Wings erlebt hat, war… er selbst – so seine selbstkritische Einschätzung!    mehr…

Durch die Sitzungsvertretung in die Presse…

Viele Referendare haben vor der ersten Sitzungsvertretung bei der Staatsanwaltschaft einen klitzekleinen Anfall von Nervosität, bei dem ein oder anderen stehen Schweißperlen auf der Stirn und eventuell schläft man nicht ganz so gut in der Nacht vor dem großen Auftritt. Und zu allem Überfluss kann es dann sogar passieren, dass man namentlich in der örtlichen Presse erwähnt wird. Und das passiert gar nicht so selten, wie folgende Beispiele aus der letzten Woche verdeutlichen.    mehr…

Rezension zu “Russack, Die Revision in der strafrechtlichen Assessorklausur”

In nahezu allen Bundesländern muss man sich im Strafrecht auf eine Revisionsklausur vorbereiten. Nur in Ausnahmefällen ist die zweite Strafrechtsklausur im Examen keine Aufgabe aus dem Revisionsrecht, sondern ein strafrechtliches Urteil.

Passend dazu findet sich auf der Seite juraexamen.info seit Kurzem eine Rezension zum revisionsrechtlichen Standard-Buch von Russack. Und das Fazit fällt positiv aus.    mehr…

Merke: Ohne Krawatte keine Verhandlung!

Der Krawattenstreit ist neu entbrannt! Wie schon vor gut zwei Jahren, hat nun ein Münchner Richter einen Verteidiger, der ohne Krawatte im Saal erschienen war, aus dem Gerichtssaal verwiesen. Der Anwalt hatte die schwarze Robe über sein weißes Hemd angezogen, aber auf die weiße Krawatte verzichtet. Der Richter gab daraufhin dem Verteidiger eine Minute Zeit, “um sich in einen ordnungsgemäßen Zustand zu versetzen”. Doch der Anwalt weigerte sich.    mehr…

Polizeifahrt während der Strafrechtsstation

Es ist nicht erstaunlich, dass gerade die Strafrechtsstation wie im Fluge vergeht. Denn anders als die Verwaltungsstation, von der man immer nur hört, dass sie sehr langweilig sein soll, gibt es in der Strafrechtsstation richtig viele Highlights: Nicht nur dass man das erste Mal offiziell als Jurist vor Gericht auftritt und plädiert, man hat auch die Möglichkeit, mit den AG-Kollegen einen “Trinktest” zu machen, eine JVA auch mal von innen zu sehen, sich eine Obduktion anzuschauen und schließlich bei einer Polizeifahrt mitzumachen!    mehr…

Sitzungsvertretung: Rückfragen beim Ausbilder notwendig?

Zweifellos hat man gerade in der Strafrechtsstation eine große Verantwortung, wenn man als Sitzungsvertreter erstmals allein im Gerichtssaal auftritt. Intensiv diskutiert wird die Frage, inwieweit man von dem im Vorfeld mit dem Staatsanwalt besprochenen Strafrahmen abweichen darf, wenn sich die Situation in der mündlichen Verhandlung anders darstellt als erwartet. Darf man zum Beispiel dennoch auf Freispruch plädieren? Und was sind mögliche Konsequenzen einer Überschreitung der Kompetenzen?    mehr…

JVA-Besuch während der Strafrechtsstation

Während der Strafrechtsstation kann man schon viele interessante Angebote wahrnehmen, die Polizeifahrt ist natürlich fast schon Pflicht. Zum Standardrepertoir gehört aber auch der Besuch einer Justizvollzugsanstalt.

Dieser eintäge Aufenthalt wird von dem jeweiligen Ausbildungsgericht organisiert, man muss sich nur in die vorbereiteten Listen eintragen und los geht´s!    mehr…

Guter Draht zum Sitzungsvertreter!

Dass die Mitwirkung als Rechtsreferendar an einem Fall während der Strafrechtsstation dazu führen kann, dass die Verteidigung einen Befangenheitsantrag stellt, hatten wir euch bereits berichtet. In einem Blog wurde jetzt über einen Fall berichtet, in dem – möglicherweise auch – der “gute Draht” des Angeklagten zum Rechtsreferendar, der in dem Verfahren als Sitzungsvertreter der Staatsanwaltschaft auftrat, zum letztlichen Freispruch des Angeklagten führte.    mehr…

Befangenheit: Vater als Richter – Sohn als Referendar bei der StA

Im Kölner Landgericht musste man sich kürzlich mit einem interessanten Befangenheitsantrag auseinandersetzen. Im sogenannten “Rosenmädchen”-Prozess war der Sohn des Vorsitzenden Richters im Rahmen des Referendariats bei der Staatsanwaltschaft beschäftigt und zufälliger Weise bei genau der Staatsanwältin, in deren Zuständigkeit auch dieser Fall fiel. Die Verteidigung bemängelte, dass der Referendar bei der Anklage der Staatsanwaltschaft mitgearbeitet hatte.    mehr…

Jetzt wird es Ernst… Noch drei Tage bis zum ersten Sitzungsdienst

And the Oscar goes to … Nomos: Staatsanwaltschaftlicher Sitzungsdienst!

Der Countdown läuft. Bereits vor zwei Monaten, zu Beginn der “Straf”-Station, wurde damit gedroht. Die AG-Leiterin teilte uns unverblümt mit, dass die Station bei der Staatsanwaltschaft eine enorme Eigenverantwortlichkeit von den Referendaren verlangt, nicht zuletzt aufgrund des Sitzungsdienstes und Anzeigenotdienstes.    mehr…

Kostenlose Skripte zu den Abschlussentscheidungen der StA

Im Netz findet man einige kostenlose Skripte, die man als Einstieg in die neuen Themen der jeweiligen Station nutzen kann. Zwei kurze Skripte für die Strafrechtsstation hat der Verlag Niederle Media auf seiner Homepage veröffentlicht.

Autor der Skripte ist Staatsanwalt Dr. Michael Schmitz, der auch Autor anderer Referendarliteratur ist, wie zum Beispiel des Buches “Der Aktenvortrag im Strafrecht“.    mehr…

Referendariat in OWL (16) – Strafrechts-AG

Oft hört man die Empfehlung, ein Rep im Referendariat lohne sich eigentlich nur, wenn die AG schlecht sei. Nur wann ist eine AG schlecht? Um einen Vergleich zu ermöglichen, schildere ich mal die Inhalte aus meiner Strafrechts-AG:

- Einführungslehrgang (5 Termine): Anklageschrift, Einstellungsverfügung, Ablauf der Sitzung beim Strafprozess. Es blieb beim Überblick; Unklarheiten wurden erst nach und nach in späteren AG-Terminen beseitigt.    mehr…

Referendariat in OWL (15) – Sitzungsvertretung Teil 3

Vorgestern war mein letzter Sitzungsdienst. Auf der einen Seite bin ich erleichtert, nicht mehr eingesetzt zu werden. Denn die Sitzungsvorbereitung benötigt schon Einiges an Zeit. Auf der anderen Seite muss ich aber einräumen, dass mir die Rolle als Staatsanwalt gefallen hat. Immerhin ging ohne den Referendar in der Hauptverhandlung nichts, was Einstellungen, Strafbefehl bei Ausbleiben des Angeklagten etc. anging.    mehr…

Neues Blog über das Rechtsreferendariat

Mit “ref. iur.” ist ein weiteres Blog eines Rechtsreferendars gestartet, der über seine Erlebnisse im Referendariat und in den Stationen berichtet.

Aktuell geht es vor allem um die Themen Sitzungsvertetung sowie Ablauf des Strafverfahrens, da der Autor gerade in die Strafrechtsstation gestartet ist.    mehr…

Referendariat in OWL (14) – Sitzungsvertretung Teil 2

Da man fast ausnahmslos jede Woche einmal Sitzungsdienst hat, kann ich von 2 weiteren Sitzungstagen berichten: Eigentlich heißt es im Volksmund alle guten Dinge sind 3. Meine 3. Sitzungsvertretung war aber bescheiden. Ursprünglich waren 8 Sachen zu verhandeln. Die erste Sache fiel bereits nach einem Tag weg, weil ich offensichtlich unzuständig war – ein Aktenirrläufer. Vom Ausfall der zweiten Sache erfuhr ich, als ich 3 Tage vorher den Richter anrief.    mehr…

 

 

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