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REFERENDARIATNEWS
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  Ausgabe 47/2017
Dienstag, der 21.11.2017
     

Alle Artikel der Kategorie "Mecklenburg-Vorpommern"
Wieviel verdienen eigentlich unsere AG-Leiter?

Im Referendariat wird man von Richtern sowie Staats- und Rechtsanwälten in den Arbeitsgemeinschaften unterrichtet. Diese investieren regelmäßig viel Zeit in die Vorbereitung und in den Unterricht selbst.

Diese Zusatzbelastung “Arbeitsgemeinschaft” rechtfertigt es, dass die Richter und Anwälte auch eine zusätzliche Vergütung erhalten. Auf den Seiten des Justizministeriums Mecklenburg-Vorpommern ist derzeit ein Dokument abrufbar, aus dem die Höhe der Vergütung von AG-Leitern ablesbar ist.  »»» 

RAK M-V und Justizministerium gemeinsam auf Nachwuchssuche
von

Jahr für Jahr gehen in Mecklenburg-Vorpommern immer mehr Richter und Staatsanwälte in Pension. Rund 300 werden es alleine bis zum Jahr 2027 sein. “Wir müssen versuchen, die jungen Menschen aus allen Teilen Deutschlands, die hier Jura studieren und dann auch das Referendariat absolvieren, hier zu halten.”, so die Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU). Um dieses Ziel zu erreichen, kann es nur von Vorteil sein, dass Justizministerium und Rechtsanwaltskammer am gleichen Strang ziehen möchten.

Die Justizministerin dankte auf der Kammerversammlung Stefan Graßhoff, dem Präsidenten der RAK M-V, für die Mitsuche nach Referendaren. Denn den demografischen Wandel, von dem ganz Deutschland betroffen ist, merken auch die Kanzleien, die in der RAK M-V organisiert sind. Und sie wollen besser sein als andere Bundesländer und gemeinsam mit dem Justizministerium um den Nachwuchs kämpfen.  »»» 

Verein zur Förderung des juristischen Referendariats in MV e.V.
von

Es gibt in Mecklenburg-Vorpommern seit November 2015 einen Referendarsverein, den wir Euch hier kurz vorstellen möchten.

Der Verein mit Sitz in Rostock ist von sieben Referendaren gegründet worden. Schwerpunkt ist neben der Stärkung der Berufsausbildung und Schaffung einer unabhängigen Interessenvertretung für Referendare, die Förderung der juristischen Referendarsausbildung in MV.

Auf jurref-mv.de sind Informationen und Tipps für ein erfolgreiches Assessorexamen in MV zusammengestellt. So findet Ihr Infos rund um die Bewerbung, Klausuren und Aktenvorträge, Formulare und Gesetze und das zweite Staatsexamen. Von Insidern erfahrt Ihr die Vorteile des Referendariats in MV, aber auch welche Rahmenbedingungen noch zu verbessern wären.  »»» 

von ANDERS LEGAL CONSULTANCY
Als etablierte deutsche Kanzlei mit Sitz in Dubai und Schwerpunkt Wirtschaftsrecht suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt Verstärkung in den Bereichen Handels- und Gesellschaftsrecht der Vereinigten Arabischen Emirate.
Werbekampagne in MV trägt offenbar Früchte
von

Wie wir in den RefNews berichteten, hat Mecklenburg-Vorpommern im Sommer mit einer großen Werbekampagne versucht, auf die Attraktivität des Referendariats in MV hinzuweisen. Dafür wurde unter anderem ein Imagefilm gedreht und veröffentlicht; zudem erhöhte man die Unterhaltsbeihilfe für Rechtsreferendare deutlich.

Die Werbeoffensive hat offenbar gewirkt. Wie das Justizministerium nach einem Bericht der Ostsee-Zeitung bestätigte, haben im Dezember gleich 26 Juristen ihr Referendariat in Mecklenburg-Vorpommern begonnen. So viele angehende Richter und Staatsanwälte seien es zuletzt vor drei Jahren gewesen.

Dass die Rahmenbedingungen des juristischen Vorbereitungsdienst durchaus mit entscheidend dafür sind, wie viele Referendare ihren Vorbereitungsdienst in einem Land ableisten, sollte sich nun auch Thüringen klar machen.  »»» 

MV soll für Referendare attraktiver werden

In den vergangenen Einstellungsterminen gab es nur wenige Referendare, die sich entschieden haben, ihren juristischen Vorbereitungsdienst in Mecklenburg-Vorpommern zu machen. Gründe hierfür sind möglicherweise das vergleichsweise schlechte Gehalt, die überschaubaren Ergebnisse im 2. Examen sowie der Umstand, dass es sich bei Mecklenburg-Vorpommern um einen Flächenland handelt, die Referendare also ggf. weite Entfernungen in Kauf nehmen müssen.

Da in absehbarer Zeit eine Pensionierungswelle in der Justiz bevorsteht, hat sich das Justizministerium entschlossen, bei jungen Juristen für den Standort Mecklenburg-Vorpommern zu werben.  »»» 

Ungleiche Bezahlung unserer AG-Leiter
von

In den RefNews hatten wir bereits einmal berichtet, was unsere AG-Leiter “verdienen”. Denn auf der Seite des Justizministeriums Mecklenburg-Vorpommern ist ein Dokument abrufbar, das über die Honorare Auskunft gibt: Richter / Staatsanwälte / Rechtsanwälte erhalten danach als Leiter einer Arbeitsgemeinschaft ein Honorar von 25 Euro pro Unterrichtsstunde (45 Min).

Die Honorare scheinen sich aber von Bundesland zu Bundesland deutlich (!) zu unterscheiden. Auf der Seite der Rechtsanwaltskammer Berlin ist ein Interview mit RAin Johanna Eyser, der neuen Beauftragten der RAK Berlin für die Juristenausbildung, abrufbar. Und Frau Eyser antwortete auf die Frage, wie hoch die Vergütung in der Referendarausbildung ist, folgendermaßen:  »»» 

Deine Meinung zählt

Wirst Du ein Repetitorium zur Vorbereitung auf das 2. Examen besuchen?

MV gehen die Referendare aus
von

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es ein Problem mit dem juristischen Nachwuchs: Nach Schließung der juristischen Fakultät in Rostock studieren immer weniger Leute in MV Jura. Und das hat auch Auswirkungen auf den juristischen Vorbereitungsdienst. So begannen im Dezember 2015 lediglich 17 Referendare ihren Dienst.

Das Ministerium hat das Problem inzwischen erkannt und sorgt sich darum, dass es zukünftig ein Problem geben könnte, ausreichend Juristen für den Staatsdienst zu gewinnen.  »»» 

Wiederholung einer Klausur wegen Ausfall der Heizung

Die ganz eisigen Temperaturen in der letzten Woche hatten (leider) auch Auswirkungen auf das zweite Staatsexamen: Wie wir aus dem Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern erfuhren, fiel bei einer Klausur die Heizung aus. Dies führte natürlich dazu, dass diese Klausur unter “nicht optimalen Bedingungen” durch die Referendare geschrieben werden musste.

Fairerweise bietet das Justizministerium den betroffenen Referendaren an, am Montag, den 18.01.2016, eine Ersatzklausur zu schreiben.  »»» 

Rechtsanwalt Bellmer sucht Rechtsreferendar (m/w)

Alle Referendare aus Norddeutschland – insbesondere aus Mecklenburg-Vorpommern – aufgepasst: Rechtsanwalt Bellmer sucht für seine zivilrechtlich ausgerichtete Kanzlei im Herzen Rostocks derzeit einen Rechtsreferendar (m/w).

Alle weiteren Infos zu diesem sehr interessanten Stationsangebot findest Du nun auf Stationsradar.de. Gleich lesen und bewerben!

Weiterer Erfahrungsbericht zum Speyer-Semester

Auf den Seiten des OLG Rostock haben wir einen weiteren Erfahrungsbericht zum sogenannten “Speyer-Semester” gefunden. Dieses Ergänzungsstudium für Referendare an der Universität Speyer ist in allen Bundesländern als Ausbildungsstelle anerkannt.

Der Referendar Joachim Bingenheimer hat seine Verwaltungsstation an der Uni Speyer verbracht und empfiehlt, das Speyer-Semester in Erwägung zu ziehen.  »»» 

Gehaltserhöhung in Mecklenburg-Vorpommern

Wir wurden von einer Leserin darauf aufmerksam gemacht, dass nächsten Monat die Unterhaltsbeihilfe in Mecklenburg-Vorpommern steigt – vielen Dank dafür! Die Referendare aus MV verdienen dann 950 € brutto.

Im Ranking der Unterhaltsbeihilfen hat MV nun den letzten Platz verlassen. Am schlechtesten werden nun die Referendare aus Hamburg (900 €) und Hessen (942 €) bezahlt.  »»» 

“Erleben Sie die ganze Programmvielfalt…” als Referendar bei Sky
von

Die Sky Deutschland AG sucht für die  Wahl- oder Rechtsanwaltsstation zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Rechtsreferendar am Standort in Schwerin.

Folgende spannende Aufgaben erwarten Euch:

– Übernahme von rechtlichen Themenprojekten im Bereich des Urheber-, Vertrags- und Wirtschaftsrechts sowie Entwerfen von Lizenzvereinbarungen im B2B-Bereich  »»» 

Neue Klausurtermine in Mecklenburg-Vorpommern

In Bezug auf das zweite Staatsexamen gibt es in den Ländern sehr häufig neue Regelungen. So hat beispielsweise Baden-Württemberg die Benutzung von Kommentaren in den Klausuren zugelassen und in Berlin und Brandenburg wird über die Zulassung der Nomos-Gesetzestexte diskutiert.

Zurzeit gibt es in Mecklenburg-Vorpommern einige Änderungen. Zunächst wurde der Verbesserungsversuch eingeführt. Nun werden die Klausurtermine verschoben.  »»» 

Verbesserungsversuch in Mecklenburg-Vorpommern

Wir wurden von einem Referendar aus Mecklenburg-Vorpommern auf zwei Neuerungen aufmerksam gemacht (vielen Dank dafür!): Zum einen war MV bislang das einzige Bundesland, in dem die Referendare nach bestandenem Examen nicht die Möglichkeit hatten, ihr Examensergebnis zu verbessern. Dies hat sich seit April 2011 geändert! Zum anderen werden die Referendare jetzt in der Ladung zur mündlichen Prüfung darüber informiert, aus welchem Rechtsgebiet der Aktenvortrag stammen wird.  »»»