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  Ausgabe 05/2012                                        Sonntag, der 05.02.2012
   
» Hamburg «

 

Weiterhin keine Kautelarklausuren im Norden

In manchen Bundesländern, insbesondere in Niedersachsen und Bayern, muss man im Examen mit einer rechtsgestaltenden Klausur rechnen. Aufgabe ist es dann beispielsweise, für einen Mandanten dessen Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu überprüfen und neue Formulierungen vorzuschlagen.

Im GPA-Bezirk wurde bislang ausgeschlossen, dass solche Kautelarklausuren bis Mitte 2012 im Examen laufen. Dieser Ausschluss gilt nun bis 2014.    mehr…

Wartezeiten: Was ist da los in Hamburg?

In den vergangenen Jahren hatte Hamburg bei den längsten Wartezeiten auf einen Referendarplatz Berlin abgelöst. In der Hansestadt musste man bis zu 2 Jahre warten. Umso erstaunter war ich vor kurzem, als ein Kollege mir erzählte, in Hamburg sei die Punktegrenze, aber der man eine Stelle erhält, auf 6,5 Punkte gesunken.

Ich dachte sofort, der Kollege habe sich vertan. Ein Blick auf die Homepage bestätigte aber, dass er Recht hat!    mehr…

Hamburg: Erhöhung der Zuverdienstmöglichkeit?

Wie auf der Seite des Personalrats Hamburg zu lesen ist, haben sich die Vertreter der Referendare Anfang Oktober mit dem Justizsenator Dr. Till Steffen getroffen. Eines der Themen, die besprochen wurden, war die Vergütungssituation in der Hansestadt.

Die Referendare in Hamburg werden relativ schlecht bezahlt. Derzeit erhalten sie 900 Euro brutto – nur in Mecklenburg-Vorpommern ist die Unterhaltsbeihilfe geringer.    mehr…

Hanseatisches Oberlandesgericht – Bremen oder Hamburg?

Beide Gerichte führen im Namen “Hanseatisches Oberlandesgericht” und beide Städte sind natürlich Hansestädte – keine Frage. Was nun aber interessant an dieser Konstellation ist, dass nur eines der beiden Gerichte mit dem alleinigen Wort “Hanseatisches Oberlandesgericht” oder “HansOLG” amtlich korrekt bezeichnet ist. Und das ist Hamburg! Das Bremer Pendant benötigt den Städtenamen zwingend für die amtlich korrekte Bezeichnung.    mehr…

GPA-Bezirk: Keine Kautelarklausuren bis Mitte 2012

Im Mai fand die Jahreskonferenz der Prüfungsamtspräsidenten statt. Eines der wichtigen Themen war dort die Frage, ob bzw. wann die Länder – möglicherweise sogar einheitlich - mit der Einführung von Klausuren mit rechtsgestaltendem Schwerpunkt beginnen. Bislang sind die Länder in dieser Hinsicht eher zurückhaltend. Obwohl schon seit mehreren Jahren über diesen Klausurtyp gesprochen wird und dieser auch schon – zumindest am Rande – Bestandteil der Referendarausbildung ist, stellen momentan nur Niedersachsen und Bayern regelmäßig Kautelarklausuren.

Die Präsidentin des Gemeinsamen Prüfungsamtes der Länder Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein hat nun über die Ergebnisse der Konferenz berichtet.    mehr…

Spitzensportler im Referendariat

Nach Britta Kamrau haben wir bald wieder eine Spitzensportlerin im Referendariat: Die Hockeynationalspielerin Christina Schütze. Wie auf den Seiten der Hockeyliga zu lesen ist, wechselt sie nicht nur in sportlicher Hinsicht nach Hamburg, sondern möchte dort auch promovieren und das Referendariat beginnen.

Wir wünschen dann schon mal viel Erfolg im sportlichen und juristischen Bereich! Die bisherigen sportlichen Erfolge können sich jedenfalls sehen lassen: Gewinn der Europameisterschaft auf dem Feld und in der Halle, dritter Platz bei der Hallen-WM und Teilnahme an den Olympischen Spielen 2008.

Erfolgreiche Personalratsarbeit!

In der Verwaltungsstation steht den Referendaren in vielen Bundesländern ein ganzer bzw. zumindest ein halber “Studientag” pro Woche zu. Die Ausbildungsstellen sollen damit auf die Referendare Rücksicht nehmen und nicht für die ganze Woche einplanen. Denn man muss ja auch eine Menge Theorie pauken und – optimalerweise – die AG nachbereiten.

Das Problem: So richtig einheitlich wird das oftmals nicht gehandhabt! Viele Behörden und Ausbilder gewähren diesen Studientag zumindest nicht von sich aus. Als Referendar möchte man aber sicherlich nicht gleich in der ersten Woche mit einem solchen Anliegen anecken – man ist ja auch was Arbeitsaufwand und abschließendes Zeugnis angeht vom Ausbilder abhängig.

In diesem Punkt haben die Personalratsvertreter in Hamburg einen Erfolg erzielt: Dort erhält nun jeder Referendar ab dem 01.07.2010 einen Anspruch auf einen Studientag. Und um eine einheitliche Durchsetzung des Studientages zu gewährleisten, ist eine dementsprechende Weisung bereits an alle ausbildenen Hamburger Behörden ergangen.

Dieses Beispiel zeigt, dass die Referendarvertreter der Länder eine wichtige Arbeit leisten und sich erfolgreich für die Interessen der Rechtsreferendare einsetzen!

Hamburg: Direkteinstieg ab 12,50 Punkte!

Es war bereits absehbar, dass die Anforderungen an das erste Staatsexamen in Hamburg zukünftig deutlich steigen werden, damit man sich berechtigte Hoffnungen machen kann, über die Leistungsliste sofort ins Referendariat starten zu können. Denn wie wir bereits im RefBlog berichteten, hatte die Stadt Hamburg entschieden, jährlich nur noch 600 statt der bislang 700 Referendare einzustellen.

So stieg dann auch bereits zum Einstellungstermin Februar 2010 die erforderliche Punktzahl für einen Direkteinstieg um 1 Punkt auf 11,44 Punkte. Nun hat die Referendarstelle die aktuellen Zahlen für den April-Termin veröffentlicht. Danach gab es einen weiteren Anstieg dieser Mindest-Gesamtpunktzahl um gut 1 Punkt auf nunmehr 12,50 Punkte. Für ein verbindliches Angebot für einen Referendarplatz brauchte man beim letzten Termin sogar 14,08 Punkte!

Aufsichtsarbeiten mit rechtsgestaltendem Schwerpunkt

Eine Besonderheit im zweiten Examen sind Klausuren mit rechtsgestaltender Aufgabenstellung – die sogenannten Kautelarklausuren. Aufgabe einer solchen Klausur ist es regelmäßig, den Mandanten zu beraten und beispielsweise für diesen einen Vertragsentwurf zu fertigen oder Allgemeine Geschäftsbedingungen zu erstellen.

Das einzige Bundesland, das regelmäßig seine Referendare mit Kautelarklausuren quält, ist Niedersachsen. Auch im April lief offenbar eine rechtsgestaltende Aufgabe, wie sich aus einem Beitrag im Forum von Juraexamen.com ergibt. Was genauer Gegenstand dieser Klausur war, kann man aber aus diesem Beitrag leider nicht erschließen.

Keine Kautelarklausuren im GPA-Bezirk

Schonfrist haben dieses Jahr die Referendare in Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein bekommen. Zwar waren dort zunächst Kautelarklausuren ab dem Durchgang April 2010 angekündigt worden. Ende letzten Jahres hat dann aber das Gemeinsame Prüfungsamt auf seiner Seite veröffentlicht, dass auf die Einführung von Arbeiten mit rechtsgestaltendem Schwerpunkt vorerst verzichtet werden soll.

Interessant in diesem Zusammenhang die Begründung des GPA: Zum einen sei es nicht ganz gelungen, in allen Vertragsländern für eine gleichmäßige Vorbereitung der Referendarinnen  und Referendare im Hinblick auf diesen neuen Klausurentyp zu sorgen. Zum anderen habe sich diese Form der Klausur  entgegen den Erwartungen des Gemeinsamen Prüfungsamtes im Bundesgebiet noch nicht  ausreichend  durchgesetzt; die überwiegende Zahl der Prüfungsämter Deutschlands wolle zurzeit von der Stellung derartige Aufgaben absehen.

Grundsätzliche Entscheidung der Länder im Mai 2010

Die Entscheidung des GPA gilt zunächst für das Jahr 2010. Referendare, die also bis Dezember dieses Jahres ins schriftliche Examen starten, brauchen sich nicht auf diesen Klausurtyp vorbereiten. Interessant ist auch der Hinweis des GPA, dass das weitere Vorgehen bezüglich der rechtsgestaltenden Klausuren von der Diskussion auf der Jahreskonferenz der Prüfungsamtspräsidenten im Mai 2010 abhänge. Auf dieser Konferenz könnte es zu einer einheitlichen Entscheidung aller Länder kommen, ob zukünftig Kautelarklausuren gestellt werden oder nicht.

Das GPA zeichnet aber auch einen Mittelweg auf, der gegangen werden könnte: Denkbar sei es, zwar auf reine Kautelarklausuren zu verzichten, dann aber gestaltende Zusatzfragen bei Klausuren zu stellen und/oder im Rahmen des Aktenvortrags vermehrt rechtsgestaltende Aufgaben auszugeben.

Sollte es Neuigkeiten zu dem Thema “Kautelarklausuren” geben, werden wir Euch natürlich hier im RefBlog darüber informieren!

Update: Weniger Referendarstellen in Hamburg

Anfang der Woche hatten wir darüber berichtet, dass in Hamburg in Zukunft deutlich weniger Referendare eingestellt werden. In diesem Monat gab es bereits nur 41 statt der sonst üblichen 51 Einstellungen.

Inzwischen hat die Personalstelle der Referendare die Punktzahl veröffentlicht, mit der man in Hamburg ins Referendariat starten konnte. Der Anstieg viel dabei noch ziemlich moderat aus. Diesen Monat brauchte man 11,44 Gesamtpunkte, um eingestellt zu werden. Im Vergleich zum Dezember 2009 war dies ein Anstieg von knapp 1 Punkt.

Allerdings ist in den nächsten Monat mit einem noch deutlicheren Anstieg zu rechnen. Denn in den nächsten drei Monaten sollen jeweils nur 21 statt 51 Referendare eingestellt werden, um so die Kürzung von insgesamt 100 Stellen in Hamburg zu erreichen. Wir werden natürlich weiter darüber berichten!

Weniger Referendarstellen in Hamburg

Der Personalrat Hamburg hat auf seiner Internetseite auf eine Stellenkürzung in Hamburg aufmerksam gemacht. Danach hat die Stadt die zur Verfügung stehenden Referendarstellen von 700 auf 600 pro Jahr gekürzt.

Im Februar 2010 wurden daher nur 41 statt der sonst üblichen 51 in den Referendardienst eingestellt; und in den nächsten drei Einstellungsterminen erfolgen dann nur noch 21 Einstellungen, um so eine Kürzung von insgesamt 100 Stellen zu erreichen.

Dies dürfte auch Konsequenzen für die Notenanforderung haben, mit der man direkt in Hamburg ins Referendariat einsteigen kann. Bislang reichten zwischen 10 und 11,5 Gesamtpunkte, um über die Leistungsliste einen Referendarplatz zu bekommen.

Februar 2009 11,36 Punkte
April 2009 10,75 Punkte
Juni 2009 10,49 Punkte
August 2009 10,02 Punkte
Oktober 2009 11,24 Punkte
Dezember 2009 10,46 Punkte

Zukünftig dürfte diese ohnehin schon hohe Punktzahl noch weiter steigen. Zahlen für den Einstellungstermin Februar 2010 wurden bislang noch nicht veröffentlicht. Sobald diese Zahlen bekannt sind, werden wir Euch hier im RefBlog darüber informieren.

arko GmbH sucht Referendare für die Wahlstation

Die arko GmbH hat uns gebeten, auf ihr Ausbildungsangebot für Referendare aufmerksam zu machen. Und dem kommen wir natürlich gerne nach. Da das Unternehmen seinen Sitz in Wahlstedt hat, ist die Ausschreibung insbesondere für Referendare aus Schleswig-Holstein und Hamburg interessant!

Rechtsreferendare haben die Möglichkeit, ihre Wahlstation in der “Rechts- Expansions- und Franchiseabteilung” des Unternehmens zu absolvieren. Gesucht werden laufend

engagierte Referendarinnen und Referendare mit breit gefächerten Rechtskenntnissen und Verständnis für wirtschaftliche Betrachtungen und Zusammenhänge.

Der Aufgabenbereich umfasst natürlich vor allem das Vertragswesen. Darüber hinaus zählt zu den Tätigkeiten:

  • die Vorbereitung, Erstellung und Verwaltung von Miet-, Untermiet-, Franchise- und Dienstleistungsverträgen sowie deren Nachträge, 
  • Bearbeitung von Mängel- und Schadensfällen,
  • Prüfung der wettbewerbsrechtlichen Zulässigkeit von bestimmten Marketingmaßnahmen, 
  • gerichtliche sowie außergerichtliche Korrespondenz in Miet- und Franchiseangelegenheiten,
  • Bearbeitung von Fristenkontrollen und Wiedervorlagen,
  • Überwachung und Kontrolle der eingetragenen Marken.

Wer Interesse hat, findet die vollständige Ausschreibung – inklusive Angaben zum Ansprechpartner für Bewerbungen – auf dieser Seite der arko GmbH

Referendar als freier Mitarbeiter gesucht!

Eine möglicherweise für den ein oder anderen RefBlog-Leser interessante Stelle ist bei der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Damm und Partner neu zu besetzen. Zur Verstärkung der Kanzlei wird ein Mitarbeiter (männlich/weiblich, z.B. Jurastudent, Referendar, Rechtsanwalt) zur freien Mitarbeit gesucht.

Zu den Anforderungen:

Gerne gesehen, aber keine notwendige Voraussetzung, ist ein vertrauter Umgang mit den rechtlichen und technischen Anforderungen des Bereichs IT / IP (IT-Recht, Gewerblicher Rechtsschutz). Eine selbständige Arbeitsweise ist für uns wichtig.

Die Tätigkeit umfasst bis zu 15 Stunden im Monat bei freier Zeiteinteilung und beinhaltet die Zusammenfassung aktueller Rechtsprechung sowie juristische Recherche.

Wichtig ist noch der Hinweis auf den Ort der Tätigkeit, da die Kanzlei eigentlich in Neumünster ansässig ist:

Die Tätigkeit setzt keine Anwesenheit in unserer Kanzlei voraus. Wir weisen gleichwohl darauf hin, dass wir in absehbarer Zukunft Standorte in Kiel und Hamburg unterhalten werden.

Die Vergütung erfolgt schließlich nach Vereinbarung. Wer Interesse an einer Bewerbung hat, soll sich bitte auf elektronischem Wege bei der Kanzlei melden unter der Email-Adresse info [at] damm-legal.de.

Als Rechtsreferendar zur Werbeagentur

Das Referendariat bietet bei der Stationswahl viele Möglichkeiten. Nicht nur dass sich die Wahlstation dazu anbietet, einen Teil des Referendariats im Ausland zu verbringen. Auch muss beispielsweise die Anwaltsstation in nahezu allen Bundesländern nicht vollständig bei einem Rechtsanwalt abgeleistet werden, sondern man kann auch einen Teil dieser Station bei einem Unternehmen verbringen und als Unternehmensjurist arbeiten.

Jung von Matt

Wer sich eine zukünftige Tätigkeit in der Medienbranche vorstellen kann, für den ist sicherlich die Stellenausschreibung der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt interessant. Auch wenn es um “normale” Rechtsgebiete geht, die man dann bearbeitet…

Die Jung von Matt/basis GmbH in Hamburg liefert neben anderen kreativen und administrativen Services die Rechtsberatung für die Werbeagenturen der Jung von Matt-Gruppe. Dabei konzentriert sich unsere Rechtsberatung auf die Bereiche Urheber-, Marken-, Wettbewerbs- sowie Vertragsgestaltungsrecht.

…so ist es für eine spätere Bewerbung von Vorteil, wenn man sich mit diesen Rechtsgebieten gerade aus der Sicht der Werbebranche beschäftigt hat.

Außergewöhnlich ist auch die Beschreibung der Referendare, die man für diese Stelle sucht:

Statt dem elften Praktikum in einer Großkanzlei haben Sie vielleicht schon mal in einer Band gespielt, bei einem Label gejobbt, als Journalist geschrieben, bei einem Fotografen hinter die Kulissen geblickt oder in einer kleinen Werberechtskanzlei gearbeitet.

Und schließlich ist die Arbeitskraft der Werbeagentur auch etwas wert:

Ihre Leistung wird von uns vergütet und Sie erhalten neben dem professionellen „Mentoring“ durch unseren Rechtsberater zusätzlich diverse Schulungen.

Für Hamburger Referendare oder Referendare anderer Bundesländer, die in der Nähe von Hamburg wohnen, und die sich in diese Richtung spezialisieren wollen, bestimmt eine interessante und lohnenswerte Station!

Neuer Personalrat in Hamburg

Seit Anfang Juni ist der neue Personalrat in Hamburg im Amt. Vorsitzende der Interessenvertretung der Hamburger Referendare ist Verena Zähler.

Alle neuen Mitglieder des Personalrats sowie Infos zu Aufgaben, Service und Öffnungszeiten kannst Du unter http://www.referendarrat-hamburg.de einsehen.

 

 

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