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  Ausgabe 21/2013                                        Freitag, der 24.05.2013
   
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GPA: Kautelarklausuren ab Juni 2014 möglich

Wer in den Nordländern Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein Referendar ist und im Juni 2014 oder später ins schriftliche Examen geht, muss in den Zivilrechtsklausuren mit einer kautelarjuristischen Aufgabe rechnen. Das geht aus einem Schreiben des Gemeinsamen Prüfungsamtes hervor, das unter anderem auf der Seite des Personalrats der Referendare am OLG Bremen veröffentlicht wurde. Nach mehrmaligem Verschieben der Einführung dieser neuen Klausurform, wird es nun also ernst für die Referendare!    mehr…

Probeexamen für Hamburger Referendare

Personalratsarbeit lohnt sich für alle Referendare! Das zeigen die Ergebnisse der Tätigkeit des Personalrats der Referendare am OLG Hamburg: Dort wird nun ab Mai – und dann turnusgemäß alle 2 Monate – ein Probeexamen für die Referendare angeboten.

Ein Probeexamen ist sicherlich eine gute Vorbereitung auf die sich dann anschließenden Klausuren zum 2. Examen. Es wird allerdings nur in manchen Ländern angeboten.    mehr…

Hamburg: Unterhaltsbeihilfe war Thema der Hamburgischen Bürgerschaft

Unserer Übersichtsseite zur Höhe der Unterhaltsbeihilfen der Länder ist zu entnehmen, dass die Hamburger Referendare deutschlandweit am schlechtesten bezahlt werden. Sie erhalten lediglich 900 € brutto. Dass gleichzeitig in Hamburg die Lebenshaltungskosten sehr hoch sind, ist allgemein bekannt und lässt die Beihilfe noch geringer erscheinen.

Der Abgeordnete der Hamburger Bürgerschaft André Trepoll (CDU) hat nun in einer “schriftlichen kleinen Anfrage” unter anderem angefragt, ob eine Anpassung der Beihilfe geplant sei. Die Antwort des Senats ist eindeutig:    mehr…

Kanzlei sucht Referendar (m/w) für Nebentätigkeit

Das Geld ist bekanntlich während des Referendariats immer knapp. Nicht wenige Referendare sind daher auf Suche nach einer Nebentätigkeit bei einem Anwalt.

Auf Stationsradar.de sucht Rechtsanwalt Kähler derzeit nach Referendaren (m/w), die neben dem Referendariat in seiner Kanzlei arbeiten möchten. Die Vergütung beträgt 30 € / Stunde und mehr.    mehr…

Hanseatisches Oberlandesgericht – Bremen oder Hamburg?

Beide Gerichte führen im Namen “Hanseatisches Oberlandesgericht” und beide Städte sind natürlich Hansestädte – keine Frage. Was nun aber interessant an dieser Konstellation ist, dass nur eines der beiden Gerichte mit dem alleinigen Wort “Hanseatisches Oberlandesgericht” oder “HansOLG” amtlich korrekt bezeichnet ist. Und das ist Hamburg! Das Bremer Pendant benötigt den Städtenamen zwingend für die amtlich korrekte Bezeichnung.    mehr…

Rechtsreferendare (m/w) ab dem 1.April 2013 bei Unilever gesucht

Unilever ist einer der weltweit größten Anbieter von Markenartikeln der Bereiche Ernährung, Körperpflege, Wasch-und Reinigungsmittel. Mit Marken wie Knorr, Lipton, Becel, Langnese, Dove, Rexona und Axe ist Unilever überall und jederzeit präsent. Für die Hauptverwaltung in Hamburg werden zur Unterstützung der Rechtsabteilung ab dem 1. April 2013 interessierte Rechtsreferendare (m/w) gesucht mit Schwerpunkt im Vertrags-, Vertriebs- und Werberecht.    mehr…

Hamburg: Anstieg der Wartezeit

In Hamburg muss man mit einem “mittelprächtigen Examen” wieder länger auf einen Referendarplatz warten. Lag die niedrigste Gesamtpunktzahl in den Einstellungsterminen Juni und August 2011 auf dem Minimum von 6,49 Punkten, ist diese Punktzahl in den letzten Durchgängen wieder auf knapp 10 Punkte angestiegen. Die Wartezeit für Kandidaten, die ein ausreichendes 1. Examen haben, beträgt daher momentan knapp 2 Jahre.    mehr…

PARSHIP sucht ab sofort Rechtsreferendare

Wer einmal hinter die Kulissen von Europas führender Online-Partneragentur “PARSHIP” schauen möchte, der sollte sich auf diese Stelle für die Wahlstation bewerben:

Für das Legal Department in Hamburg wird ab sofort ein Rechtsreferendar für die Dauer von 3 bis 6 Monaten gesucht. Die Tätigkeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Recht und Verbraucherschutzrecht.    mehr…

Weiterhin keine Kautelarklausuren im Norden

In manchen Bundesländern, insbesondere in Niedersachsen und Bayern, muss man im Examen mit einer rechtsgestaltenden Klausur rechnen. Aufgabe ist es dann beispielsweise, für einen Mandanten dessen Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu überprüfen und neue Formulierungen vorzuschlagen.

Im GPA-Bezirk wurde bislang ausgeschlossen, dass solche Kautelarklausuren bis Mitte 2012 im Examen laufen. Dieser Ausschluss gilt nun bis 2014.    mehr…

Wartezeiten: Was ist da los in Hamburg?

In den vergangenen Jahren hatte Hamburg bei den längsten Wartezeiten auf einen Referendarplatz Berlin abgelöst. In der Hansestadt musste man bis zu 2 Jahre warten. Umso erstaunter war ich vor kurzem, als ein Kollege mir erzählte, in Hamburg sei die Punktegrenze, aber der man eine Stelle erhält, auf 6,5 Punkte gesunken.

Ich dachte sofort, der Kollege habe sich vertan. Ein Blick auf die Homepage bestätigte aber, dass er Recht hat!    mehr…

Hamburg: Erhöhung der Zuverdienstmöglichkeit?

Wie auf der Seite des Personalrats Hamburg zu lesen ist, haben sich die Vertreter der Referendare Anfang Oktober mit dem Justizsenator Dr. Till Steffen getroffen. Eines der Themen, die besprochen wurden, war die Vergütungssituation in der Hansestadt.

Die Referendare in Hamburg werden relativ schlecht bezahlt. Derzeit erhalten sie 900 Euro brutto – nur in Mecklenburg-Vorpommern ist die Unterhaltsbeihilfe geringer.    mehr…

GPA-Bezirk: Keine Kautelarklausuren bis Mitte 2012

Im Mai fand die Jahreskonferenz der Prüfungsamtspräsidenten statt. Eines der wichtigen Themen war dort die Frage, ob bzw. wann die Länder – möglicherweise sogar einheitlich - mit der Einführung von Klausuren mit rechtsgestaltendem Schwerpunkt beginnen. Bislang sind die Länder in dieser Hinsicht eher zurückhaltend. Obwohl schon seit mehreren Jahren über diesen Klausurtyp gesprochen wird und dieser auch schon – zumindest am Rande – Bestandteil der Referendarausbildung ist, stellen momentan nur Niedersachsen und Bayern regelmäßig Kautelarklausuren.

Die Präsidentin des Gemeinsamen Prüfungsamtes der Länder Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein hat nun über die Ergebnisse der Konferenz berichtet.    mehr…

Spitzensportler im Referendariat

Nach Britta Kamrau haben wir bald wieder eine Spitzensportlerin im Referendariat: Die Hockeynationalspielerin Christina Schütze. Wie auf den Seiten der Hockeyliga zu lesen ist, wechselt sie nicht nur in sportlicher Hinsicht nach Hamburg, sondern möchte dort auch promovieren und das Referendariat beginnen.

Wir wünschen dann schon mal viel Erfolg im sportlichen und juristischen Bereich! Die bisherigen sportlichen Erfolge können sich jedenfalls sehen lassen: Gewinn der Europameisterschaft auf dem Feld und in der Halle, dritter Platz bei der Hallen-WM und Teilnahme an den Olympischen Spielen 2008.

Erfolgreiche Personalratsarbeit!

In der Verwaltungsstation steht den Referendaren in vielen Bundesländern ein ganzer bzw. zumindest ein halber “Studientag” pro Woche zu. Die Ausbildungsstellen sollen damit auf die Referendare Rücksicht nehmen und nicht für die ganze Woche einplanen. Denn man muss ja auch eine Menge Theorie pauken und – optimalerweise – die AG nachbereiten.

Das Problem: So richtig einheitlich wird das oftmals nicht gehandhabt! Viele Behörden und Ausbilder gewähren diesen Studientag zumindest nicht von sich aus. Als Referendar möchte man aber sicherlich nicht gleich in der ersten Woche mit einem solchen Anliegen anecken – man ist ja auch was Arbeitsaufwand und abschließendes Zeugnis angeht vom Ausbilder abhängig.

In diesem Punkt haben die Personalratsvertreter in Hamburg einen Erfolg erzielt: Dort erhält nun jeder Referendar ab dem 01.07.2010 einen Anspruch auf einen Studientag. Und um eine einheitliche Durchsetzung des Studientages zu gewährleisten, ist eine dementsprechende Weisung bereits an alle ausbildenen Hamburger Behörden ergangen.

Dieses Beispiel zeigt, dass die Referendarvertreter der Länder eine wichtige Arbeit leisten und sich erfolgreich für die Interessen der Rechtsreferendare einsetzen!

Hamburg: Direkteinstieg ab 12,50 Punkte!

Es war bereits absehbar, dass die Anforderungen an das erste Staatsexamen in Hamburg zukünftig deutlich steigen werden, damit man sich berechtigte Hoffnungen machen kann, über die Leistungsliste sofort ins Referendariat starten zu können. Denn wie wir bereits im RefBlog berichteten, hatte die Stadt Hamburg entschieden, jährlich nur noch 600 statt der bislang 700 Referendare einzustellen.

So stieg dann auch bereits zum Einstellungstermin Februar 2010 die erforderliche Punktzahl für einen Direkteinstieg um 1 Punkt auf 11,44 Punkte. Nun hat die Referendarstelle die aktuellen Zahlen für den April-Termin veröffentlicht. Danach gab es einen weiteren Anstieg dieser Mindest-Gesamtpunktzahl um gut 1 Punkt auf nunmehr 12,50 Punkte. Für ein verbindliches Angebot für einen Referendarplatz brauchte man beim letzten Termin sogar 14,08 Punkte!

 

 

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