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REFERENDARIAT NEWS
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  Ausgabe 25/2017
Sonntag, der 25.06.2017
     

Alle Artikel der Kategorie "Staatsexamen"
OVG-Urteil: Gewisse Wahrscheinlichkeit der Täuschung bei mündlicher Prüfung
von

Das OVG Rheinland-Pfalz hat mit Urteil vom 03.02.2012 (Az.: 10 A 11083/11)  entschieden, dass eine gewisse Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen einer Täuschungshandlung nicht ausreicht, um die Aufhebung der Bewertung der mündlichen Prüfung und die Wiederholung der Prüfung anzuordnen. Geklagt hatte eine Rechtsreferendarin, deren Prüfungsleistung in der mündlichen Prüfung zum 2.Staatsexamen durch das Landesprüfungsamt vollständig aufgehoben wurde.  »»» 

Regelungen der Länder zum “Gnadenversuch”

Leider müssen sich manche Referendare nach zweimaligem Durchfallen darüber informieren, unter welchen Voraussetzungen ein dritter Versuch im 2. Examen möglich ist. Die gute Nachricht: Ein solcher “Gnadenversuch” ist in allen Ländern vorgesehen. Allerdings unterscheiden sich die Regelungen inhaltlich voneinander. Zum Teil muss man z.B. in der ersten Wiederholungsprüfung einen bestimmten Schnitt erreicht haben, um einen Antrag stellen zu können.  »»» 

Rund um die mündliche Prüfung – Protokolle-Assessorexamen.de
von

Ihr möchtet bestmöglich auf die mündliche Prüfung vorbereitet sein? Dann solltet Ihr alle Vorteile unserer Plattform Protokolle-Assessorexamen.de nutzen!

Es stehen nun rund 25.000 Protokolle für Euch zur Vorbereitung auf die mündliche Prüfung kostenlos zur Verfügung! Sofort nach der Bestellung erhaltet Ihr aktuelle Protokolle Eurer Prüfer online als PDF-Dateien.

Auch haben wir eine nach Rechtsgebieten sortierte Sammlung kostenloser Original-Aktenvorträge zusammengestellt, die von den Justizprüfungsämtern veröffentlicht wurden. Bundeslandspezifisch könnt Ihr ebenso sehen, wie der Aktenvortrag im 2. Examen gewichtet wird sowie wie viel Zeit Ihr für die Vorbereitung bekommen werdet.  »»» 

von Hapag-Lloyd AG
Praxis gefällig? Dann gehen Sie bei Hapag-Lloyd an Bord und sichern Sie sich beste Aussichten. Ob Sie sich für die operativen Bereiche einer internationalen Reederei interessieren, ob Sie in der Welt der Bits und Bytes zu Hause sind oder ob es Ihnen die Wirtschaftswissenschaften angetan haben: Wir bieten Ihnen verschiedene Möglichkeiten, Ihr Studium um praktische Erfahrungen zu ergänzen. Mit mehr als 9.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Lande und zu Wasser haben wir die vielfältigsten Talente an Bord. Gemeinsam setzen wir alles daran, Güter aller Art von A nach B zu bringen. Wie wir dabei täglich höchste Standards hinsichtlich Zuverlässigkeit, Service, Produktivität und Umweltschutz erfüllen? Indem wir ein globales Team bilden, das durch Leidenschaft und modernste IT verbunden ist – und alles und jeden in den sicheren Hafen bringt.
Spickzettel in der mündlichen Prüfung

“Das Mitführen eines Pfuschzettels während der Vorbereitungszeit für den Aktenvortrag kann damit sanktioniert werden, dass der Aktenvortrag für ungenügend (0 Punkte) erklärt wird” – so die nicht überraschenden Ausführungen des Verwaltungsgerichts Köln.

Es stellt sich schon die Frage, ob es sich lohnt, sich für den Aktenvortrag einen Spickzettel zu schreiben. Zudem durchaus interessant, wie der Kandidat erwischt wurde:  »»» 

Prädikatsexamina im 2. Examen 2015 – Das Ranking

Nach dem Ranking zu den Durchfallquoten im Jahr 2015 gibt es heute das Ranking über die Anzahl derjeniger, die im vergangenen Jahr das zweite Staatsexamen mit einem Prädikat abgeschlossen haben.

Insgesamt wurden im Jahr 2015 ein paar Prädikate weniger vergeben als noch 2014. Der Bundesdurchschnitt sank auf 18,2 %. Die Entwicklung in der Übersicht:  »»» 

Durchfallquoten im 2. Examen 2015 – Das Ranking

Vor Kurzem wurden vom Bundesjustizamt die Zahlen zum Zweiten Staatsexamen 2015 veröffentlicht. Wir haben die aktuellen Zahlen aufbereitet und insbesondere bereits unsere Infoseiten zum Rechtsreferendariat aktualisiert. Dort findest Du zu jedem Bundesland auch einen Verlauf der Examensergebnisse in den letzten 10 Jahren.

Nun haben wir ein Ranking zu den Durchfallquoten aufgestellt und uns die Entwicklung zu 2014 angeschaut.  »»» 

Deine Meinung zählt

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Rücktrittsrecht vom Staatsexamen
von

Eingeführt wurde das Rücktrittsrecht auf der Basis der Chancengleichheit aller Prüflinge. Denn eine eventuell bestehende Prüfungsunfähigkeit muss gegenüber der nicht beeinträchtigten Studenten berücksichtigt werden.

Grundsätzlich darf im Prüfungsrecht ein Prüfling von der juristischen Staatsprüfung zurücktreten, wenn es sich um eine Krankheit oder einen anderen wichtigen Grund handelt. Ein Antrag wird gestellt und ein amtsärztliches Attest, in dem das Krankheitsbild dargestellt wird, beigefügt. Dann entscheidet das zuständige Landesjustizprüfungsamt über die Rechtsfrage der Prüfungsunfähigkeit und genehmigt gegebenenfalls den Rücktritt.

Unterschieden wird zwischen subjektiven und objektiven Gründen für einen Rücktritt seitens des Prüflings. Hierunter fallen schwierige private Umstände, wie Todesfälle oder plötzliche Schicksalsschläge, die vor oder während der Prüfungsphase auftreten.  »»» 

Staatsexamen oder Bachelor/Master of Laws?
von

Wenn man sich für Jura interessiert, stehen einem erst einmal zwei Möglichkeiten offen: Entweder man strebt das Staatsexamen oder den Bachelor/Master of Laws an. Doch welcher Abschluss ist der sinnvollere für das spätere Berufsleben?

Ein paar Zahlen liefert ein lto-Bericht. Laut dem Statistischen Bundesamt haben im Jahr 2014 über 8000 Jurastudenten mit dem Staatsexamen, rund 700 mit dem Bachelor of Laws und rund 900 mit dem Master of Laws abgeschlossen

Beide Wege haben ihre Vor- und Nachteile. Weniger Prüfungsdruck entsteht beim Bachelor-Abschluss, da hier die Leistungen des gesamten Studiums in die Endnote einfließen. Beim Staatsexamen ist alleine die Leistung in der Abschussprüfung ergebnisentscheidend.  »»» 

Jobaussichten mit dem ersten Staatsexamen
von

MP900427709Man stellt sie sich so schön vor, die Karriere als Volljurist. Rechtsanwalt, Staatsanwalt oder Richter soll es sein. Doch was bleibt übrig, wenn das zweite Staatsexamen nicht bestanden wird? Es gibt Jobs, bei denen das zweite Examen keine Voraussetzung ist, wenn auch gern gesehen wird. Das Arbeiten in Rechtsabteilungen von Unternehmen, Behörden oder der Politik könnte interessant sein. Doch bei einer Anstellung werden dem Betroffenen vorrangig nur simple juristische Tätigkeiten zugewiesen, das können etwa die Dokumentation im Rahmen von von Kartellverfahren, koordinative Aufgaben, Unterstützung bei der Mandatsarbeit oder das Vorbereiten von Unterlagen sein. Auch sind sie oft als Projektjuristen beschäftigt, wenn das eine Projekt zu Ende ist, ziehen sie zum nächsten.  »»» 

Examensprüfungen zukünftig am PC?
von

Examensklausuren am Computer zu schreiben, wäre zeitgemäß. Doch funktioniert das auch wirklich? Viele Probleme könnten hierdurch gelöst werden. Die oft sehr schwer leserlichen Handschriften, die vielen durchgestrichenen Formulierungen und mit Sternchen versehenen Ergänzungen, die Gelenkschmerzen nach einer langen Prüfung, um nur einige Beispiele zu nennen. Im September 2016 gab es tatsächlich ein Pilotprojekt an der Universität Siegen, indem Studierende aus den Fachbereichen Betriebswirtschaft, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen eine Privatrechtsklausur am Computer schrieben. Und es funktionierte, was die Reaktion der teilnehmenden Studierenden bewies. Sie seien nach der Klausur weniger müde gewesen, könnten das Geschriebene einfacher korrigieren und ihren Text durch schnelle Formatierungen besser in Form bringen. Vorteile gibt es nicht nur für die Prüflinge.  »»» 

Revision oder Urteil im 2. Examen? Update Dezember 2016

Die Gretchenfrage im 2. Examen: Soll man sich im Strafrecht auf eine Revisionsklausur vorbereiten oder muss man mit einer Urteilsklausur als S2-Klausur rechnen? Diese Frage stellt sich insbesondere für alle Referendare in NRW.

Wir haben wieder einmal geschaut, in welchen Monaten 2016 eine Revision bzw. ein Starfurteil lief. Dies haben wir in einer Tabelle mit den letzten Jahren verglichen.  »»» 

Neugestaltung des Aktenvortrags in Hessen

Bis zum Jahr 2007 gab es in Hessen eine besondere Form des Aktenvortrags: Der Sachverhalt des Vortrags wurde den Kandidaten bereits mehrere Tage vor der mündlichen Prüfung zugesandt. Die Prüflinge hatten dann 3 Werktage Zeit, sich mit dem Fall zu beschäftigen und ihren Vortrag vorzubereiten. Diese Form des Aktenvortrags wurde dann 2007 abgeschafft und durch einen klassischen Kurzvortrag (mit Vorbereitung am Tag der mündlichen Prüfung) ersetzt.  »»» 

Keine unzulässige Beeinflussung durch Anruf beim Prüfer

Ein sicherlich sehr interessantes Urteil zum Zweiten Staatsexamen: Das Bundesverwaltungsgericht hatte zu entscheiden, ob eine Klausur mit 0 Punkten bewertet werden muss, wenn die Kandidatin den Prüfer kontaktiert, der im Rahmen des Widerspruchsverfahrens seine Bewertung der Klausur nochmals zu prüfen hatte. Durch den Anruf wollte die Kandidatin erfahren, aus welchen Gründen der Prüfer zu seiner ursprünglichen Note kam.  »»» 

GPA: Klausurtermine im Dezember verschieben sich

Normalerweise werden die Klausurtermine im 2. Examen weit mehr als ein Jahr im Voraus festgelegt – und anschließend auch nicht mehr geändert. So besteht Planungssicherheit für alle Referendare, die sich frühzeitig auf den Termin der ersten Klausur einstellen können. Dies ist sicherlich für eine zeitgenaue Planung der Examensvorbereitung hilfreich.

Das GPA hat nun für die Länder Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein aber die Klausurtermine für den Dezember-Durchgang ändern müssen. Die ersten Klausuren werden um gut 1 Woche vorgezogen, sodass das Examen für die Referendare, die im Dezember 2016 das Examen schreiben, bereits Ende November beginnt.  »»»