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  Ausgabe 29/2017
Sonntag, der 23.07.2017
     

Alle Artikel der Kategorie "Berlin"
Wartezeiten in Berlin werden immer länger
von

Die Wartezeiten zur Aufnahme in den Vorbereitungsdienst in Berlin sind immer länger geworden. Vor nicht allzu langer Zeit lagen sie einmal zwischen 8 und 12 Monate. Es kann zwar keine generelle Aussage,  jedoch eine Prognose anhand der letzten auftretenden Zeiten getroffen werden.

Folgende Wartezeiten bestanden im letzten Einstellungstermin am 01.02.2017  für die Bewerber:

  • ca. 11-14 Monate für Bewerber, die im ersten Examen mehr als 10 Punkte erreicht haben
  • ca. 11-15 Monate für Bewerber, die weniger als 10 Punkte im ersten Examen erreichten, aber dieses ebenfalls in Berlin abgelegt haben
  • ca. 16-18 Monate für Bewerber, die weder 10 Punkte erreicht noch in Berlin das Examen geschrieben haben
Positiven Einfluss auf die Wartezeit haben zum Beispiel Wehr- oder Ersatzdienst, Entwicklungshilfe oder das Ableisten eines freiwilliges soziales Jahres. Anhand von Bewerberlisten kann man sich nach Bewerbung einen Überblick über die persönliche Rangstelle im Bewerbungsverfahren machen.   »»» 
Aktuell – Einstellung von Richtern und Staatsanwälten in Berlin
von

BerlinWie auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung veröffentlicht wurde, werden aktuell Richter und Staatsanwälte für verschiedene Gerichtsbarkeiten in Berlin gesucht. Bewerben kann sich jeder, der einen öffentlich-rechtlichen Schwerpunkt hat und besonders an der Verwaltungsgerichtsbarkeit und Sozialgerichtsbarkeit interessiert ist. Auch sollten alle Bewerber bereit zu einem eventuellen Wechsel zwischen den Gerichtsbarkeiten sein, da zum jetzigen Zeitpunkt die Entwicklung der künftigen Verfahrenseingänge und der damit entstehende Personalbedarf noch nicht abzusehen ist. Alles weitere zu Einstellungsvoraussetzungen, Bewerbung, Auswahlverfahren und Fachgerichtsbarkeiten in Berlin findet ihr hier.

Urlaubsabgeltungsanspruch eines Referendars nach Ende des Vorbereitungsdienstes?

Einen auf den ersten Blick sehr erstaunlichen Beschluss hat das OVG Berlin-Brandenburg am 13.09.2016 getroffen: Das Gericht hat ein Verfahren ausgesetzt und dem EuGH die Frage vorgelegt, ob ein Referendar einen Anspruch auf Urlaubsabgeltung hat, wenn der Referendar bis zum Ende des Vorbereitungsdienstes nicht seinen gesamten Urlaub genommen hat und – das ist der überraschende Punkt – dafür selbst verantwortlich ist.

Was liegt der Entscheidung konkret zugrunde: Ein Referendar schied nach Able­gung seines zwei­ten Staats­exa­mens aus dem juri­sti­schen Vor­berei­tungs­dienst aus. Den ihm zuste­hen­den Erho­lungs­urlaub hatte er zu diesem Zeit­punkt aus eige­nem Ent­schluss (!) nicht voll­stän­dig genom­men.  »»» 

von Juristische Fakultät der Universität Würzburg
Die Wurzeln der Julius-Maximilians-Universität Würzburg reichen bis ins Jahr 1402 zurück: Sie war damals nach den Universitäten Prag, Wien, Heidelberg, Köln und Erfurt die sechste Hochschulgründung im deutschsprachigen Raum. Heute gehört die Würzburger Hochschule zu den mittelgroßen Universitäten in Deutschland. Rund 400 Professoren bilden in zehn Fakultäten über 24.000 Studierende aus.
Gehaltserhöhung für Berliner Referendare

Berliner Referendare dürfen sich über mehr Gehalt freuen: Durch eine Änderung des § 12 Abs. 1 JAG Berlin ist die Unterhaltsbeihilfe in Berlin zum 01.06.2016 auf nun 1.138,50 Euro brutto angehoben worden.

Unsere Infoseiten zum Rechtsreferendariat in Berlin haben wir ebenso bereits angepasst wie auch die Übersichtsseite zu den Unterhaltsbeihilfen in allen 16 Ländern.

Ungleiche Bezahlung unserer AG-Leiter
von

In den RefNews hatten wir bereits einmal berichtet, was unsere AG-Leiter “verdienen”. Denn auf der Seite des Justizministeriums Mecklenburg-Vorpommern ist ein Dokument abrufbar, das über die Honorare Auskunft gibt: Richter / Staatsanwälte / Rechtsanwälte erhalten danach als Leiter einer Arbeitsgemeinschaft ein Honorar von 25 Euro pro Unterrichtsstunde (45 Min).

Die Honorare scheinen sich aber von Bundesland zu Bundesland deutlich (!) zu unterscheiden. Auf der Seite der Rechtsanwaltskammer Berlin ist ein Interview mit RAin Johanna Eyser, der neuen Beauftragten der RAK Berlin für die Juristenausbildung, abrufbar. Und Frau Eyser antwortete auf die Frage, wie hoch die Vergütung in der Referendarausbildung ist, folgendermaßen:  »»» 

KG Berlin will das “Tauchen” verbieten!

Eigentlich macht es nahezu jeder Referendar: Das sogenannte “Tauchen” vor dem schriftlichen Examen. Offiziell ist man zwar einem Anwalt im Rahmen der Anwaltsstation zugewiesen. Mit diesem hat man sich aber darauf geeinigt, dass man zwar in den ersten Monaten in der Kanzlei arbeitet, die letzten zwei, drei Monate aber weder kommen noch Akten bearbeiten muss. So schafft man sich Zeit, sich auf das 2. Examen vorzubereiten.

Dass das nicht im Sinne der Ausbildungsordnung ist, ist jedem klar. Es überrascht dennoch, dass die Referendarabteilung des Kammergerichts das “Tauchen” nun aber verbieten will.  »»» 

Deine Meinung zählt

In welcher Station bist Du gerade?

PASCHEN Rechtsanwälte suchen Rechtsreferendar (m/w)

PASCHEN Rechtsanwälte ist einer der führenden Anbieter qualifizierten anwaltlichen B2B-Forderungsmanagements. Dabei ist die Kanzlei auch international tätig.

Für den Standort Berlin suchen PASCHEN Rechtsanwälte nun eine/n Rechtsreferendar/in für den Bereich International / China und Südasien. Mehr zu diesem spannenden Stationsangebot findest Du in der Ausschreibung auf Stationsradar.de!

Kein Anspruch auf einen bestimmten Prüfungstermin

Juristische Referendare können gegenüber dem Prüfungsamt keinen bestimmten Termin auf Abhaltung der mündlichen Prüfung beanspruchen. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin in einem Eilverfahren entschieden.

Ein Referendar im juristischen Vorbereitungsdienst des Landes Berlin beabsichtigt seine mündliche Prüfung vor dem GJPA der Länder Berlin und Brandenburg Anfang des Jahres 2016 abzulegen.  »»» 

Rechtsreferendar (w/m) in Berlin gesucht

pirminpartners Rechtsanwälte ist auf sämtliche Bereiche des Bau- und Immobilienrechts spezialisierte Kanzlei im Zentrum von Berlin. Zu den Kernkompetenzen gehören u.a. das private Baurecht sowie das gesamte Mietrecht.

Gesucht wird ein Rechtsreferendar (w/m) für die Anwalts- oder Wahlstation. Informiere Dich jetzt über diese sehr interessante Stelle auf Stationsradar.de!

RefRave – Party der Referendare in Berlin

Der Personalrat der Referendar*innen im Bezirk des Kammergerichts hat die nächste Party organisiert. RefRave – die Party der Referendarinnen und Referendare. Am Freitag Abend (12.06.2015) im Freudenzimmer.

Wir wünschen allen feierwütigen Referendaren aus Berlin und Brandenburg viel Spaß!

Veranstaltungstipp: Die clavisto Talent-Küche in Berlin

Heute haben wir für Euch einen Veranstaltungstipp: Am 25.06.2015 findet die clavisto Talent-Küche für Referendare und Berufseinsteiger (m/w) erstmals auch in Berlin statt. Zaubere unter Anleitung von Profiköchen ein Menü und lerne nebenbei 8 Top-Kanzleien kennen!

Was hinter diesem Kochevent für Rechtsreferendare steckt und wie Du Dich bewerben kannst, kannst Du nun auf Stationsradar.de erfahren!

Station bei der FRÖBEL-Gruppe

Die FRÖBEL-Gruppe betreibt Kindergärten, Horte und Familienberatungseinrichtungen in mehreren gemeinnützigen Gesellschaften in einigen Bundesländern Deutschlands. Derzeit wird in Berlin ein Rechtsreferendar (w/m) gesucht.

Wer sich gerne mit Fragestellungen insbesondere aus dem Bereich des Arbeits- und Sozialrechts beschäftigt, sollte sich unbedingt das Stationsangebot der FRÖBEL-Gruppe auf Stationsradar.de durchlesen!

LUTHER NIERER Rechtsanwälte sucht Rechtsreferendar

Die Kanzlei Luther Nierer ist eine auf das Bau- und Immobilienrecht sowie auf das Energierecht spezialisierte Kanzlei mit Sitz in Berlin. Für den Bereich des privaten Baurechts wird ein Referendar (m/w) zur Unterstützung bei der aktuellen Fallbearbeitung gesucht.

Alles weitere zu diesem sehr interessanten Stationsangebot für Referendare kannst Du nun auf Stationsradar.de nachlesen!

Faktisch einmalige Kürzung der Unterhaltsbeihilfe in Berlin

Der Personalrat der Rechtsreferendare in Berlin macht auf ein Gesetzesvorhaben aufmerksam, das für Referendare in der Hauptstadt zu einer (einmaligen) Kürzung der Unterhaltsbeihilfe um 50 % hinausliefe. Geplant ist es, die Unterhaltsbeihilfe erst am 30. jeden Monats auszuzahlen. Dadurch soll die Auszahlung an die Zahlungstermine der anderen Angestellten im öffentlichen Dienst angepasst werden.  »»»