Referendariat in OWL (51) – Jobsuche beendet
So nach zwei Jahren und insgesamt 50 Beiträgen verabschiede ich mich nun von der Community auf juristenkoffer. Das Referendariat war insgesamt eine sehr schöne Zeit, mit spannenden Aufgaben, netten Menschen und dem einen oder anderen Jurakram. Genießt also euer Referendariat in vollen Zügen, denn das richtige Arbeiten (“Praxisschock”) kommt erst noch.
Mit mir persönlich geht es im Staatsdienst weiter. mehr…








Es ist endlich so weit. Nächste Woche habe ich meine mündliche Prüfung im Justizministerium Düsseldorf mit einem Aktenvortrag im Zivilrecht – juhu, kein Arbeitsrecht. Die Ladung kam im normalen Brief ca. 3 Wochen vorm Termin. Wie bei der Klausurenladung muss man ein Emfpangsbekenntnis unterschreiben und zurücksenden. Anschließend habe ich für 60 Euro (Pfand) die Protokolle beim
Zur Vorbereitung auf die mündliche Prüfung an bietet es das
Letzte Woche sind die Notenmitteilungen für den Klausurendurchgang November 2011 verschickt worden. Das Landgericht Paderborn, dem ich zugewiesen bin, hat es sich auch nicht nehmen lassen, an just diesem Tag eine ganztägige Infoveranstaltung anzusetzen. Man kann sich vorstellen, dass wir Referendare des Monats November etwas auf glühenden Kohlen saßen, während bei meinen Kollegen und mir langsam die Briefe reinkamen.
So 2 Monate der Wahlstation am Oberverwaltungsgericht in Münster sind nun um. Für alle, die auch mit dem Gedanken spielen, dort ihre Wahlstation zu verbringen, ein paar Infos zum Ablauf bei mir:
Eine gute Nachricht für alle Referendare in NRW: Zum 01.01.2012 steigt die Unterhaltsbeihilfe von 997,58 Euro auf 1021,63 Euro!
Nach den Klausuren im November habe ich erstmal einen Monat lang nur gechillt. Ohne Klausurendruck einfach mal die Seele baumeln lassen. Das ging auch ganz gut, weil ich bei meiner Wahlstation am Oberverwaltungsgericht NRW nicht mit Arbeit überschüttet werde. Zur Wahlstation dann später mehr.
So bevor ich vollständig ins Delirium falle und den Sachverhalt der Klausur vergesse, haue ich ihn einmal kurz in die Tasten. Heute stand eine Anwaltsklausur aus dem Bereich des Schulrechts an. Eine ähnliche Klausur hatten wir auch in der F-AG (mein Dank gilt an dieser Stelle Herrn Meiberg). Ich wollte während der Klausur noch 5 Minuten Schreibzeitverlängerung beantragen, weil ich die Schule kannte, an der der “fiktive” Fall spielte.
Heute stand die verwaltungsrechtliche Gerichtsentscheidung auf dem Programm. Der Sachverhalt war dankbar (12 Seiten + 1 Blatt Kalender). Inhaltlich ging es nach allerlei abwegigen Rechtsmaterien in der F-AG (Wohnwagengesetz, IFG) mal um Baurecht.
So heute stand als S2-Klausur eine Revision aus Sicht der Nebenklage zur Bearbeitung an. Inhaltlich beschäftigte sich das zu untersuchende Urteil mit Brandstiftungsdelikten. So weit so ungewöhnlich.
Heute stand die S1-Klausur auf dem Programm (13 eng bedruckte Seiten). Und ich muss sagen, sie war vom Umfang her machbar. Es musste natürlich eine Anklageschrift und eine Abschlussverfügung gefertigt werden. 4 Tatkomplexe:
So heute stand das letzte Mal Zivilrecht auf dem Programm (Sachverhalt 13 Seiten). Es war eine Anwaltsklausur aus Sicht der Beklagten rund um den mehr oder weniger bekannten § 945 ZPO (hoffe ich jedenfalls!). Inhaltlich ging es deshalb ein bischen um vorläufigen Rechtsschutz, schwerpunktmäßig aber um Schadensrecht:
So heute stand Zwangsvollstreckungsrecht auf dem Programm (Sachverhalt 13 Seiten). Und es kam *Tusch* eine Vollstreckungsgegenklage dran. Damit hatten alldiejenigen Unkenrufer recht, die der Meinung waren, dass gerade im Novemberdurchgang mal wieder § 767 ZPO dran sein sollte. Zum Fall:
Kurz bevor ich ins verdiente Wochenende gehe, kurz noch einmal den Sachverhalt der heutigen Klausur (12 Seiten Sachverhalt, 2 Blatt Kalender). Es war eine Anwaltsklausur aus Sicht des Beklagten, dem bereits die Klageschrift des AG Düsseldorf zugestellt worden war. Fristen zur Erwiderung und so waren noch nicht verstrichen.
Heute haben die schriftlichen Klausuren für mich begonnen. Ich werde ab sofort den Sachverhalt der Klausuren schildern, damit ihr ungefähr eine Ahnung habt, was euch in den Klausuren erwartet. Auf einen Lösungsvorschlag werdet ihr aber verzichten müssen. Ich hasse es, wenn kurz nach Abgabe bereits alle über das eben angefertigte Werk noch plaudern. Das verunsichert doch nur unnötig für die noch anstehenden Arbeiten!! Zur heutigen Klausur (Z1):