In 6 Monaten…
…ist der größte Brocken schon vorbei, denn dann habe ich die schriftlichen Klausuren im 2. Examen überstanden.
Ich befinde mich heute in 6 Monaten sogar schon im ersten Monat der Wahlstation.
In der AG läuft alles wie gehabt. Die Einheiten ziehen sich teilweise sehr in die Länge und mögen für eine spätere Tätigkeit als Anwalt ganz lehrreich sein, aber für das schriftliche Examen ist der Nutzfaktor eigentlich gleich Null. mehr…








…sollte sich auch rechtzeitig Gedanken um die Organisation machen, da es hier doch einiges und vor allem wichtiges zu beachten gibt.
Hallo lieber Leser, zunächst einmal das übliche Update was der Referendars-Alltag so macht, bevor ich zu meinem persönlichen Highlight dieses Berichts komme.
Und hier folgt nun auch Teil 2 meines Artikels mit einigen Überlegungen dazu, bei welchen Stellen man seine Verwaltungs- und Wahlstation verbringen kann.
Da ich bereits mehrfach gefragt worden bin und auch im Forum gesehen habe, dass Denkanstöße für den einen oder anderen ganz hilfreich sein könnten, wollte ich hier einmal grob auflisten, wo Referendare aus meinem Umfeld die Stationen um die man sich selbst kümmern muss – also die Verwaltungs-, Anwalts- und Wahlstation – absolviert haben oder aktuell absolvieren.
Die Anwaltsstation läuft auf Hochtouren. Bei der Kanzlei macht es mir Spaß und auch die Arbeitsgemeinschaft ist soweit okay: der AG-Leiter ist nett und gut organisiert. Die Einführungsphase war auch interessant gestaltet, aber seit wir jetzt im „normalen“ Trott sind zieht sich die Arbeitsgemeinschaft teilweise sehr sehr seeeeeehr in die Länge und ist oftmals auch die reinste Zeitverschwendung, wenn man es einmal vom Zeit-Nutzen-Faktor aus betrachtet.
Ich freue mich ja immer über Kommentare (*zwinker*) und da sich unter meinem letzten Beitrag auch einige Fragen fanden, werde ich hierauf nun mal genauer eingehen und versuchen, diese zu beantworten.
So liebe Leute, hier ist also mein erster richtiger Eintrag aus der wohl relevantesten Station im Referendariat (jedenfalls wenn man davon ausgeht, dass ca. 80 % der Referendare später wohl in diesem Berufsfeld landen werden): der Anwaltsstation. Bisher gefällt es mir dort fast schon zu gut. Die Anwälte in der Kanzlei sind sehr nett. Die bisher zugeteilten Aufgaben waren alle machbar und es wird viel Wert darauf gelegt, dass sich Zeit genommen wird um mir Dinge und den Ablauf (verständlich) zu erklären… und so arbeite ich mich auch gut in neue und teilweise sehr fremde Materien ein.
Ich habe das Gefühl die Unterhaltsbeihilfe wird nach und nach überall erhöht (kürzlich ja in Hessen und Saarland) – nur Niedersachsen zieht da bisher nicht mit.
Die Verwaltungsstation ist nun auch schon fast zu Ende. In weniger als 2 Wochen befinde ich mich schon in der letzten Station vor den Examensklausuren: der Anwaltsstation. Vor einem Jahr befand ich mich noch nicht einmal im Referendariat und habe gerademal die Zusage dafür erhalten…und in einem Jahr habe ich das schriftliche Examen schon längst hinter mir.
…altes Leid.
…aber 2013 steht ja schon in den Startlöchern. Bevor die Welt morgen untergeht, tauche ich jetzt aber schonmal in die Feiertage ab.
Zugegeben, die Überschrift ist etwas dämlich. Ich weiß auch gar nicht wie ich darauf gekommen bin (nein, ich habe nichts getrunken!
Wie oft habe ich vor der Verwaltungsstation Sätze gehört wie „such dir einen Nebenjob wenn du noch keinen hast, du wirst viel Freizeit in dieser Station haben“ oder „da musst du eh nur 1x die Woche hin um die Akte abzugeben, kurz zu besprechen und dann bekommst du eine neue Akte mit nach Hause, die du die Woche drauf dann wieder abgibst“…aus Erzählungen klang es überwiegend sehr entspannend…hat sich aber so nicht bewahrheitet.
Die dritte Pflichtstation ist angebrochen. Vor einem Jahr dem Studentenstatus „Adieu“ gesagt und nun schon in der vorletzten Station vor den Examensklausuren. :-O