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	<title>Kommentare zu: Ein Strafverteidiger zu seinen Erfahrungen mit RechtsreferendarInnen</title>
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	<description>Von A wie Aktenvortrag bis Z wie Zivilrechtsstation</description>
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		<title>Von: Kopfgedanken</title>
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		<dc:creator>Kopfgedanken</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 19:18:44 +0000</pubDate>
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		<description>@Michael: es wäre auch schlimm, wenn es diese Gruppe nicht geben würde (dann müsste ich wohl ins Raritätenkabinett).

Ich finde es ehrlich gesagt manchmal etwas befremdlich, wenn ich Refs höre, die Angst vorm öffentlichen Sprechen haben. Ich mein, die Juristerei lebt von der Sprache, schriftlich und mündlich.

Aber vielleicht liegt es im hiesigen Dienst auch an der Einsatzquote. Wie ich hier im Blog gelesen habe, scheint das extrem unterschiedlich gehandhabt zu werden. In hiesigen Breiten wird man minimal 1 mal pro Woche (beginnend in der 2. Woche ab Stationsbeginn) eingesetzt. Das schult schon ungemein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael: es wäre auch schlimm, wenn es diese Gruppe nicht geben würde (dann müsste ich wohl ins Raritätenkabinett).</p>
<p>Ich finde es ehrlich gesagt manchmal etwas befremdlich, wenn ich Refs höre, die Angst vorm öffentlichen Sprechen haben. Ich mein, die Juristerei lebt von der Sprache, schriftlich und mündlich.</p>
<p>Aber vielleicht liegt es im hiesigen Dienst auch an der Einsatzquote. Wie ich hier im Blog gelesen habe, scheint das extrem unterschiedlich gehandhabt zu werden. In hiesigen Breiten wird man minimal 1 mal pro Woche (beginnend in der 2. Woche ab Stationsbeginn) eingesetzt. Das schult schon ungemein.</p>
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		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://www.juristenkoffer.de/refblog/anwaltsstation/ein-strafverteidiger-zu-seinen-erfahrungen-mit-rechtsreferendarinnen/comment-page-1/#comment-5465</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 09:13:49 +0000</pubDate>
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		<description>Ich meine solche Referendare, die gerne Sitzungsvertretung gemacht haben, ohne Freude am Fertigmachen zu verspüren, bei uns in der AG gehabt zu haben. Eine zugegeben seltene Spezies ;-) Einer von Ihnen hat dieses Talent dann auch genutzt und ist nun Staatsanwalt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich meine solche Referendare, die gerne Sitzungsvertretung gemacht haben, ohne Freude am Fertigmachen zu verspüren, bei uns in der AG gehabt zu haben. Eine zugegeben seltene Spezies <img src='http://www.juristenkoffer.de/refblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Einer von Ihnen hat dieses Talent dann auch genutzt und ist nun Staatsanwalt!</p>
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		<title>Von: jt</title>
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		<dc:creator>jt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 13:46:13 +0000</pubDate>
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		<description>Von solchen Referendaren aus unserer AG habe ich nichts mitbekommen. Ich zähle mich auch wohl eher zu den Leuten, die die Sitzungsvertretung ungern gemacht haben, ich war jedesmal froh, wenn der Tag vorbei war!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Von solchen Referendaren aus unserer AG habe ich nichts mitbekommen. Ich zähle mich auch wohl eher zu den Leuten, die die Sitzungsvertretung ungern gemacht haben, ich war jedesmal froh, wenn der Tag vorbei war!</p>
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		<title>Von: Kopfgedanken</title>
		<link>http://www.juristenkoffer.de/refblog/anwaltsstation/ein-strafverteidiger-zu-seinen-erfahrungen-mit-rechtsreferendarinnen/comment-page-1/#comment-5462</link>
		<dc:creator>Kopfgedanken</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 20:18:19 +0000</pubDate>
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		<description>@jt: gab es auch eine dritte Gruppe derer, die Spass am Sitzungsdienst hatten ohne gleichzeitig Freude am Fertigmachen der Angeklagten zu haben???</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@jt: gab es auch eine dritte Gruppe derer, die Spass am Sitzungsdienst hatten ohne gleichzeitig Freude am Fertigmachen der Angeklagten zu haben???</p>
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		<title>Von: jt</title>
		<link>http://www.juristenkoffer.de/refblog/anwaltsstation/ein-strafverteidiger-zu-seinen-erfahrungen-mit-rechtsreferendarinnen/comment-page-1/#comment-5454</link>
		<dc:creator>jt</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 18:13:22 +0000</pubDate>
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		<description>@Kopfgedanken: In unserer AG gab es auch die zwei von Dir beschriebenen Gruppen: die einen, die die Sitzungsvertretung gehasst haben, vor allem wegen des frei Redens, und allein deshalb in der Sitzung als Referendare zu erkennen waren. Und dann gab es die anderen, die gerne auch mal dem Angeklagten gegenüber die Moralpredigt gehalten haben und die sich bestimmt vor der Sitzungsvertretung gewünscht haben, dass viel Publikum an dem Tag dabei ist, damit sich der Auftritt auch lohnt. Die Gruppen haben sich ungefähr die Waage gehalten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Kopfgedanken: In unserer AG gab es auch die zwei von Dir beschriebenen Gruppen: die einen, die die Sitzungsvertretung gehasst haben, vor allem wegen des frei Redens, und allein deshalb in der Sitzung als Referendare zu erkennen waren. Und dann gab es die anderen, die gerne auch mal dem Angeklagten gegenüber die Moralpredigt gehalten haben und die sich bestimmt vor der Sitzungsvertretung gewünscht haben, dass viel Publikum an dem Tag dabei ist, damit sich der Auftritt auch lohnt. Die Gruppen haben sich ungefähr die Waage gehalten.</p>
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		<title>Von: Kopfgedanken</title>
		<link>http://www.juristenkoffer.de/refblog/anwaltsstation/ein-strafverteidiger-zu-seinen-erfahrungen-mit-rechtsreferendarinnen/comment-page-1/#comment-5453</link>
		<dc:creator>Kopfgedanken</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 20:23:04 +0000</pubDate>
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		<description>Diesen Eindruck kann selbst ich aus Referendarsicht teilen.Der Grund hierfür ist einfach, da ReferendarInnen oft mit einer gewissen Vorstellung in die Sitzungen gehen. Das gewisse Feingefühl in den Sitzungen erlernt man nicht in Absprache mit seinem Ausbilder (denn der kennt ja auch nur die Handakten). Entweder besitzt man es und kann diese &quot;Karte&quot; spielen oder eben nicht.

Oftmals - so meine Erfahrungen - ist der Sitzungsdienst auch nicht all zu beliebt. Man mag das Strafrecht nicht und frei reden möchte man auch nicht. Man scheut sich vor Situationen, die vorher nicht besprochen worden sind und letztlich bleibt die &quot;Angst&quot; etwas falsch zu machen. All diese Punkte können zu einem solchen Eindruck führen. Und sicherlich gibt es auch die Sparte ReferendarInnen, denen das verbale Verhauen Spaß macht.

Ich würde gern mal mit dem Frankfurter Strafverteidiger verhandeln und danach über diverse Ansichten sprechen. Halte ich für durch aus interessant, zumal mir momentan (noch) das Gen der Strafverteidigung fehlt. ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Eindruck kann selbst ich aus Referendarsicht teilen.Der Grund hierfür ist einfach, da ReferendarInnen oft mit einer gewissen Vorstellung in die Sitzungen gehen. Das gewisse Feingefühl in den Sitzungen erlernt man nicht in Absprache mit seinem Ausbilder (denn der kennt ja auch nur die Handakten). Entweder besitzt man es und kann diese &#8220;Karte&#8221; spielen oder eben nicht.</p>
<p>Oftmals &#8211; so meine Erfahrungen &#8211; ist der Sitzungsdienst auch nicht all zu beliebt. Man mag das Strafrecht nicht und frei reden möchte man auch nicht. Man scheut sich vor Situationen, die vorher nicht besprochen worden sind und letztlich bleibt die &#8220;Angst&#8221; etwas falsch zu machen. All diese Punkte können zu einem solchen Eindruck führen. Und sicherlich gibt es auch die Sparte ReferendarInnen, denen das verbale Verhauen Spaß macht.</p>
<p>Ich würde gern mal mit dem Frankfurter Strafverteidiger verhandeln und danach über diverse Ansichten sprechen. Halte ich für durch aus interessant, zumal mir momentan (noch) das Gen der Strafverteidigung fehlt. <img src='http://www.juristenkoffer.de/refblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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