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Das Blog zum Rechtsreferendariat

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REFERENDARIAT NEWS
REFNEWS
  Ausgabe 12/2017
Samstag, der 25.03.2017
     

Neuerscheinungen
von

In unserem Referendarbuchladen kannst du dich auch über noch kommende Neuerscheinungen der wichtigsten Referendarbücher, Kommentare und Gesetzestexte informieren.

Aktuell: in dieser und nächster Woche werden wieder neue Ergänzungslieferungen der Beck´schen Loseblattsammlungen erscheinen, die auch in der zweiten juristischen Staatsprüfung zugelassen sind.  »»» 

Der beste Nachwuchs hart umkämpft
von

Was die Einstellungspläne der Wirtschaftskanzleien angeht, warten in diesem Jahr viele erst einmal ab. Denn geplanter Wachstum ist gar nicht mehr so einfach. Laut einer Statistik des Bundesjustizministeriums erzielen rund 1.600 Juraabsolventen das Prädikatsexamen. Dabei sind jedoch über 2.000 Stellen offen. Auch wenn die Zahl der geplanten Neueinstellungen im Vergleich zum letzten Jahr um ca. 2% gesunken ist, ist der Personalbedarf stets hoch.

Eine azur-Recherche betrachtete die geplanten und tatsächlichen Neueinstellungen bei 78 Wirtschaftskanzleien von 2011 bis 2017 in Deutschland. 2013 wurde das Maximum der geplanten Einstellungen mit ungefähr 1.600 Arbeitnehmern erreicht. Die tatsächlichen Einstellungen nahmen jedoch seit der Spitze im Jahre 2012 kontinuierlich ab, 2014 erreichten sie das Minimum mit rund 1.350 Neueinstellungen. 2015 stiegen beide Parameter wieder an, seit 2016 sanken die geplanten Einstellungen wieder etwas.  »»» 

Wer war eigentlich… Dr. Heinrich Schönfelder
von

Jeder Jurist kennt seinen Namen, daher sorgen wir jetzt dafür, dass zumindest jeder RefNews-Leser weiß, wer Dr. Schönfelder war. Geboren wurde er im Jahre 1902 in Nossen (Sachsen). Er studierte Jura in Tübingen und Leipzig und legte dort auch sein erstes Staatsexamen im Jahre 1925 ab. Es folgte kurz darauf die Promotion und das zweite Staatsexamen 1930. Anschließend arbeitete er als Amtgerichtsrat. Aber der perfekte Lebenslauf hatte auch seine Schattenseiten…  »»» 

von Deutsches Rotes Kreuz Generalsekretariat - Team Internationales Recht und internationale politische Beziehungen
Das Team „Internationales Recht und internationale politische Beziehungen“ gehört zum Bereich Nationale Hilfsgesellschaft und beschäftigt sich sowohl mit der Positionierung des DRK in Fragen des internationalen Rechts, insbesondere des humanitären Völkerrechts, sowie der internationalen politischen Beziehungen des DRK. Der/Die Referendar*in oder Praktikant*in ist als Mitglied des Teams in die verschiedenen Aufgaben einbezogen. Rechtlich stehen das Völkerrecht und insbesondere das Humanitäre Völkerrecht (HVR), das Recht der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung und nationale Gesetze wie das DRK-Gesetz im Zentrum der Arbeit. Einen großen Stellenwert nehmen die Arbeit zur Verbreitung des HVR sowie der Grundsätze und Ideale der Bewegung ein. Darüber hinaus ist das Team in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien aktiv. Dazu gehören bspw. der Fachausschuss Humanitäres Völkerrecht, die Treffen der Landeskonventionsbeauftragten, der Delegiertenrat der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung und die Internationale Rotkreuz-Konferenz.
Und die azur Awards 2017 gehen an…
von

Zum 6. Mal wurden am 16. Februar 2017 die azur Awards für besonderes Engagement in der Förderung junger Juristen ausgezeichnet.

Bei einer festlichen Abendveranstaltung in Köln wurden vier Arbeitgeber ausgezeichnet, deren Mitarbeiterzufriedenheit und Dynamik bei der Verbesserung und Weiterentwicklung ihrer Angebote hinsichtlich der Nachwuchs- und Karriereförderung weit über dem Durchschnitt lagen.

Voraussetzung für eine Nominierung ist die Beschäftigung deutscher Juristen und dass diese einen Nutzen aus den gestellten Angeboten ziehen. Berücksichtigt werden hierbei Arbeitgeber aller Art, also Kanzleien, Rechtsabteilungen, Behörden oder Beratungsgesellschaften.  »»» 

Rund um die mündliche Prüfung – Protokolle-Assessorexamen.de
von

Ihr möchtet bestmöglich auf die mündliche Prüfung vorbereitet sein? Dann solltet Ihr alle Vorteile unserer Plattform Protokolle-Assessorexamen.de nutzen!

Es stehen nun rund 25.000 Protokolle für Euch zur Vorbereitung auf die mündliche Prüfung kostenlos zur Verfügung! Sofort nach der Bestellung erhaltet Ihr aktuelle Protokolle Eurer Prüfer online als PDF-Dateien.

Auch haben wir eine nach Rechtsgebieten sortierte Sammlung kostenloser Original-Aktenvorträge zusammengestellt, die von den Justizprüfungsämtern veröffentlicht wurden. Bundeslandspezifisch könnt Ihr ebenso sehen, wie der Aktenvortrag im 2. Examen gewichtet wird sowie wie viel Zeit Ihr für die Vorbereitung bekommen werdet.  »»» 

Syndikus – bei Nachwuchsjuristen eher unbeliebt
von

Das Arbeiten in einer Rechtsabteilung wird als Berufseinstieg immer unbeliebter. Laut der azur-Bewerberumfragen von den Jahren 2010 bis 2016 setzte sich diese Entwicklung immer weiter fort. 2010 gaben 58,7% der Berufsanfänger der Kanzlei den Vorzug, 2016 waren es schon 70,4%. Die prozentualen Anteile für einen Berufseinstieg in einer Behörde/Justiz, Beratungsgesellschaft oder einem Unternehmen sanken dementsprechend. 21,0% hatten sich 2010 für die Arbeit in einem Unternehmen interessiert, 2016 nur noch 10,5%.  »»» 

Deine Meinung zählt

Welcher Teil der Strafrechtsstation interessiert Dich am meisten?

Initiativstellungnahme des DAV
von

In einer Initiativstellungnahme äußerte sich im Februar 2017 der Deutsche Anwaltverein (DAV) zum Thema Nebentätigkeiten und Stationsvergütung für Referendare.

Zum Hintergrund: die Ausbildungsentgelte im juristischen Vorbereitungsdienst dürfen sich am Sozialhilferecht orientieren, was heißt, dass Referendare praktisch auf zusätzliches Einkommen angewiesen sind. Doch das ist oft mit rechtlichen Problemen verbunden. Die Regelung handhaben die Bundesländer teils sehr unterschiedlich und intransparent. Und auch die zusätzliche Vergütung in Anwaltskanzleien ist für alle Beteiligten erschwert worden.  »»» 

Legal Project Manager – ein neues Berufsbild
von

Der Legal Project Manger, eine Mischung aus Jurist, Ökonom und Projektmanager, ist ein neues Berufsbild, das aus Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung hervorgeht.

In den USA sind Juristen immer mehr als diese angestellt und arbeiten in Großkanzleien oder großen Unternehmen. Zu ihren Aufgaben zählen das Qualitätsmanagement und die Beaufsichtigung der Einhaltung rechtlicher Standards und Vorschriften sowie des zeitlichen und finanziellen Rahmens bei Großprojekten. Somit geht das Wissen über das eines “einfachen” Juristen hinaus.  »»» 

Spickzettel in der mündlichen Prüfung

“Das Mitführen eines Pfuschzettels während der Vorbereitungszeit für den Aktenvortrag kann damit sanktioniert werden, dass der Aktenvortrag für ungenügend (0 Punkte) erklärt wird” – so die nicht überraschenden Ausführungen des Verwaltungsgerichts Köln.

Es stellt sich schon die Frage, ob es sich lohnt, sich für den Aktenvortrag einen Spickzettel zu schreiben. Zudem durchaus interessant, wie der Kandidat erwischt wurde:  »»» 

Beihilfe zum Geheimnisverrat
von

Wir haben schon einige Male hier in den RefNews davon berichtet – von dem Skandal um die gegen Geld oder Sex weitergegebenen Lösungen des zweiten Staatsexamens 2014 durch einen Richter des Landesprüfungsamtes. Mit einer Pistole bewaffnet und 30.000€ in der Tasche wurde Jörg L. in Mailand gefasst und zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt. “Er ist rechtskräftig verurteilt und mittlerweile im offenen Strafvollzug”, so die Niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz.

Doch nicht nur der Richter wurde wegen Korruption und Geheimnisverrates verurteilt. 14 angehenden Juristen wurde nachträglich das Examen aberkannt.

Das Interessante: Einer der beteiligten Prüflinge wurde wegen Beihilfe zur Verletzung des Dienstgeheimnisses zu einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten verurteilt, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wurde.  »»» 

Prädikatsexamina im 2. Examen 2015 – Das Ranking

Nach dem Ranking zu den Durchfallquoten im Jahr 2015 gibt es heute das Ranking über die Anzahl derjeniger, die im vergangenen Jahr das zweite Staatsexamen mit einem Prädikat abgeschlossen haben.

Insgesamt wurden im Jahr 2015 ein paar Prädikate weniger vergeben als noch 2014. Der Bundesdurchschnitt sank auf 18,2 %. Die Entwicklung in der Übersicht:  »»» 

Durchfallquoten im 2. Examen 2015 – Das Ranking

Vor Kurzem wurden vom Bundesjustizamt die Zahlen zum Zweiten Staatsexamen 2015 veröffentlicht. Wir haben die aktuellen Zahlen aufbereitet und insbesondere bereits unsere Infoseiten zum Rechtsreferendariat aktualisiert. Dort findest Du zu jedem Bundesland auch einen Verlauf der Examensergebnisse in den letzten 10 Jahren.

Nun haben wir ein Ranking zu den Durchfallquoten aufgestellt und uns die Entwicklung zu 2014 angeschaut.  »»» 

Gehalt eines Juristen
von

Juristen erlangen mit rund 65.200€ Bruttodurchschnittsgehalt den zweiten Platz der Top Verdiener in Deutschland, gefolgt von Ingenieuren mit 62.400€, so der Gehaltsreport 2017. An der absoluten Spitze befindet sich der Berufsstand der Ärzte mit 82.700€.

Rund 10.000 junge Volljuristen betreten jedes Jahr den Arbeitsmarkt. Doch nicht jeder erreicht so ein hohes Bruttogehhalt. Ganz entscheidend ist nämlich die Examensnote für die weitere berufliche Karriere. Laut Gehaltsreporter bleiben von den 10.000 Volljuristen am Ende nur ca. 500 übrig, die beide Staatsexamina mit Prädikatsnote abschließen und denen dann der Weg in große Kanzleien, Staat und Unternehmen offen steht.

Der Gehaltsdurchschnitt für Berufsanfänger beträgt 50.000€, hierbei treiben Juristen mit mindestens einem Prädikatsexamen den Schnitt nach oben.  »»» 

Referendariat und Studium – LL.M. Programm des DAV
von

2009 rief der Deutsche Anwaltsverein (DAV) das LL.M. – Masterprogramm Anwaltsrecht und Anwaltspraxis ins Leben. Seit dem haben rund 370 Studierende das berufsbegleitende Fernstudium an der Fernuniversität Hagen abgeschlossen. Mit ca. 4000€ Studiengebühren ist zu rechnen. Zielgruppe sind Juristen, die mit dem Gedanken einer Kanzleigründung spielen und hierauf bestens vorbereitet sein möchten. Zugelassen sind Absolventen des Ersten Staatsexamens und Inhaber gleichwertiger ausländischer Abschlüsse.

Das Studium ist der Nachfolger der DAV-Anwaltsausbildung, die “nur” mit einem Zertifikat abgeschlossen wird. Das somit hochwertiger anzusehene Studium gliedert sich in vier Module, einer Präsenzveranstaltung und der Masterarbeit, es kann in Voll- oder Teilzeit durchlaufen werden.  »»»