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  Ausgabe 08/2012                                        Mittwoch, der 22.02.2012
   
» Die Artikel aus dem Monat August 2011 «

 

Polizeifahrt während der Strafrechtsstation

Es ist nicht erstaunlich, dass gerade die Strafrechtsstation wie im Fluge vergeht. Denn anders als die Verwaltungsstation, von der man immer nur hört, dass sie sehr langweilig sein soll, gibt es in der Strafrechtsstation richtig viele Highlights: Nicht nur dass man das erste Mal offiziell als Jurist vor Gericht auftritt und plädiert, man hat auch die Möglichkeit, mit den AG-Kollegen einen “Trinktest” zu machen, eine JVA auch mal von innen zu sehen, sich eine Obduktion anzuschauen und schließlich bei einer Polizeifahrt mitzumachen!    mehr…

Referendariat in OWL (33) – Keine Taschenrechner im Examen!

In der zivilrechtlichen Anfänger-AG triezte einen der Ausbilder mit allerlei kostenrechtlichen Problemen, insb. der Baumbach´schen Formel, fiktiven Streitwerten und uneinheitlichen Kostenentscheidungen. Wie selbstverständlich setzte man zur Lösung dieser Fälle seinen Taschenrechner ein. Niemand hatte dagegen etwas einzuwenden.

Das Landesjustizprüfungsamt NRW ist jedoch bei dieser Frage ganz anderer Ansicht:    mehr…

Keine Nebentätigkeit als Steuerberater für Referendare

Das Rechtsreferendariat als eng gestaltetes Ausbildungsverhältnis ist nicht vereinbar mit einer Nebentätigkeit als Steuerberater, so das Finanzgericht Münster in seiner Entscheidung vom 20.07.2011 (7 K 77/11 StB).

Zugrunde lag eine Klage eines Rechtsreferendars, der vor Antritt des Referendariats Partner einer Steuerberatersozietät war und diese Tätigkeit auch während des Referendariats fortführen wollte.    mehr…

Richterstellen sind derzeit schwer zu bekommen

Wir haben unsere Seiten zu den Voraussetzungen für eine Einstellung als Richter auf Probe aktualisiert. Formal haben sich die Angaben nicht viel geändert. Insbesondere bleibt es dabei, dass es mit Sachsen-Anhalt und Thüringen weiterhin zwei Länder gibt, die fast keine Infos für interessierte Kandidaten online zur Verfügung stellen – ein Unding in der heutigen Zeit. Von Kollegen, die sich gerade für den Staatsdienst bewerben, hört man jedoch nichts Gutes.    mehr…

Examensklausuren im August

Für die Referendare, die in den kommenden Monaten ihre Klausuren im zweiten Examen schreiben werden, ist es sicherlich interessant zu wissen, was derzeit für Themen im Examen laufen. Die Sachverhalte der Klausuren, die im August geschrieben wurden, haben wir nun unserer Kategorie “Was lief in den Klausuren” hinzugefügt.

Im Strafrecht lief übrigens wieder eine Revision aus Anwaltssicht. Damit bleibt es bislang bei 2 Strafurteilen in diesem Jahr (März und Juli).

Examenstermin August 2011: Die 2 Verwaltungsrechtsklausuren

Hier noch die Zusammenfassungen der 2 Verwaltungsrechtsklausuren. Quelle sind wiederum sehr gute Zusammenfassungen im Forum von juraexamen.com:

V1-Klausur

Klage gegen einen WS – Bescheid gegen die Stadt Düsseldorf
mit den Anträgen
1. die Beklagte zu verpflichten, unter Aufhebung des Bescheides vom in Gestalt des WS-Bescheids vom … Schadensersatz in Höhe von 800 € zu zahlen
2. die Beklagte zu verpflichten, geeignete Sicherheitsvorkehrungen zur besseren Sicherung der Spinde zu errichten.    mehr…

Examenstermin August 2011: Die 2 Strafrechtsklausuren

Auch zu den Strafrechtsklausuren gibt es sehr hilfreiche, ausführliche Zusammenfassungen im Forum von juraexamen.com. S1 war eine Klausur aus Staatsanwaltssicht, S2 war Revisionsklausur aus RA-Sicht:

S1-Klausur

Heute der S1 – Sachverhalt. Wie erwartet aus Staatsanwaltssicht. Zu prüfen war die “Verfolgbarkeit” des Adam Nowak.

Vermerk der Polizei Herne:    mehr…

Examenstermin August 2011: Die 4 Zivilrechtsklausuren

DIesen Monat finden sich sehr ausführliche Informationen zu den Klausuren im Forum von juraexamen.com! Hier eine Zusammenfassung zu den vier Zivilrechtsklausuren, die im August im Examen liefen:

Z1-Klausur

Kläger ist ein Autohaus GmbH, Beklagter ist ein Inhaber einer Holzfirma.
In der Klage vom 03.03.2011, anhängig beim LG Hagen am 03.03.2011, zugestellt am 07.03.2011, beantragt die Klägerin 1. die Herausgabe eines näher bezeichneten Renault Zug um Zug gegen Übereignung eines anderen Renault und 2. die Zahlung von 1968,80 € zzgl. Zinsen seit Rechtshängigkeit.    mehr…

Sitzungsvertretung: Rückfragen beim Ausbilder notwendig?

Zweifellos hat man gerade in der Strafrechtsstation eine große Verantwortung, wenn man als Sitzungsvertreter erstmals allein im Gerichtssaal auftritt. Intensiv diskutiert wird die Frage, inwieweit man von dem im Vorfeld mit dem Staatsanwalt besprochenen Strafrahmen abweichen darf, wenn sich die Situation in der mündlichen Verhandlung anders darstellt als erwartet. Darf man zum Beispiel dennoch auf Freispruch plädieren? Und was sind mögliche Konsequenzen einer Überschreitung der Kompetenzen?    mehr…

Gute Stationszeugnisse ersetzen nicht das 2. Examen!

Immer wieder diskutiert wird im Netz die Bedeutung guter AG- und Stationszeugnisse. Dabei darf man zwar den Wert dieser Zeugnisse nicht überschätzen. Denn es hängt oftmals vom jeweiligen AG-Leiter / Ausbilder ab, wie gut das Zeugnis letztlich ausfällt. Dennoch haben diese Zeugnisse sicherlich ihre Bedeutung, wenn man sich später auf den ersten Job bewirbt. Der BGH musste aber tatsächlich dazu Stellung nehmen, ob gute Stationszeugnisse ausreichen, um eine Anwaltszulassung zu bekommen, wenn man endgültig durch das zweite Staatsexamen gefallen ist!    mehr…

Referendariat in OWL (32) – Noch 11 Wochen …

… dann stehen die Examensklausuren ins Haus. Davon fallen die nächsten 2 Wochen weg, weil ich da noch zum Anwalt muss. Da ich die letzte Woche vor den Klausuren möglichst frei haben will, bleiben 8 Wochen zum Lernen. Die Woche frei hat mir vor der Ersten Prüfung schon ganz gut getan. Körperlich ist man erholt und psychisch hat man den Eindruck, gut vorbereitet zu sein. Im Gegensatz zu alldenjenigen, die noch bis unmittelbar vor den Klausuren lernen und da noch die eine oder andere Panikattacke schieben.    mehr…

Neues aus Rheinland-Pfalz

Wir wurden darauf aufmerksam gemacht, dass die Unterhaltsbeihilfe rückwirkend zum 01.04.2011 erhöht wurde. Referendare erhalten nun ein Gehalt in Höhe von 1041,66 €. Zudem erhalten alle Referendare offenbar eine Einmalzahlung in Höhe von 120 €.

Neben dieser Erhöhung der Unterhaltsbeihilfe gibt es zwei weitere Neuigkeiten aus Rheinland-Pfalz. Eine gute und eine eher schlechte Nachricht:    mehr…

Zu lange Verfahrensdauer – Zulassung zur 2. Wiederholungsprüfung

Erfolgreich ging ein ehemaliger Rechtsreferendar gegen das Verwaltungsgericht Chemnitz vor, welches sich mehr als zwei Jahre Zeit ließ, um über die Klage auf Zulassung zur 2. Wiederholungsprüfung zu entscheiden.

Passiert war folgendes: Der Referendar erreichte beim 1. Anlauf im 2. Staatsexamen eine Punktzahl von 2,7 – nicht bestanden. In der Wiederholungsprüfung im Dezember 2006 erreichte er wieder nur 3,16 Punkte.    mehr…

Prozessspiel beim LG Kleve

Nach dem Motto “Moot Court kann jeder. Prozessspiel können nur wir.” gibt es auch beim Landgericht Kleve ein interessantes Zusatzangebot für Rechtsreferendare.

Im Rahmen dieses Prozessspiels stellen sich Mitarbeiter des Gerichts als „Mandanten“ zur Verfügung. Als Referendar wird man dann einem Mandanten zugeteilt, der seine rechtlichen Probleme schildert.    mehr…

OLG Stuttgart bietet Rhetorikseminar als Zusatzqualifikation

Für die Referendare verschiedener Landgerichte im OLG-Bezirk Stuttgart besteht die Möglichkeit des Besuches eines zweitägigen Rhetorikseminars. Das Modul “Bewusst sprechen – gekonnt reden – gut ankommen” wurde vom Schauspieler und Regisseur Wolfgang Klein entwickelt und kommt schon im zweiten Jahr zum Einsatz. Wolfgang Klein studierte unter anderem an der staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt.    mehr…

 

 

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