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REFERENDARIAT NEWS
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  Ausgabe 38/2016
Sonntag, der 25.09.2016
     

Neugestaltung des Aktenvortrags in Hessen

Bis zum Jahr 2007 gab es in Hessen eine besondere Form des Aktenvortrags: Der Sachverhalt des Vortrags wurde den Kandidaten bereits mehrere Tage vor der mündlichen Prüfung zugesandt. Die Prüflinge hatten dann 3 Werktage Zeit, sich mit dem Fall zu beschäftigen und ihren Vortrag vorzubereiten. Diese Form des Aktenvortrags wurde dann 2007 abgeschafft und durch einen klassischen Kurzvortrag (mit Vorbereitung am Tag der mündlichen Prüfung) ersetzt.  »»» 

Urlaubsabgeltungsanspruch eines Referendars nach Ende des Vorbereitungsdienstes?

Einen auf den ersten Blick sehr erstaunlichen Beschluss hat das OVG Berlin-Brandenburg am 13.09.2016 getroffen: Das Gericht hat ein Verfahren ausgesetzt und dem EuGH die Frage vorgelegt, ob ein Referendar einen Anspruch auf Urlaubsabgeltung hat, wenn der Referendar bis zum Ende des Vorbereitungsdienstes nicht seinen gesamten Urlaub genommen hat und – das ist der überraschende Punkt – dafür selbst verantwortlich ist.

Was liegt der Entscheidung konkret zugrunde: Ein Referendar schied nach Able­gung seines zwei­ten Staats­exa­mens aus dem juri­sti­schen Vor­berei­tungs­dienst aus. Den ihm zuste­hen­den Erho­lungs­urlaub hatte er zu diesem Zeit­punkt aus eige­nem Ent­schluss (!) nicht voll­stän­dig genom­men.  »»» 

Stoffregen – Die zivilrechtliche Assessorklausur

Zur Vorbereitung auf das Assessorexamen reicht die praktische Ausbildung z.B. bei Gericht und der Besuch der Arbeitsgemeinschaft nicht aus. Wie auch beim Referendarexamen kommt es auf die Übung bei den schriftlichen Klausuren an. Vermehrt greifen Rechtsreferendare daher zu Klausurenkursen, Übungsbüchern und Skripten.

Eines der beliebtesten Bücher ist „Die zivilrechtliche Assessorklausur“ von Ralf Stoffregen. Der Autor ist Richter am Amtsgericht und hat langjährige Erfahrungen als Leiter von Referendararbeitsgemeinschaften und Repetitor. Hierzu kann man sagen, dass sich dies im Skript durchaus widerspiegelt. Der Autor erklärt gut und lässt keine Fragen offen, die sich beim Durcharbeiten stellen. Alle Ausführungen sind verständlich, sodass es eine solide Grundlage für die Examensvorbereitung in Bezug auf juristische Arbeitsweise darstellt.  »»» 

von Kulturveranstaltungen des Bundes GmbH (KBB)
Die Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin (KBB) GmbH ist eine Plattform der internationalen Kulturarbeit, die in ihrer Bandbreite einzigartig ist. Mit den Internationalen Filmfestspielen Berlin, dem Haus der Kulturen der Welt und den Berliner Festspielen mit dem Martin-Gropius-Bau garantiert sie ein Programm von internationaler Strahlkraft.
Keine unzulässige Beeinflussung durch Anruf beim Prüfer

Ein sicherlich sehr interessantes Urteil zum Zweiten Staatsexamen: Das Bundesverwaltungsgericht hatte zu entscheiden, ob eine Klausur mit 0 Punkten bewertet werden muss, wenn die Kandidatin den Prüfer kontaktiert, der im Rahmen des Widerspruchsverfahrens seine Bewertung der Klausur nochmals zu prüfen hatte. Durch den Anruf wollte die Kandidatin erfahren, aus welchen Gründen der Prüfer zu seiner ursprünglichen Note kam.  »»» 

Internationaler Studentenausweis für Referendare
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Nach dem 1. Staatsexamen ist man zwar kein Student im eigentlichen Sinne – einen Studentenausweis besitzt man nicht mehr und kommt so nicht in den Genuss verschiedener Vergünstigungen an die man sich im Laufe der Jahre so gewöhnt hat.

Es gibt aber doch eine Möglichkeit, die Vorzüge weiter zu genießen: Den Internationalen Studentenausweis!  »»» 

MV soll für Referendare attraktiver werden

In den vergangenen Einstellungsterminen gab es nur wenige Referendare, die sich entschieden haben, ihren juristischen Vorbereitungsdienst in Mecklenburg-Vorpommern zu machen. Gründe hierfür sind möglicherweise das vergleichsweise schlechte Gehalt, die überschaubaren Ergebnisse im 2. Examen sowie der Umstand, dass es sich bei Mecklenburg-Vorpommern um einen Flächenland handelt, die Referendare also ggf. weite Entfernungen in Kauf nehmen müssen.

Da in absehbarer Zeit eine Pensionierungswelle in der Justiz bevorsteht, hat sich das Justizministerium entschlossen, bei jungen Juristen für den Standort Mecklenburg-Vorpommern zu werben.  »»» 

Empfohlene Mindesttätigkeit in der Anwaltsstation
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Viele Rechtsanwaltskammern, so zum Beispiel die RAK Koblenz, stellen auf ihren Seiten Dokumente zur Verfügung, welche die empfohlenen Mindesttätigkeiten der Referendare während der Anwaltsstation auflisten. in diesem Katalog finden sich neben Besprechungen mit Mandanten das Verfassen von Schriftsätzen und die Teilnahme an Gerichtsterminen. Die Kammern empfehlen aber außerdem (zwar fakultativ, aber immerhin) Tätigkeiten auf dem Gebiet der Büropraxis und Büroorganisation.  »»» 

Theiß – Sitzungsdienst des Staatsanwalts

Die zweite Station im juristischen Referendariat ist die beim Staatsanwalt. In Nordrhein-Westfalen ist geregelt, dass diese Station bei einem Mangel an vorhandenen Plätzen auch gegen eine Station beim Strafrichter getauscht werden kann. Normalfall bleibt aber die Ausbildung bei einem Staatsanwalt. Dies bietet sich in der Praxis natürlich auch an, da die strafrechtlichen Klausuren im zweiten Staatsexamen zumeist auch aus der Perspektive der Staatsanwaltschaft gestellt werden.

Das Buch „Sitzungsdienst des Staatsanwalts“ ist 2015 in der 5. Auflage beim C.H.Beck-Verlag erschienen. Es handelt sich nach eigener Beschreibung um ein Kompaktwerk, das eine Einführung in den staatsanwaltschaftlichen Sitzungsdienst geben will. Dieser selbst gestellten Anforderung wird das Buch durchaus gerecht.  »»» 

Heinz Thomas und Hans Putzo, besser bekannt als Thomas/Putzo
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Seit letzter Woche ist die Vorauflage des ZPO-Kommentars bei uns im Shop zu haben. Da ist es an der Zeit, sich mal mit den Namensgebern dieses wichtigen Kommentars zu beschäftigen.

Zugegeben … ich musste zunächst nach den Vornamen suchen! Geläufig sind sie nicht jedem, denn man wirft schließlich nur mit dem Verbund beider Namen – dem Thomas/Putzo – um sich, wenn man von Ihrem bekanntesten Werk spricht.  »»» 

Kintz – Öffentliches Recht im Assessorexamen

Das Buch „Öffentliches Recht im Assessorexamen“ von Roland Kintz ist 2015 in der 9. Auflage beim C.H.Beck-Verlag in der JuS-Schriftenreihe erschienen. Das Buch ist zum Preis von 25,90 Euro im Refendarbuchladen erhältlich (ISBN 978-3-406-67392-4).

Der Autor ist Richter am Verwaltungsgericht in Neustadt an der Weinstraße. Seine Nähe zur juristischen Ausbildung hat er als nebenamtlicher Arbeitsgemeinschaftsleiter für Rechtsreferendare sowie als Lehrbeauftragter an der renommierten Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer erlernt.

In seinem Werk behandelt er umfassend das für das Assesorexamen erforderliche Prüfungswissen im Öffentlichen Recht.  »»» 

Die ersten Wochen in neuer Umgebung
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Und hier ist er, der erste Beitrag aus dem fernen Südafrika. :-)

Der Abflug aus Deutschland
Glücklicherweise flog ich erst abends ab, so dass ich nicht allzu früh in den Tag starten und noch in Ruhe einiges erledigen konnte. Am Flughafen in Deutschland passierte dann allerdings, was nicht passieren sollte: der Reißverschluss am Koffer riss (zum Glück nicht von dem großen Hauptfach, aber trotzdem…auch vorne waren Dinge drin, die ich gerne behalten wollte ;-)). Was also nun? Ich kam auf die Idee, den Koffer in Plastikfolie einwickeln zu lassen – leider war die Maschine hierfür nur vormittags besetzt. Also Plan B: Fix in einen Laden im Flughafen gegangen, eine Rolle Tesa-Powerklebeband geholt und den Koffer damit mehrfach umwickelt…es sah zwar nicht schön aus, aber es hielt. 😉 Bei dem Handgepäck hatte ich die Menge etwas überschritten. Der Mitarbeiter am Schalter hat es aber zum Glück einfach durchgewunken und ich musste für das Übergepäck nichts bezahlen.  »»» 

GPA: Klausurtermine im Dezember verschieben sich

Normalerweise werden die Klausurtermine im 2. Examen weit mehr als ein Jahr im Voraus festgelegt – und anschließend auch nicht mehr geändert. So besteht Planungssicherheit für alle Referendare, die sich frühzeitig auf den Termin der ersten Klausur einstellen können. Dies ist sicherlich für eine zeitgenaue Planung der Examensvorbereitung hilfreich.

Das GPA hat nun für die Länder Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein aber die Klausurtermine für den Dezember-Durchgang ändern müssen. Die ersten Klausuren werden um gut 1 Woche vorgezogen, sodass das Examen für die Referendare, die im Dezember 2016 das Examen schreiben, bereits Ende November beginnt.  »»» 

OVG-Urteil: Gewisse Wahrscheinlichkeit der Täuschung bei mündlicher Prüfung
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Das OVG Rheinland-Pfalz hat mit Urteil vom 03.02.2012 (Az.: 10 A 11083/11)  entschieden, dass eine gewisse Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen einer Täuschungshandlung nicht ausreicht, um die Aufhebung der Bewertung der mündlichen Prüfung und die Wiederholung der Prüfung anzuordnen. Geklagt hatte eine Rechtsreferendarin, deren Prüfungsleistung in der mündlichen Prüfung zum 2.Staatsexamen durch das Landesprüfungsamt vollständig aufgehoben wurde.  »»» 

Assessoren Repetitorium: Die Staatsanwaltsklausur im 2. Staatsexamen
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Eines ist sicher: Im Examen wartet auf jeden Referendar im Strafrecht eine Staatsanwaltsklausur! Das Assessoren Repetitorium hat sich darauf spezialisiert, Referendare auf diese Klausur bestmöglich vorzubereiten.

Am 03.09.2016 findet der nächste Kurs statt. An konkreten Fällen und Problemstellungen der StA-Klausuren aus den letzten Examensterminen werden die Klausurtechnik und die klassischen Problemfelder in der Staatsanwaltsklausur verdeutlicht.

Alle weiteren Infos zum Kurs findest Du jetzt auf Stationsradar.de sowie auf der Seite www.assrep.de.