Grundsätzliches zum Auswahlverfahren
Rheinland-Pfalz verteilt die freien Referendarsstellen nach der „Landesverordnung über die Zulassung zum juristischen Vorbereitungsdienst“ nach folgenden Gesichtspunkten:
- bis zu 20 % werden an Härtefälle,
- 60 % nach der Qualifikation der Bewerber und
- die übrigen Plätze nach Wartepunkten vergeben.
Qualifikation der Bewerber
Für die Beurteilung der Qualifikation des Bewerbers ist allein das Ergebnis der ersten juristischen Staatsprüfung entscheidend. Bei identischer Punktzahl zweier Bewerber entscheidet das Los.
Wartepunkte
Für jede erfolglose Bewerbung um Aufnahme in den Referendardienst in Rheinland-Pfalz erhält der Bewerber einen Wartepunkt. Geleisteter Wehr- oder Zivildienst sowie ein freiwilliges soziales Jahr werden ebenfalls mit Wartepunkten berücksichtigt. Haben zwei Bewerber die gleiche Anzahl an Wartepunkten, entscheidet das bessere erste Staatsexamen.
Besondere Härtefälle
Welche Fälle als „Fälle besonderer Härte“ angesehen werden, wird grundsätzlich in der Verordnung generalklauselartig definiert. In der Regel sind aber folgende Situationen als Härtefälle anzusehen:
- die nachgewiesene Schwerbehinderteneigenschaft
- wenn der Bewerber gegenüber einer minderjährigen oder erwerbslosen Person allein unterhaltspflichtig ist

Landeshauptstadt: MainzEinwohnerzahl: ungefähr 4 Mio.Neueinstellungen pro Jahr: ca. 380 Referendare
Seit Mai 2000 wird man in Rheinland-Pfalz nicht mehr als Beamter auf Widerruf angestellt, sondern zwischen dem Land und dem Referendar besteht ein „öffentlich-rechtliches Ausbildungsverhältnis“.
Im schriftlichen Examen zugelassen sind unter anderem folgende 4 Kommentare: Palandt, Thomas/Putzo, Fischer und Meyer-Goßner. Da man auf jeden Fall die neueste Auflage der Kommentare im Examen zur Verfügung haben sollte und die Bücher sehr teuer sind, vermieten wir diese Kommentare an Rechtsreferendare.
In allen Ländern ist es möglich, an der DHV ein Ergänzungsstudium für Rechtsreferendare zu absolvieren. Infos dazu findest Du auf unserer Übersichtsseite zum
Für alle, die später als Anwalt arbeiten wollen, ist der Kompaktkurs an der Uni Bielefeld zu empfehlen. Alles Wissenswerte dazu findest Du auf unserer Seite zum
Der "DAV-Master" ist eine gute Möglichkeit, seinen Lebenslauf auf den Anwaltsberuf auszurichten. Infos dazu erhältst Du auf unserer Seite zum
Du brauchst die wesentlichen Fakten zusammengefasst auf einer Seite? Vergleiche die Daten der Bundesländer miteinander bei folgenden Punkten: 
Die letzte Änderung dieser Seite erfolgte am 27.03.2012. Trotz größtmöglicher Sorgfalt bei der Erstellung der Seite können wir für Vollständigkeit und Aktualität der Infos nicht garantieren.